interessant, dass du dazu jetzt gerade ein thema startest, denn mir geht es zur zeit sehr ähnlich.
ich war immer die letzte, die sich mit dem kopf an irgendwelche hoffnungen klammerte... ich empfinde auch keinen schmerz mehr, da die trennung bei mir schon länger zurückliegt.
es ist, wie du sagst, ein bauchgefühl gegen das ich zur zeit mit keiner vernunft der welt ankomme... es ist einfach da und glotzt mich frontal an
in meinem fall weiß ich jedoch auch, dass er mich noch sehr liebt, die umstände trennen uns jedoch - und zwar gewaltig.
habe für mich zur zeit aber einfach beschlossen, dieses bauchgefühl als das anzunehmen was es ist - einfach "nur" eine innere überzeugung, dass wir zusammengehören und daher auch zusammenkommen werden wenn es sein soll. nicht mehr, aber auch nicht weniger.
ich hänge mich nicht dran und warte nicht, dass es wirklich passiert.
das gute an solchen starken bauchgefühlen ist ja meist, dass man sich mit dem vertrauen etwas leichter tut

das macht für mich auch den unterschied zum hoffen aus - da klammert man sich noch eher an etwas, um ja nicht loslassen zu müssen, es ist ein dauerndes auf und ab zwischen hoffnung und enttäuschung und wenn es doch nicht eintritt, dann knallt man sehr bald wieder am schmerzhaften boden der realität auf...
durch dieses bauchgefühl macht mir die vorstellung, dass es nichts wird mit uns, auch keine angst mehr. es ist seltsam... wie bereits gesagt, kann es zur zeit selbst noch nicht ganz einordnen
