Eremit
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Hallo !
Ich muss einfach mal wieder ein bisschen wehklagen, weil ich wirklich spüre das es mir hilft diese Sachen hier reinzuschreiben.
Ich bin jemand der sehr viel von und mit seinen Erinnerungen lebt. Eine Eigenschaft die mich bisher zwar oft melancholisch gestimmt hat aber nichtsdestotrotz auch schön ist da mir vergangene Momente sehr gut in Erinnerung bleiben und auch sehr deutlich vor meinem Auge wieder auftauchen .... Ich könnte bis ins letzte Details beschreiben wie ich im Jahr 1996 bei einem Jamaicaurlaub beim Sonnenuntergang bei Ricks Cafe gesessen habe auf meinem Stuhl sitzend, die Füsse auf einer kleinen Mauer liegend aufs Meer geschaut habe und dabei einen Sundowner getrunken habe ...
Ich habe mich immer an dieser Eigenschaft (Ist das eine Eigenschaft oder eher eine Angewohnheit ?)immer erfreut und daraus viel positives gewonnen.
Aber jetzt wendet sich das gegen mich und ich kann es nicht abstellen. Jedes Ding Zuhause ruft im Augenblick schöne Erinnerungen in mir ab die mich jedesmal tiefer runterziehen. Unsere Wohnung hängt randvoll mit Fotos von uns beiden, aber diese offensichtlichen Erinnerungen sind noch nicht einmal die schlimmen.
- Lege ich meine Armbanduhr an hämmert es mir in den Kopf wie sie mir die geschenkt hatte zum Abschied bevor sie für 8 Wochen mit unserem Sohn nach China gefahren ist.
- Schnapp ich mir meine Kamera und gehe raus, erinnert mich das Ding daran wie sie damals extra ein paar Wochenenden arbeiten gegangen ist um mir die Kamera zum Hochzeitstag zu schenken.
...
.... diese Liste könnte ich endlos fortsetzten weil so ziemlich jedes Ding was wir besitzen und nicht älter als 9 Jahre ist von ihr gekauft wurde. Das kommt daher: Meine Frau hat die ersten 7 Jahre nicht gearbeitet nachdem sie ihr Restaurant geschlossen hat. Da sie sich unglaublich unwohl gefühlt hat mich nach Geld zu fragen und unselbstständig zu sein haben wir das bei uns so geregelt: Ich habe alles bezahlt was bezahlt werden muss ... Strom, Gas, Wasser und und und, was übrig blieb hat alles sie bekommen und sich damit um alles gekümmert, von Kleidung über essen bis hin zum Ausgehen ... so musste sie mich niemals um Geld bitten.
Aber nun verknüpfe ich jedes banale Ding in meinem Haus mit ihr.
Ich muss einfach mal wieder ein bisschen wehklagen, weil ich wirklich spüre das es mir hilft diese Sachen hier reinzuschreiben.
Ich bin jemand der sehr viel von und mit seinen Erinnerungen lebt. Eine Eigenschaft die mich bisher zwar oft melancholisch gestimmt hat aber nichtsdestotrotz auch schön ist da mir vergangene Momente sehr gut in Erinnerung bleiben und auch sehr deutlich vor meinem Auge wieder auftauchen .... Ich könnte bis ins letzte Details beschreiben wie ich im Jahr 1996 bei einem Jamaicaurlaub beim Sonnenuntergang bei Ricks Cafe gesessen habe auf meinem Stuhl sitzend, die Füsse auf einer kleinen Mauer liegend aufs Meer geschaut habe und dabei einen Sundowner getrunken habe ...
Ich habe mich immer an dieser Eigenschaft (Ist das eine Eigenschaft oder eher eine Angewohnheit ?)immer erfreut und daraus viel positives gewonnen.
Aber jetzt wendet sich das gegen mich und ich kann es nicht abstellen. Jedes Ding Zuhause ruft im Augenblick schöne Erinnerungen in mir ab die mich jedesmal tiefer runterziehen. Unsere Wohnung hängt randvoll mit Fotos von uns beiden, aber diese offensichtlichen Erinnerungen sind noch nicht einmal die schlimmen.
- Lege ich meine Armbanduhr an hämmert es mir in den Kopf wie sie mir die geschenkt hatte zum Abschied bevor sie für 8 Wochen mit unserem Sohn nach China gefahren ist.
- Schnapp ich mir meine Kamera und gehe raus, erinnert mich das Ding daran wie sie damals extra ein paar Wochenenden arbeiten gegangen ist um mir die Kamera zum Hochzeitstag zu schenken.
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.... diese Liste könnte ich endlos fortsetzten weil so ziemlich jedes Ding was wir besitzen und nicht älter als 9 Jahre ist von ihr gekauft wurde. Das kommt daher: Meine Frau hat die ersten 7 Jahre nicht gearbeitet nachdem sie ihr Restaurant geschlossen hat. Da sie sich unglaublich unwohl gefühlt hat mich nach Geld zu fragen und unselbstständig zu sein haben wir das bei uns so geregelt: Ich habe alles bezahlt was bezahlt werden muss ... Strom, Gas, Wasser und und und, was übrig blieb hat alles sie bekommen und sich damit um alles gekümmert, von Kleidung über essen bis hin zum Ausgehen ... so musste sie mich niemals um Geld bitten.
Aber nun verknüpfe ich jedes banale Ding in meinem Haus mit ihr.
