S
senza cervello
Gast
Ich ersticke, wenn ich es noch länger für mich behalten muss.
Ich hoffe, es ist ok, wenn ich es mir wie in einem Tagebuch von der Seele schreibe, denn heute habe ich wieder mal so ein Tag, wo mich eine Depression überschwemmt.
„ …....... wieder einmal ziehst du dein Ding alleine durch. Fährst morgen in dein Heimatland und erwähnst mit keinem Wort, dass ich mitkommen soll.
So geht das ständig. Du verbringst die Zeit mit deinen Freunden und „Freundinnen“ ohne mein Beisein und nicht einmal sagst du: „Komm mit.“
Täglich absolvierst du abends dein Training und bietet sich dir die Gelegenheit, bist du danach noch unterwegs mit den Worten: „Du, heut kommt ich später, der und der macht was.“
Ich fühl mich fertig und mag auch nicht mehr. Bin irgendwie am Ende und trotzdem hält es mich zurück, endlich DIE Worte auszusprechen, einfach zu sagen. „Geh, amüsier dich doch, ich gönne es dir sogar, nur bleib bei deinen Freunden und „Freundinnen“, wenn es dir da schon so gut gefällt. Lass mich endlich in Ruhe – in Ruhe, weil ich keinen Platz in deinem Leben finde.“
Jeden Tag läuft es ab nach Schema F: Morgens werde ich von dir geweckt, weil ich ja so schwer aus den Federn komme. Bevor ich in die Arbeit gehe, bekommst du auch einen Abschiedskuss von mir, bevor du dich erneut im Bett umdrehst. Meist bekomme ich dann gegen Mittag einen Anruf von dir, wobei du mir auf Nachfrage erzählst, wie du deinen Vormittag denn so verbracht hast – Email checken, dies und das ergoogln, tja, man arbeitet hart. Komm ich dann abends nach Hause, erzählst du mir, was du alles in der Wohnung gemacht hast. Wow, mein Schatz, Salat geschnitten, grandios! Versuche ich dann so schnell wie möglich den täglichen Haushalt hinter mich zu bekommen, beginnst du zu motzen, weil der Staubsauger ja so laut ist.
Gegen 18.00 Uhr verschwindest du dann, denn Training ist wichtig. Zuerst ab in die Kraftkammer, dann ins „richtige“ Training. Fleisch für dich ist natürlich vorbereitet und wartet nur noch darauf, dass es in den Backofen geschoben werden kann – dass das Backrohr bereits vorgeheizt ist, wenn du so gegen 21.45 Uhr nach Hause kommst, versteht sich ja von selbst.
Während dieser Zeit koche ich für die Kids, bringe den Haushalt endlich in Ordnung, bemühe mich um die Wäsche, versuche für jedes einzelne Kind ein offenes Ohr zu finden UND ….. bleibt mir gerade mal ein bisschen Luft, schwinge auch ich mich ins Auto, um im Studio ein bisschen Sport zu treiben, meist aber setze ich mich eigentlich recht müde vor den PC, um irgendein sinnloses Spiel zu spielen.
Bereits um 21.00 Uhr kann ich meine Augen kaum noch offen halten, mache mich fertig und falle todmüde ins Bett – immerhin bleibt mir ja Zeit zum Schlafen bis du nach Hause kommst.
Wenn ich die Tür ins Schloss fallen höre weiß ich, dass es kurz vor 22.00 Uhr sein muss und du bald vor dem Bett stehen wirst.
Selbstverständlich verläuft auch die Zeit, bis auch du endlich ins Bett kommst, nach Ritual. Fleisch ins Rohr, Trainingssachen in den Wäschekorb, dann WC. Nach dem WC wird mal kräftig gelüftet und während dies alles geschieht, ist selbstverständlich die Schlafzimmertür geöffnet, damit du mit mir sprechen kannst.
Da an Schlaf nun nicht mehr wirklich zu denken ist, erhebe ich mich und setze mich zum Essen neben dir – dabei wird stupid in die Glotze gegafft und zwischendurch bekomme ich immer wieder irgendwelche Anekdoten des gegenständlichen Abends zu hören.
Hast du dann nach dem Essen auch dein Waschritual hinter dich gebracht, folgt nur noch eine Sache: Selbstverständlich bist du ein Mann, der seine Frau nicht vernachlässigst, weshalb du mich im Bett so richtig verwöhnen möchtest ….... .
Alles in allem wird es wieder mal 01.30 Uhr bis mir dann endgültig die Augen zufallen dürfen, mit der Gewissheit, dass mein Wecker pünktlich um 06.20 Uhr erneut klingeln wird. ....."
