So, da ich kurz Zeit hab und mein Kopf gestern noch bisschen zum Thema „Klickmomente“ und wie ich mich verliebt habe, statt warum, gerattert hat, will ich eben nochmal schnell auf das Thema eingehen, bevor ich mich wieder verkrümeln muss.
Jetzt verstehe ich dich auch besser @ElGatoRojo und worauf du hinaus wolltest. Tatsächlich komme ich deiner Meinung jetzt auch näher. Denn ja, die von dir aufgezählten Aspekte, zwecks des Erscheinungsbildes und anderen hübschen oder verführerischen Details, wie zb das Lächeln, oder für mich persönlich ja besonders die Augen, sind natürlich die Basis, auf dem Weg dahin, sich eventuell zu verlieben, da Interesse erstmal geweckt.
Kein Garant, aber es könnte eben der Startschuss sein und ein Teil der Antwort auf die Frage „wie“, statt „warum“.
Also um die korrekte Frage des Threads zu beantworten: Wie habe ich mich verliebt?
Jo, klar. Natürlich erstmal durch die eben genannte vorausgehende Basis und der Anziehung die erstmal da sein muss, die manchmal auch ganz unerklärlich wirkt, damit’s überhaupt weitergeht. Denn wie ja bereits erwähnt, ist eben diese spezielle Anziehung schon wichtig und das sie überhaupt da ist, denn sonst würde man ja an jeder attraktiven Frau sofort Interesse haben.
Wenns dann weiter geht und man sich näher kennenlernt, wie verliebe ich mich dann tatsächlich? Jetzt könnte ich wieder auf meine „Warum-Punkte“, zurückkommen, wie zb tiefe Gespräche, Intellekt etc. Sicher, spielt das alles mit rein und ist mit wichtig, damit die Anziehung für mich erhalten bleibt, beantwortet aber immer noch nicht das „wie“. Da habe ich als Fazit besonders für mich festgestellt, dass bei mir die Verliebtheitsgefühle, während der kleinen Flirtereien, der Spannungen zwischen einer Frau und mir, entstehen. Genauso wie bei dem Gefühl, wenn ich merke, der „Reiz“ beruht auf Gegenseitigkeit und die Dame gibt mir Signale, ohne dabei penetrant zu sein und sich mir nicht sofort anzubieten, dass sie sich aber von mir erobern lassen würde. Das weckt dann natürlich den Jäger, der evolutionär in uns Männern verankert ist und es weckt in mir dann auch Fantasien, die Kribbeln auslösen und das müssen nicht nur sexuelle Fantasien sein, das will ich damit gar nicht sagen. Nun, durch diese Spannungen, oder wenn sie süß über meine Witze lacht, oder mir eine blumige Brise, mit ihrem Duft, in meiner Nase hinterlässt, mich angetan anschaut und anlächelt, oder mir mit klitzekleinen Kleinigkeiten zu verstehen gibt, dass sie auch reizend für mich sein möchte, wie zb sie trägt das Parfüm für mich auf, ohne daraus ne große Nummer zu machen, von dem ich ihr sagte das duftet schön, oder sie macht sich für unsere Dates besonders hübsch oder oder, wirken bei mir da Mechanismen, die eben noch mehr Angetanheit und Fantasien auslösen und demzufolge dafür sorgen, dass ich sie nicht aus meinem Kopf bekomme und in meinem Bauch die Schmetterlinge sich austoben.
Und das alles in Kombination, ist dann wahrscheinlich auch dass, was diese Person, mit der ich zwar philosophieren kann, von Freunden, mit denen ich ebenfalls genauso gut philosophieren kann, die auch gut aussehen, oder auch nicht dumm sind, unterscheidet. Die Spannungen, die Flirtereien, die bestehende Anziehung, Fantasien, die „Jagdlust“, ihr angetanes Lächeln und Blicke, andere kleine Details und Signale, die mir sagen „Du reizt mich auch als Mann“ etc.
Joa, ist jetzt schon wieder ausgeartet mein Text, aber was soll’s. Jetzt rufen die Pflichten. Man liest sich 🙋🏻♂:D