Claudine
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Als ich zu meinem Partner gezogen bin und seine Freunde besser kennengelernt habe, war ich sehr erstaunt. Die meisten dieser Menschen sind zwischen Mitte 40 und Mitte 50, verhalten sich aber oft wie die Teenager. Ganz besonders schlimm finde ich ihren Alk.. Viele von ihnen sind gar nicht dazu in der Lage, sich mit Freunden zu treffen, ohne dass Alk. getrunken wird. Dabei meine ich jetzt nicht ein B.ier oder ein Glas Wein aus Genuss, sondern wirklich viel Alk.. Es gibt Leute, die schaffen 10-12 B.ier an einem Abend und zusätzlich noch mehrere "Kurze" aus dem kleinen Schnapsglas. Viele von ihnen sind Kettenraucher (mein Partner und ich rauchen nicht). Vielleicht halten mich manche hier für spießig, aber ich finde das ziemlich bedenklich🤔.
Mich stört in erster Linie, dass sich mein Freund bei Treffen mit Freunden am Wochenende meistens betrinkt. Und wenn er Samstag auf Sonntag bis in die frühen Morgenstunden bechert, ist er den ganzen restlichen Tag nicht mehr zu gebrauchen, weil es ihm schlecht geht. Zum Glück trifft er sich nur 1-2x im Monat am Wochenende mit ihnen (werktags hat er einmal pro Woche einen Stammtisch, aber der geht wegen Arbeit nicht so lange). Trotzdem finde ich das übel, wenn er sich dann fast jedes Mal übergibt und jammert vor lauter Schmerzen, weil er nicht "Stopp" sagen kann.
Zum Jahreswechsel habe ich mich in einer App registriert und auf diesem Weg viele neue Menschen kennengelernt. Aus diesen Kontakten haben sich so einige tolle Freundschaften entwickelt. Das sind interessante Menschen, mit denen man richtig intensive Gespräche führen kann, die sehr wenig Alk. trinken und Nichtraucher sind. Mich würde es freuen, wenn mein Partner auch mal zu einem Treffen mitkommen würde, um die Leute kennenzulernen. Leider weigert er sich bisher und argumentiert damit, dass er schon genug Freunde hat. Diese sind in meinen Augen aber gar nicht gut für ihn.
Gibt es eine Möglichkeit, ihn davon zu überzeugen, dass Freundschaft etwas anderes ist, als sich jedes Mal gemeinsam die Kante zu geben?