A
Ahri
Gast
Hallo!
Eigentlich dachte ich, dass ich mich raushalten sollte - aber gestern ist etwas passiert, das mich dazu bewegt hat, doch mal im Internet nach Rat zu fragen. Ich wohne mit meinem besten Freund in einer WG. Zu dem Zeitpunkt, als ich hier eingezogen bin, kam er mit seinem jetzigen Freund zusammen. Am Anfang habe ich mich selbstverständlich für ihn gefreut. Er wirkte clever, hilfsbereit und lustig. Ein guter erster Eindruck also. Er selbst wohnte zu der Zeit auch in einer WG. Dann haben sich die Dinge schnell sehr seltsam entwickelt.
Sein Freund hat sein Studium beendet und noch keinen Job. Außerdem hatte Stress mit seinen WG-Mitbewohnern. Da mein Mitbewohner und er nicht mehr ohneeinander konnten, waren sie jede Nacht zusammen - mal bei uns in der Wohnung, mal in der anderen WG. Doch, irgendwann hat er es in seiner WG nicht mehr ausgehalten und Wochen bei uns verbracht. Angeblich war er auf Wohnungssuche, aber in Berlin ist das sehr schwierig. Also habe ich geholfen, wir fanden eine Wohnung, weil ein bekannter von mir zufällig gerade auszog und einen Nachmieter über FB suchte. Doch wie sollte er diese Wohnung ohne Einkommen bezahlen? Mein Mitbewohner zahlte sie also zukünftig.
Nach vielen vielen Monaten und Bewerbungen später, war sein Freund nach wie vor arbeitslos - doch dann hatte er Glück und wurde bei einer Firma genommen. Bereits nach dem 1. Tag jammerte er, wie furchtbar es dort sei und, dass er nicht mehr hin möchte, aber meinem Kumpel keine Belastung sein will und deswegen die Zähne zusammenbeißt. Das hielt allerdings nur 2 Wochen - er jammerte so viel, dass mein Mitbewohner ihm anbot, zu kündigen "Wir kriegen das schon gemeinsam irgendwie hin." Immer, wenn es stressig und dramatisch wird, drohte der Freund ihm, dass er zurück in seinem Heimat geht, weil er in Deutschland ja nichts hat und ihm nichts gelingt.
Nun ist bereits 1 Jahr vergangen. der Typ wohnt mittlerweile hier, denn ich möchte nicht mehr in einer WG mit einem Paar wohnen, dass sich ganz offensichtlich nicht gut tut. Ich will nicht mehr mitbekommen, wie mein Mitbewohner mit verquollenen Augen morgens vor mir steht. Ich will nicht mehr hinter dem Schmarotzer, der jetzt seit einem Jahr ALLES von meinem Kumpel bezahlt bekommt, hinterherputzen. Aber, ich will nicht nur gehen - ich will meinem Freund auch irgendwie helfen. Diese toxische Person tut ihm nicht gut. Eigentlich weiß er es auch, aber offensichtlich ist er emotional abhängig und die Gefühle sind größer als der Verstand. Gestern, nachdem aus einer Mücke ein Elefant gemacht wurde, ist sein Freund wütend aufgesprungen und hat den Laptop meines Mitbewohners durch die Wohnung geschmissen. Auslöser war, dass mein Mitbewohner ihn nicht richtig verstand und daraufhin sagte er "Die hört mir NIE richtig zu" Was einfach nicht korrekt ist, da mein Mitbewohner mittlerweile bei jedem kleinsten Schritt genau darüber nachdenkt, wie sein Freund auf alles reagieren könnte. Es ist furchtbar.
Hat jemand einen Rat für mich, wie ich meinem Mitbewohner helfen kann, diesen narzisstischen Schmarotzer wieder loszuwerden? Ich schlug eine Therapie für seinen Freund vor - doch der sieht natürlich nicht ein, dass er Hilfe braucht. Was nun? Danke fürs Durchlesen und ich bin dankbar über jeden Kommentar!
