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Allgemeine Beziehungsprobleme die sich oft wiederholen

überland
Ich idealisiere übrigens ganz sicher nicht Krieg, weil Krieg den Menschen der Freiheit beraubt das schöne Leben zu genießen, und auch die Freiheit stark eischränken kann.

#16


T
Zitat von E-Claire:
und der erste Platz an das Sparbuch der Liebe

Was meinst du damit, wenn man fragen darf? Dass einer den anderen nicht liebt?- So einfach?

x 2 #17


A


Allgemeine Beziehungsprobleme die sich oft wiederholen

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E-Claire
Zitat von Thomi:
Was meinst du damit, wenn man fragen darf? Dass einer den anderen nicht liebt?- So einfach?

Nicht ganz, es gibt im Forum immer mal wieder die Vorstellung, die unter "aber ich habe doch...." zusammengefasst werden kann. Der Mann, der alles wirtschaftliche für die Familie getan hat, die Frau, die glaubt, wenn sie nur die perfekte Frau ist, dann muss sie doch geliebt werden. Also dass die eigene Leistung eingezahlt werden kann, wie bei einem Sparbuch und man/frau dementsprechend auch Leistungen dann eben von diesem (dem Gegenüber) abheben bzw abrufen kann.

all das kommt in verschiedenen Konstellationen vor, aber so in etwa.

x 3 #18


T
Zitat von E-Claire:
Also dass die eigene Leistung eingezahlt werden kann, wie bei einem Sparbuch und man/frau dementsprechend auch Leistungen dann eben von diesem (dem Gegenüber) abheben bzw abrufen kann.

Das überschniedet sich dann aber mit

Zitat von E-Claire:
Der dritte Platz geht an Gefühls- bzw Erwartungshaltungsmanagement.

Oder?

#19


E-Claire
Zitat von Thomi:
Das überschniedet sich dann aber mit

🤷‍♀ Es ist keine Wissenschaft.

Mit Sparbuch der Liebe meinte ich eher die Haltung, dass, was aus der eigenen Sicht zum Erhalt oder Erfolg der Beziehung beigetragen wird, nicht deckungsgleich ist, mit dem, was tatsächlich zum Erhalt oder Erfolg beiträgt. Ein der Partner muss doch glücklich sein, wenn ich das und das mache/bin.

Beim Gefühlsmanagement ging es mir eher darum, dass der Partner für Wohl und Wehe verantwortlich gemacht wird, dass negative Gefühle aushalten grundsätzlich verlagert wird, etc.
eher ein der Partner muss doch wissen, dass ich das und das (nicht) kann/brauche/will.

x 1 #20


T
Zitat von überland:
manchmal erscheint was ich schreibe den Menschen als ob ich zu abstrakt sprechen würde.


Für alle die gerne abstrakt denken: Ein immer wiederkehrendes Muster, was ich ich in Beziehungen sehe, kann man gut spieletheoretisch mit dem Gefangendilemma vergleichen. Wer es nicht kennt -> https://de.wikipedia.org/wiki/Gefangenendilemma

Kurz erklärt:

Beide Partner profitieren in Summe am meisten, wenn sie nicht egoistisch, sondern kooperativ handeln, mit anderen Worten, das Wohl des Anderen anstreben. Persönlich verliert man jedoch am meisten, wenn man selbst kooperativ ist, der Partner aber egoistisch. Wenn man egoistisch ist gewinnt man weniger, verliert aber auch weniger. Wenn beide egoistisch sind wird's für beide nix, ist aber auch nicht so schlimm für einen persönlich.

Es ist halt verlockend nicht so viel zu verlieren und deshalb als erster auszusteigen, Stichwort Trennungsschmerz.

Ein glückliche Beziehung gibt es nur, wenn beide(!) das Risiko eingehen und kooperativ sind, sprich das Wohl des anderen wollen, in Vorleistung gehen, you name it... Und dieses Mindset beibehalten.

x 3 #21


VictoriaSiempre
Zitat von überland:
Die Frau glaubt oft sie hätte ihre besten Jahre hergegeben.

Was sind denn die besten Jahre einer Frau? Ich frage für eine Freundin.

Zitat von überland:
Obwohl dieser Planet für Frauen unvorteilhaft ist, sieht es oft auf anderen Planeten anders aus.

Von welchen Planeten sprichst Du? Mars, Venus?

