Zitat von sappy:@urmel : Hier lieferst du aber auch einen überzeugenden Beweis für deine Kommunikationsfähigkeit auf Augenhöhe. Vielleicht solltest du eine Religion gründen, eine Lobby oder eine Partei mit deinen Pauschalisierungen über Männer und Frauen anhand deines eigenen Beispiels als Institutions-Grundlage ( das Du mir als verallgemeinernde Antwort auf meine subjektive Fragen bietest) , denn Du scheinst ja der Überzeugung zu sein, dass nur dein Weg zum Glück der einzig wahre zu sein scheint- und zwar für alle.
Ich finde Urmels Äußerungen stellenweise auch "Over the top" und schubladenmäßig, bei dieser Mann -Frau -Anziehungs-Geschichte und vor allem dem "Demonstrieren statt argumentieren" völlig auf Linie
Du kannst stundenlang sachlich in einer Beziehung über Probleme diskutieren - das bringt aber nur was, wenn Respekt zwischen beiden Partnern herrscht, man sich auf Augenhöhe befindet.
In dieser Geschichte geht es ja darum, dass sie (weil der Respekt fehlt) ununterbrochen Dramen heraufbeschwört und dann die Kacke am Dampfen ist, wenn das, was sie initiiert hat (nämlich fehlender Respekt)
wie ein Bumerang in Form von Fremdgehen/Flirten zurückkommt.
Für mich wäre das natürlich trotzdem ein Trennungsgrund, weil es jedes Vertrauen zerstört. Aber an der Stelle hätte der TE durch Konsequenz und nicht durch Befeuerung des Dramas Grenzen ziehen müssen.
Ich kenne es von mir selbst, dass ich gerade am Anfang einer Beziehung gut austeste, was ich mir leisten kann und was nicht, natürlich alles im Rahmen. Und wenn ich keine deutlichen Grenzen spüre geht das Verlangen flöten.
Genauso wenn ich generell den Eindruck habe in einer Beziehung die "Macherin" zu sein. Ich kann das sehr gut - kein Problem und im Job ein Riesenspaß aber in einer romantischen Beziehung? Abtörnend. Und das schlimmste (wie schon beschrieben) wenn sich die Rollen - vor allem im Bett - verkehren. Der Mann kuschelt sich in meinen Arm und schaut verliebt zu mir hinauf (obwohl 30 Zentimeter größer). Schon ein paar Mal passiert - aber da vergeht mir alles. Wenn ich es umgekehrt versucht habe, haben sich die regelrecht rausgewunden, weil es eben nicht repräsentativ für die Beziehung war.
Ich denke schon, dass da - auch wenn gerade nicht zum Zeitgeist passend - die Natur s.uelles Verlangen zwischen Mann und Frau so ausgelegt hat, dass der Mann eben die Beschützerrolle hat. Was im Umkehrschluss nicht heisst, dass die Beziehung unausgeglichen ist.