1kolibri
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3 monate, ständig die trennung im kopf, manchmal mit einer art von befreitsein, meist jedoch tief betroffen und momentan ein "ich schaffe das nicht".
14 jahre auf und ab als frau und mann, gut als mama und papa, er ging zu und mit einer jüngeren...
seine liebe zu mir weg.
unser sohn verbindet. begegnungen, terminvereinbarungen per mail werden schnell von ihm beantwortet.
auf meine gefühle reagiert er selten. ich muss mich beinahe täglich nach seinem neuen leben richten, trage seine entscheiidung mit, bin fremdbestimmt. meine trauer ist eine tiefe grube, in der ich alleine bin und es nicht schaffe rauszukommen, ich versuche es, bin ich fast oben, sehe ich die sonne, rutsche ich wieder hinunter.
ich bin so alleine. ich bin so einsam. es tut so weh.
ich spüre meine gefühle intensiv, ich nehme sie an. und es schmerzt weiter.
mein sohn und ich haben mehr ruhe, offenheit, zeit, raum, auch spass...und trotzdem bin ich so einsam.
holde ich die erinnerung an unsere gemeinsame "familienzeit" hervor, weiß ich, dass ich auch unzufrieden war...und trotzdem halte ich fest.
ich wünsche mir einen rettungsversuch für uns drei. in meiner fantasie finden wir wieder ein miteinander...
ich bin zutiefst erschüttert über das gefühl des ausgetauscht worden zu sein.
ich bin verletzt zu sehen, er hat sich von mir befreit und ist glücklich.
ich denke, ohne die andere waere er bei uns.