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Katinka2408
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Seit 3 Jahren wohne ich im spanischsprachigen Ausland und hatte mich ganz gut eingelebt. Die Einheimischen sind super freundlich, bleiben aber unter sich und die "Gringos", die hier leben, leben leider ein sehr oberflächliches Leben, das meistens aus Essen gehen und Cocktail schlürfen besteht. Na ja nicht nur, viele schlüpfen auch in die Rolle des Wohltäters bei diversen Organisationen, um ihr Ego zu befriedigen. Das ist mir zuvor nicht aufgefallen. Jetzt aber, seit ich mich von meinem jüngeren Freund trennte, stehe ich im Regen. Ich merke, dass ich damit nicht klar komme, mit der Trennung und dem Leben hier. Richtige Freunde habe ich auch nicht gefunden. Es liegt auch zum Teil an der Sprache. Weder Spanisch noch Englisch beherrsche ich für eine tiefergehende Konversation. Ich stehe bzw. sitze zwischen den Stühlen. Einerseits habe ich mir hier etwas aufgebaut, auch körperlich geht es mir durch das konstante Wetter hier viel besser, andererseits habe ich das Gefühl, dass ich jetzt vereinsame. Ich hoffe einfach, dass dieses Gefühl wieder vergeht. Zur Zeit stecke ich in einem tiefen Loch und komme aus der Traurigkeit nicht raus. Es überkommt mich ein Weinkrampf nach dem anderen. So habe ich mir mein Leben auch nicht vorgestellt! Da ich keine Familie habe, auch nicht in Deutschland, weiss ich im Moment nicht, was ich tun soll. Flucht ist zwar keine Alternative, vielleicht sollte ich aber doch nach Deutschland zurückkehren.
Dazu sagen muss ich noch, dass ich aus gesundheitlichen Gründen hierher gezogen bin. Wie gesagt körperlich geht es mir sehr gut, nur seelisch nicht.
Vielen Dank fürs Lesen!
Manchmal fühlt man sich etwas leichter, wenn man sich mitgeteilt hat.
Dazu sagen muss ich noch, dass ich aus gesundheitlichen Gründen hierher gezogen bin. Wie gesagt körperlich geht es mir sehr gut, nur seelisch nicht.
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