Zitat von überland:
In der männlichen Welt, ich war im früheren Leben öfter als Mann unterwegs um besser zu verstehen, ist aber der Wunsch nach anfassen und die Frau zu begehren viel zu leicht zu erzeugen, von weiblicher Seite aus.

Du glaubst an Reinkarnation, das finde ich völlig in Ordnung. Aber für mich ist es schwierig nachzuvollziehen, von welcher Lebensrealität in welcher Ära Du in Deinen Threads grade schreibst.

Interessant finde ich bei dem Thema allerdings immer wieder, wie viele Menschen irgendeine hervorgehobene Position in den vergangenen Leben hatten. Einfache Dienstmägde und Feldarbeiter sind wohl eher selten wiedergeboren worden, wie mir scheint Unwissender Smiley

Eine Frau kann viel zu leicht den Wunsch nach Anfassen und Begehren erzeugen? Häh? Weil sie einen Minirock trägt oder wie meinst Du das? Wünschen dürfen sich Männer (und Frauen) ja erst einmal alles - aber ich weigere mich zu glauben, dass alle ihre Wünsche auch umsetzen, wenn das nicht auf Gegenseitigkeit beruht. Ausnahmen bestätigen die Regel, aber da geht es auch nicht um Begehren, sondern um Macht.

Zitat von überland:
Dazu kommt der Aberglaube wenn jemand etwas für einen empfindet, läge es am anderen, also an dem für den man was empfindet.

Für meine Empfindungen war ich schon immer selber zuständig. Super war es immer dann, wenn die andere Seite genauso empfunden hat Herzen

Zitat von überland:
Häufig suchen so beide Geschlechter die Schuld beim anderen.

Häh?

Zitat von überland:
Wenn ein Mann einen anfassen will, ist das eher keine Beleidigung.

Nun ja. Das käme für mich wohl sehr darauf an, wer mich in welchem Zusammenhang anfassen möchte Cooles Gesicht . In unerwünschten Fällen wäre es für mich jedoch auch keine Beleidigung, sondern eine massive sexuelle Nötigung.

Zitat von überland:
Wenn ein Mann einen heiraten will, ist das nicht zwingend der Wunsch einem die Freiheit wegzunehmen, sondern der Ehrbegriff, also für die weitere Zukunft der Frau ist sehr entscheidend.

Sprechen wir grade von 2026 und mitteleuropäisch sozialisierten Menschen? Da bringe ich die Begriffe „Freiheit wegnehmen“ und „Ehrbegriff“ nämlich nicht mit dem Thema Heirat zusammen. Überraschung: In meinem direkten Umfeld wollten Mann und Frau (und Mann und Mann) beide einander heiraten.

In anderen Kulturen sieht es leider immer noch anders aus.

x 5 #22


überland
Es sind auch in Deutschland genug mittelaltervergeistigte unterwegs. Deswegen braucht man ja auch Leute die den neutralen Staat (u.a. mit Ausweisdokumenten, Justiz und Polizei) zusammenhalten.

Ich hab in den Köpfen schon skurriles mittelalter gesehen.

Ob minirock oder nicht geschmäcker sind verschieden. Worauf willst du hinaus?

Schönen Abend noch

#23


Worrior
Wenn mann gibst und gibt, nichts zurück kommt und dann meint noch mehr geben zu müssen.
Man sich letztendlich einreden lässt dass etwas zu erwarten und Ansprüche zu haben besitzdenkend und egoistisch ware.
Man nicht mehr gehört und gesehen wird, die Aufmerksamkeit, Fürsorge und Nachsicht die man aufbringt als selbstverständliches Minimum gesehen wird.
Das aufrechte Interesse am Anderen als kontrollierend und lästig betitelt wird.
Grenzen ignoriert werden bis man diese selbst verschiebt.
Die Zeit und Anwesenheit die investiert wird als lästig betitelt wird.
Das eigene Wort dort nicht mehr gilt.
Respektlosigkeit, Kälte und Ablehnung hinnimmt weil man glaubt es wird irgendwie schon wieder.
Dann sollte man gehen, nichts mehr von alleden investieren, denn es wird nicht besser werden.
Man erniedrigt und demütigt sich nur selbst, was die andere Seite als verächtliche Schwäche sieht.
Dort hat euer Herz, euere Lebenszeit und ihr selbst nichts mehr verloren.

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PapaEmeritus
@Worrior

Manchmal denke ich, wir sind den gleichen Menschen begegnet.

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A


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