Sputnik1
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Hallo liebe Forenmitglieder,
ich ringe mich nun doch durch nach ca. 2 Wochen die ich hier schon gereggt bin auch mal einen Beitrag zu verfassen. Ich möchte hier einfach meine aktuelle Sitation Schildern Gedanken niederschreiben.
Nun ich bin 26 Jahre alt Männlich und sehe mich gerade selber vor einem riesigem Scherbenhaufen stehen, der anscheinend mal mein Leben gewesen war. Ich bin seit ca. 9 Jahren mit meiner Frau zusammen und seid ca. 4 Jahren verheiratet mit ihr. Habe 2 Kinder (6 und 4) und vor kurzem ein eigenes Haus fertig gestellt. Ich lernte sie damals übers Internet kennen und war begeistert von ihrer Selbständigkeit und da ich Daheim so einige Probleme mit meinem Stiefvater und meiner Mutter hatte, war die Idee mit ihr gleich zusammenzuziehen ein Segen. Ich kenne also bisher nur diese eine Frau und da ihr Treue immer sehr wichtig war, gab ich mir auch immer Mühe nicht in Versuchung zu geraten.
Wir bauten uns nach und nach ein eigenes kleines Leben und dann sogar eine Familie auf. Auf meine beiden Töchter bin ich auch über alle Maßen stolz und sie tun mir nun besonders Leid.
Seit ca. 6 Wochen sind wir nun das Erste Mal so richtig Getrennt. Es ist nicht ganz klar ob sie sich von mir oder ich mich von ihr getrennt habe aber Fakt ist, dass wir beide so nicht mehr weiter machen können wie bisher.
Ich will nicht behaupten, dass es nicht schon vor ca. 1 Jahr schlecht in der Ehe lief. Es gibt bei uns in der Beziehung abseits von Vorwürfen, Vorhaltungen und Aufrechnerei nicht mehr viel was uns verbindet.
Bis dato hatten wir uns immer wieder nach so einer Phase zusammengerauft und den Kindern zu liebe immer wieder ein glückliches Paar abgegeben. Auch vor meinen und ihren Eltern spielten wir ein Paar.
Doch nun ist es wirklich zu einem großen Bruch gekommen und auch für mich war es das nun endgültig.
Leider trifft mich die Trennung doch härter als ich es Erwartet habe. Das geht von starken Selbstvorwürfen, Selbstzweifeln bis hin zu Aggressionen und Wut. Im Moment hänge ich zwischen dem Gefühl endlich einen Neuanfang zu wagen und immer wieder aufkommenden Depressionen mein Leben nun endgültig komplett vergeigt zu haben. Ich fühle mich zum Beispiel mit 26 dermaßen alt und am Ende angekommen, dass ich mir oft so gar keinen Neuanfang vorstellen kann. Vor allem da noch die ganze finanzielle Belastung mir das Genick brechen wird.
Ich habe mir auch gleich auf Grund von diesem Ratgeber hier im Forum das Buch "Wenn der Partner geht" von der Frau Dr. Doris Wolf gekauft und lese immer wieder mal darin. Es hilft ein wenig aber letztendlich wäre ein persönlicher Austausch mit einem Psychologen oder so wohl noch besser.
Im Moment ist die Situation einfach nur unerträglich und auch so richtig Loslassen kann ich nicht, da wir ja noch notgedrungen zusammen wohnen müssen. Wir vermeiden es viel miteinander zu reden aber wie soll ich so alleine sein, wenn sie mir ständig noch über den Weg läuft? Auch wenn ich auf unsere Finanzen schaue und darüber nachdenke, das Haus und alles den Bach runter gehen zu lassen, könnt ich heulen. Wie kann man sein Leben nur so gegen die Wand fahren? Ich habe hier in der Umgebung kaum bekannte oder gar Freunde und tue mich so schwer irgendwas zu unternehmen außer vorm Computer abzuhängen. Ich war an Silvester sogar komplett alleine in einem Club in der Stadt in dem ich noch nie war. Ein klein wenig mit der Hoffnung vll jemand nettes Kennen zu lernen aber irgendwie scheine ich nicht gesellschaftsfähig zu sein.
