Axl
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Im Mai hat mir meine Frau (35) eröffnet, dass sie in Februar einen zukünftigen Arbeitskollegen bei seinem Antrittsbesuch kennengelernt hat und das es bei beiden Liebe auf den ersten Blick war.
Wir sind 9 Jahre verheiratet und haben einen 4-jährigen Sohn. Meine Frau hat noch eine 11 jährige Tochter mit in die Ehe gebracht.
Ich bin total zerstört und verzweifelt gewesen, da wir bis vor einem Jahr eine Bilderbuch Familie waren.
Meine Frau war auch völlig fertig, da sie unsere Familie nicht zerstören wollte. Fremdgegangen ist sie nicht, aber es hat ein heimliches treffen mit küssen gegeben.
Was sie so fertig gemacht hat, war die innere Zerrissenheit und ihre Gefühle für mich waren unklar.
Sie hat sich dann für die Familie entschieden und den Kontakt zu den zukünftigen Arbeitskollegen abgebrochen.
Ab Juli hat sie dann doch wieder Kontakt aufgenommen und es mir vor einer Woche mittgeteilt. Sie empfindet nicht mehr genug für mich und möchte mit den Kindern ausziehen.
Jetzt kommt mein Problem.
Wir haben ein Haus (ein Erbe meines Vaters) und möchten den Kindern keinen schmerzhaften doppel Schock zumuten. Trennung und Auszug in eine Bruchbude.
Daher bat sie mich, bis zum Anmieten einer adäquaten Wohnung bleiben zu dürfen.
Ich bin komplett am Boden, Symptome kennt ihr alle.
Doch ich kann nicht trauern, verzweifeln, leiden, verarbeiten und Abstand gewinnen, weil ja immer alle zu Hause sind.
Wie soll ich das durchstehen? Ich möchte nicht, dass sie geht. Doch der Tag wird in ein paar Wochen kommen. Wenigstens verschont sie mich vor dem neuen Typen.
Wir haben eine gute Ebene der Kommunikation, ruhig und nicht verletztend. Und doch leiden wir beide wie die Hunde.