Ich hoffe, es ist ok, wenn ich es mir wie in einem Tagebuch von der Seele schreibe, denn heute habe ich wieder mal so ein Tag, wo mich eine Depression überschwemmt.
„ …....... wieder einmal ziehst du dein Ding alleine durch. Fährst morgen in dein Heimatland und erwähnst mit keinem Wort, dass ich mitkommen soll.
So geht das ständig. Du verbringst die Zeit mit deinen Freunden und „Freundinnen“ ohne mein Beisein und nicht einmal sagst du: „Komm mit.“
Täglich absolvierst du abends dein Training und bietet sich dir die Gelegenheit, bist du danach noch unterwegs mit den Worten: „Du, heut kommt ich später, der und der macht was.“
Ich fühl mich fertig und mag auch nicht mehr. Bin irgendwie am Ende und trotzdem hält es mich zurück, endlich DIE Worte auszusprechen, einfach zu sagen. „Geh, amüsier dich doch, ich gönne es dir sogar, nur bleib bei deinen Freunden und „Freundinnen“, wenn es dir da schon so gut gefällt. Lass mich endlich in Ruhe – in Ruhe, weil ich keinen Platz in deinem Leben finde.“
Jeden Tag läuft es ab nach Schema F: Morgens werde ich von dir geweckt, weil ich ja so schwer aus den Federn komme. Bevor ich in die Arbeit gehe, bekommst du auch einen Abschiedskuss von mir, bevor du dich erneut im Bett umdrehst. Meist bekomme ich dann gegen Mittag einen Anruf von dir, wobei du mir auf Nachfrage erzählst, wie du deinen Vormittag denn so verbracht hast – Email checken, dies und das ergoogln, tja, man arbeitet hart. Komm ich dann abends nach Hause, erzählst du mir, was du alles in der Wohnung gemacht hast. Wow, mein Schatz, Salat geschnitten, grandios! Versuche ich dann so schnell wie möglich den täglichen Haushalt hinter mich zu bekommen, beginnst du zu motzen, weil der Staubsauger ja so laut ist.
Gegen 18.00 Uhr verschwindest du dann, denn Training ist wichtig. Zuerst ab in die Kraftkammer, dann ins „richtige“ Training. Fleisch für dich ist natürlich vorbereitet und wartet nur noch darauf, dass es in den Backofen geschoben werden kann – dass das Backrohr bereits vorgeheizt ist, wenn du so gegen 21.45 Uhr nach Hause kommst, versteht sich ja von selbst.
Während dieser Zeit koche ich für die Kids, bringe den Haushalt endlich in Ordnung, bemühe mich um die Wäsche, versuche für jedes einzelne Kind ein offenes Ohr zu finden UND ….. bleibt mir gerade mal ein bisschen Luft, schwinge auch ich mich ins Auto, um im Studio ein bisschen Sport zu treiben, meist aber setze ich mich eigentlich recht müde vor den PC, um irgendein sinnloses Spiel zu spielen.
Bereits um 21.00 Uhr kann ich meine Augen kaum noch offen halten, mache mich fertig und falle todmüde ins Bett – immerhin bleibt mir ja Zeit zum Schlafen bis du nach Hause kommst.
Wenn ich die Tür ins Schloss fallen höre weiß ich, dass es kurz vor 22.00 Uhr sein muss und du bald vor dem Bett stehen wirst.
Selbstverständlich verläuft auch die Zeit, bis auch du endlich ins Bett kommst, nach Ritual. Fleisch ins Rohr, Trainingssachen in den Wäschekorb, dann WC. Nach dem WC wird mal kräftig gelüftet und während dies alles geschieht, ist selbstverständlich die Schlafzimmertür geöffnet, damit du mit mir sprechen kannst.
Da an Schlaf nun nicht mehr wirklich zu denken ist, erhebe ich mich und setze mich zum Essen neben dir – dabei wird stupid in die Glotze gegafft und zwischendurch bekomme ich immer wieder irgendwelche Anekdoten des gegenständlichen Abends zu hören.
Hast du dann nach dem Essen auch dein Waschritual hinter dich gebracht, folgt nur noch eine Sache: Selbstverständlich bist du ein Mann, der seine Frau nicht vernachlässigst, weshalb du mich im Bett so richtig verwöhnen möchtest ….... .
Alles in allem wird es wieder mal 01.30 Uhr bis mir dann endgültig die Augen zufallen dürfen, mit der Gewissheit, dass mein Wecker pünktlich um 06.20 Uhr erneut klingeln wird. ....."