Meine Frau hingegen scheint sich schon neu zu orientieren. Sie hat alte Chatkontakte reaktiviert und telefoniert auch fleißig, nicht ohne dass ich es auch noch mitbekomme natürlich. Sie erzählt mir z.B. wie viele Freundesanfragen sie hat und wer sie ins Kino eingeladen hatte. Und wie toll derjenige doch sei.
Ich tue dann immer recht gleichgültig, versuche meinen Ärger zu verbergen aber so ganz klappt es nicht immer. Trotzdem schafft es meine Frau immer wieder, mir ein schlechtes Gewissen zu machen, sodass ich glaube ich allein sei Schuld daran, dass sie nun mit anderen Typen was angefangen hat. Wie gesagt Treue ist das A und O bei ihr und hätte ich im Internet oder auf Partys dementsprechend andere Frauen kennen gelernt wäre da schon ein Donnerwetter los gewesen. Sie war immer tierisch Eifersüchtig, obwohl ich ja nie an andere gedacht habe und dies auch immer beteuert habe. Nun habe ich sie in die Arme eines anderen getrieben? Meine Mutter hat mich schon für verrückt erklärt, dass ich so denke aber trotzdem kommen diese Gedanken immer wieder hoch.
Na ja so viel wollte ich nun gar nicht schreiben. Tat auf jeden Fall schon mal gut.
Warum ich nun endlich poste? Ganz einfach es tut gut seine Gedanken niederzuschreiben und vll findet sich ja auch jemand mit dem man gut über so was reden kann, da ich wie gesagt einen sehr sehr beschränkten Freundeskreis habe.
Vielen Dank fürs Lesen dennoch
Gruß vom Sputnik aus der Umlaufbahn
P.S. Ach noch eine kleine Anmerkung. Wenn ich hier so durch das Forum schaue sind es doch häufig Frauen die sich so fühlen wie ich gerade. Deswegen ist es mir auch etwas peinlich mich hier zu öffnen. Aber da ich noch nie so richtig Alleine war übermannt mich die Vorstellung davon sehr und dies kommt oft einer ziemlichen Hilfslosigkeit gleich. Ich kenne solche Trennungsschmerzen eigentlich überhaupt nicht und bin ein fröhlicher, gutmütiger und humorvoller Mensch. Das wollte ich noch gesagt haben.
ich ringe mich nun doch durch nach ca. 2 Wochen die ich hier schon gereggt bin auch mal einen Beitrag zu verfassen. Ich möchte hier einfach meine aktuelle Sitation Schildern Gedanken niederschreiben.
Nun ich bin 26 Jahre alt Männlich und sehe mich gerade selber vor einem riesigem Scherbenhaufen stehen, der anscheinend mal mein Leben gewesen war. Ich bin seit ca. 9 Jahren mit meiner Frau zusammen und seid ca. 4 Jahren verheiratet mit ihr. Habe 2 Kinder (6 und 4) und vor kurzem ein eigenes Haus fertig gestellt. Ich lernte sie damals übers Internet kennen und war begeistert von ihrer Selbständigkeit und da ich Daheim so einige Probleme mit meinem Stiefvater und meiner Mutter hatte, war die Idee mit ihr gleich zusammenzuziehen ein Segen. Ich kenne also bisher nur diese eine Frau und da ihr Treue immer sehr wichtig war, gab ich mir auch immer Mühe nicht in Versuchung zu geraten.
Wir bauten uns nach und nach ein eigenes kleines Leben und dann sogar eine Familie auf. Auf meine beiden Töchter bin ich auch über alle Maßen stolz und sie tun mir nun besonders Leid.
Seit ca. 6 Wochen sind wir nun das Erste Mal so richtig Getrennt. Es ist nicht ganz klar ob sie sich von mir oder ich mich von ihr getrennt habe aber Fakt ist, dass wir beide so nicht mehr weiter machen können wie bisher.
Ich will nicht behaupten, dass es nicht schon vor ca. 1 Jahr schlecht in der Ehe lief. Es gibt bei uns in der Beziehung abseits von Vorwürfen, Vorhaltungen und Aufrechnerei nicht mehr viel was uns verbindet.
Bis dato hatten wir uns immer wieder nach so einer Phase zusammengerauft und den Kindern zu liebe immer wieder ein glückliches Paar abgegeben. Auch vor meinen und ihren Eltern spielten wir ein Paar.
