Kevin1919
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ich sitz fest.
Ich (31) und meine Frau (29) haben uns um Juli letztes Jahr getrennt. Wir waren 11 Jahre zusammen, davon 7 verheiratet. Wir haben immer offen über alles reden können und haben uns gegenseitig unterstützt.
Der Grund für die Trennung war der Wunsch meiner Frau selbstständig leben zu können, aufgrund eigener psychischer defizite. Zudem haben wir seit Anfang Corona angefangen aneinander vorbei zu leben.
Während dieser Zeit haben wir auch schon das ein oder andere Gespräch geführt und die Trennung hat sich im Prinzip schon angebahnt. Wir haben uns jedes mal vorgenommen alles besser zu machen und etwas zu ändern. Es wurde nichts draus und wir haben uns drauf geeinigt in getrennte Wohnungen zu ziehen. Stets mit dem Ziel irgendwann wieder zueinander zu finden.
Ich habe mich anfangs sehr bemüht alles in die richtige Bahn zu lenken. Wir hatten wieder mehr gemeinsame Dates, haben viel gesprochen. Nur jedes mal lief es bei den Gesprächen darauf hinaus dass sie keine Zukunft mehr sieht aus Angst, es würde wieder alles in alte Muster verfallen.
Ich hab monatelang meine Fehler eingestanden, aber sie meinte da wären noch andere Gründe und es würde nicht alles an mir liegen.
Diese Gespräche gab es sehr oft. Mir wurde quasi mehrmals die Hoffnung gegeben und schlagartig wieder geraubt.
Nachdem ich monatelang in ein ziemlich dickes Loch aus Selbstvorwürfen und Zweifel gefallen bin, wollte ich da natürlich auch wieder raus.
So kam es dann dass ich im März jemanden kennengelernt habe. Es hat sofort alles gepasst. Man hat sich von morgens bis Abends getextet und wir konnten das erste Date kaum abwarten.
Da ich und meine Frau uns darauf geeinigt haben weiterhin offen und respektvoll miteinander umzugehen, fand ich es nur fair auch ihr davon zu erzählen. Schließlich wollte Sie es auch bei einer Freundschaft belassen, was ich für mich auch akzeptiert hatte. Sie hat mir offen kommuniziert dass sie sich für mich freuend würde.
Nun kam es wie es kommen musste.
Am Tag vor meines Dates kam es wegen einer „Lappalie“ zu einem langen Gespräch am Abend.
Long Story short : Sie will es nochmal versuchen. Die Tatsache dass es jetzt endgültig zuende sein soll hat ihr die Augen geöffnet.
Ich wollte es noch nicht so wirklich akzeptieren. Ich war in der Woche in der ich mit der „neuen“ geschrieben habe so glücklich wie seit langem nicht mehr.
Also bin ich einen Tag später zum Date und es war wunderbar.
Und seitdem bin ich hin un her gerissen. Den einen Tag hab ich das eine gesagt und das andere gemacht. Eine Woche lang. Hab mich noch das ein oder andere mal mit der neuen getroffen obwohl ich meiner Frau sagte „ja dann lass es uns nochmaö versuchen“
Aber jedes mal wenn es quasi final war, hab ich ein unbeschreibliches kribbeln im Bauch.
Und ich kann mir micht erklären woher das kommt. Aus Freude endlich meine Frau wieder zu haben? Schließlich wollte ich die letzten Monate nichts anderes.
Oder die Tatsache dass mir die andere nicht aus dem Kopf geht und ich eigentlich bereit war ein neues Kapitel aufzuschlagen.
Ich war nämlich bereits an dem Punkt, bis meine Frau auf der Matte stand.