Eigentlich dachte ich, dass ich mich raushalten sollte - aber gestern ist etwas passiert, das mich dazu bewegt hat, doch mal im Internet nach Rat zu fragen. Ich wohne mit meinem besten Freund in einer WG. Zu dem Zeitpunkt, als ich hier eingezogen bin, kam er mit seinem jetzigen Freund zusammen. Am Anfang habe ich mich selbstverständlich für ihn gefreut. Er wirkte clever, hilfsbereit und lustig. Ein guter erster Eindruck also. Er selbst wohnte zu der Zeit auch in einer WG. Dann haben sich die Dinge schnell sehr seltsam entwickelt.
Sein Freund hat sein Studium beendet und noch keinen Job. Außerdem hatte Stress mit seinen WG-Mitbewohnern. Da mein Mitbewohner und er nicht mehr ohneeinander konnten, waren sie jede Nacht zusammen - mal bei uns in der Wohnung, mal in der anderen WG. Doch, irgendwann hat er es in seiner WG nicht mehr ausgehalten und Wochen bei uns verbracht. Angeblich war er auf Wohnungssuche, aber in Berlin ist das sehr schwierig. Also habe ich geholfen, wir fanden eine Wohnung, weil ein bekannter von mir zufällig gerade auszog und einen Nachmieter über FB suchte. Doch wie sollte er diese Wohnung ohne Einkommen bezahlen? Mein Mitbewohner zahlte sie also zukünftig.
Nach vielen vielen Monaten und Bewerbungen später, war sein Freund nach wie vor arbeitslos - doch dann hatte er Glück und wurde bei einer Firma genommen. Bereits nach dem 1. Tag jammerte er, wie furchtbar es dort sei und, dass er nicht mehr hin möchte, aber meinem Kumpel keine Belastung sein will und deswegen die Zähne zusammenbeißt. Das hielt allerdings nur 2 Wochen - er jammerte so viel, dass mein Mitbewohner ihm anbot, zu kündigen "Wir kriegen das schon gemeinsam irgendwie hin." Immer, wenn es stressig und dramatisch wird, drohte der Freund ihm, dass er zurück in seinem Heimat geht, weil er in Deutschland ja nichts hat und ihm nichts gelingt.
Nun ist bereits 1 Jahr vergangen. der Typ wohnt mittlerweile hier, denn ich möchte nicht mehr in einer WG mit einem Paar wohnen, dass sich ganz offensichtlich nicht gut tut. Ich will nicht mehr mitbekommen, wie mein Mitbewohner mit verquollenen Augen morgens vor mir steht. Ich will nicht mehr hinter dem Schmarotzer, der jetzt seit einem Jahr ALLES von meinem Kumpel bezahlt bekommt, hinterherputzen. Aber, ich will nicht nur gehen - ich will meinem Freund auch irgendwie helfen. Diese toxische Person tut ihm nicht gut. Eigentlich weiß er es auch, aber offensichtlich ist er emotional abhängig und die Gefühle sind größer als der Verstand. Gestern, nachdem aus einer Mücke ein Elefant gemacht wurde, ist sein Freund wütend aufgesprungen und hat den Laptop meines Mitbewohners durch die Wohnung geschmissen. Auslöser war, dass mein Mitbewohner ihn nicht richtig verstand und daraufhin sagte er "Die hört mir NIE richtig zu" Was einfach nicht korrekt ist, da mein Mitbewohner mittlerweile bei jedem kleinsten Schritt genau darüber nachdenkt, wie sein Freund auf alles reagieren könnte. Es ist furchtbar.
Hat jemand einen Rat für mich, wie ich meinem Mitbewohner helfen kann, diesen narzisstischen Schmarotzer wieder loszuwerden? Ich schlug eine Therapie für seinen Freund vor - doch der sieht natürlich nicht ein, dass er Hilfe braucht. Was nun? Danke fürs Durchlesen und ich bin dankbar über jeden Kommentar!