Doch nun ist es wirklich zu einem großen Bruch gekommen und auch für mich war es das nun endgültig.
Leider trifft mich die Trennung doch härter als ich es Erwartet habe. Das geht von starken Selbstvorwürfen, Selbstzweifeln bis hin zu Aggressionen und Wut. Im Moment hänge ich zwischen dem Gefühl endlich einen Neuanfang zu wagen und immer wieder aufkommenden Depressionen mein Leben nun endgültig komplett vergeigt zu haben. Ich fühle mich zum Beispiel mit 26 dermaßen alt und am Ende angekommen, dass ich mir oft so gar keinen Neuanfang vorstellen kann. Vor allem da noch die ganze finanzielle Belastung mir das Genick brechen wird.
Ich habe mir auch gleich auf Grund von diesem Ratgeber hier im Forum das Buch "Wenn der Partner geht" von der Frau Dr. Doris Wolf gekauft und lese immer wieder mal darin. Es hilft ein wenig aber letztendlich wäre ein persönlicher Austausch mit einem Psychologen oder so wohl noch besser.
Im Moment ist die Situation einfach nur unerträglich und auch so richtig Loslassen kann ich nicht, da wir ja noch notgedrungen zusammen wohnen müssen. Wir vermeiden es viel miteinander zu reden aber wie soll ich so alleine sein, wenn sie mir ständig noch über den Weg läuft? Auch wenn ich auf unsere Finanzen schaue und darüber nachdenke, das Haus und alles den Bach runter gehen zu lassen, könnt ich heulen. Wie kann man sein Leben nur so gegen die Wand fahren? Ich habe hier in der Umgebung kaum bekannte oder gar Freunde und tue mich so schwer irgendwas zu unternehmen außer vorm Computer abzuhängen. Ich war an Silvester sogar komplett alleine in einem Club in der Stadt in dem ich noch nie war. Ein klein wenig mit der Hoffnung vll jemand nettes Kennen zu lernen aber irgendwie scheine ich nicht gesellschaftsfähig zu sein.
Meine Frau hingegen scheint sich schon neu zu orientieren. Sie hat alte Chatkontakte reaktiviert und telefoniert auch fleißig, nicht ohne dass ich es auch noch mitbekomme natürlich. Sie erzählt mir z.B. wie viele Freundesanfragen sie hat und wer sie ins Kino eingeladen hatte. Und wie toll derjenige doch sei.
Ich tue dann immer recht gleichgültig, versuche meinen Ärger zu verbergen aber so ganz klappt es nicht immer. Trotzdem schafft es meine Frau immer wieder, mir ein schlechtes Gewissen zu machen, sodass ich glaube ich allein sei Schuld daran, dass sie nun mit anderen Typen was angefangen hat. Wie gesagt Treue ist das A und O bei ihr und hätte ich im Internet oder auf Partys dementsprechend andere Frauen kennen gelernt wäre da schon ein Donnerwetter los gewesen. Sie war immer tierisch Eifersüchtig, obwohl ich ja nie an andere gedacht habe und dies auch immer beteuert habe. Nun habe ich sie in die Arme eines anderen getrieben? Meine Mutter hat mich schon für verrückt erklärt, dass ich so denke aber trotzdem kommen diese Gedanken immer wieder hoch.
Na ja so viel wollte ich nun gar nicht schreiben. Tat auf jeden Fall schon mal gut.
Warum ich nun endlich poste? Ganz einfach es tut gut seine Gedanken niederzuschreiben und vll findet sich ja auch jemand mit dem man gut über so was reden kann, da ich wie gesagt einen sehr sehr beschränkten Freundeskreis habe.
Vielen Dank fürs Lesen dennoch
Gruß vom Sputnik aus der Umlaufbahn
P.S. Ach noch eine kleine Anmerkung. Wenn ich hier so durch das Forum schaue sind es doch häufig Frauen die sich so fühlen wie ich gerade. Deswegen ist es mir auch etwas peinlich mich hier zu öffnen. Aber da ich noch nie so richtig Alleine war übermannt mich die Vorstellung davon sehr und dies kommt oft einer ziemlichen Hilfslosigkeit gleich. Ich kenne solche Trennungsschmerzen eigentlich überhaupt nicht und bin ein fröhlicher, gutmütiger und humorvoller Mensch. Das wollte ich noch gesagt haben.