Alles was ich schon erreicht habe seit der Trennung:
- ich habe die anfängliche Schockphase überwunden
- ich habe wieder weinen können
- ich kann mich nachts in ruhe auf meine Gefühle einlassen und meine Nackenverspannung lösen
- ich habe einen Nebenjob und mehr Geld
- ich bin in meinem Projekt weitergekomen und das Ende ist nun absehbar
- ich habe mir Hilfe beim Arzt geholt als es schlimm war
- ich habe Therapievorgespräche gestartet und ein Abschlussgespräch mit der Therapeutin geführt, die mir weniger lag (heute, um zu üben zurückzuweisen

)
- ich habe ganz viele Dates in der Partnerbörse vereinbart und mich getraut hinzugehen
- ich habe alle Dates nur mit netten Gesprächen geführt und mich in nichts gestürzt
- ich habe mehrere Verabschiedungsrituale durchgeführt
- ich habe meine Beziehungen zu F. und S. intensiviert
- ich gehe regelmäßig mit meinen Arbeitskollegen und den andern älteren Kollegen zum Essen (was ich sehr lange vernachlässigt habe)
- ich gehe mit meinen Arbeitskollegen gelegentlich ein B. trinken
- ich habe wieder gesungen
- ich habe mein Zimmer umgestellt
- ich habe ihm nicht zum Geburtstag gratuliert
- ich habe mittlerweile die totale Kontaksperre verhängt und halte mich seit laufend 24 Tagen daran
- insgesamt hatte ich seit der Trennung nur an 7 Tagen von 96 sehr geringfügigen Kontakt mit ihm
Es geht mir von Tag zu Tag besser. Immer nur ein klitze kleines bisschen. Die Schmerzen zeigen mir, dass ich ein Mensch bin und lebe. Das ist gut.
Mit den aufwallenden Gefühlen kommen aber auch positive besser zur Geltung. Die guten Momente sind spürbar und intensiv.
Ich lasse von Tag zu Tag mehr los und denke weniger nach über ihn.
Und um das ganze positiv zu beenden: ich habe heute einem Mann geholfen der vom Fahrrad gestürzt ist. Seine Freude darüber war die meine.