FrauEinhorn
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eingeleitet hat.
Der Urlaub war schön, wenn es mich auch störte dass er dauernd mit seinem Handy beschäftigt war, vor allem auch wenn wir gerade essen oder etwas trinken waren. Das hat mich verletzt und das habe ich ihm auch gesagt. Dann war er genervt. Wir kamen am Donnerstag dann heim und Freitag wurde ich dann mehr oder weniger aus der Wohnung gescheucht, da er ja dieses und jenes noch vorhatte und am Wochenendehatte er auch schon Pläne, in die er mich nicht mit einbezogen hatte.
Es ging am Wochenende dann auch wieder weiter wie vor dem Urlaub. Freitag schrieb er noch, Samstag hörte ich nichts von ihm, erst am Sonntag und da erzählte er mir nur wie fertig er von der Nacht war. Ich habe diesen Schwebezustand dann einfach nicht mehr ausgehalten und wollte mit ihm reden. Auf das Telefonat ließ er mich 4h warten und meinte dann er sei eingeschlafen. Ich rief ihn dann trotzdem an, da ich Klarheit wollte.
Wir hatten dann ein 3-stündiges Gespräch am Telefon ( uns trennen knapp 200km). Er kam zu dem Schluss er wäre besser sich zu trennen. Er hätte immer noch Gefühle für mich und es tut ihm unglaublich weh, aber es gibt ein paar Dinge die sich seiner Meinung nach nicht ändern werden. Das sind keine relevanten Fragen die die Zukunftsvorstellungen betreffen, denn da gehen wir in die selbe Richtung. Er meint dass ich manchmal nicht verstehe was er mir sagen will und manches falsch interpretiere, was zu Reibereien führt. Außerdem weiß er manchmal nicht worüber wir reden sollen, da wir nicht unbedingt die selben Vorlieben haben. Er interessiert sich zum Beispiel für alles militärische, oder Dinge die das Dasein als (mittlerweile) Alter Herr einer Studentenverbindung mit sich bringen. Das sind Themen zu denen ich nicht viel sagen kann, ich ihm jedoch immer zugehört habe und auch Nachfragen zu diesem Thema gestellt habe, wenn mich etwas interessiert hat.
Er beklagt dass er mit seinen Freunden immer Gesprächsstoff hat und er bei mir manchmal ausgeht.
Er merke außerdem dass er sich momentan dabei erwischt darüber nachzudenken gewisse Sachen alleine machen zu wollen. Zum Beispiel einen Freund in Mexiko besuchen. Er hat dann jedoch ein schlechtes Gewissen, mich alleine hier zu lassen. Das müsste er nicht haben, da ich auch ab und zu alleine verreise und ihm das auch gönnen würde.
Er wisse nicht was er gerade wolle, ob er allein sein möchte oder mit dieser Trennung den schlimmsten Fehler seines Lebens begeht. Er kann es mir nicht sagen. (Er kam aus einer 5 jährigen Beziehung)
Er merkt dass ich traurig bin und er möchte mich nicht weiter verletzen, da er gerade nicht der Freund sein kann, den ich verdiene.
Ich bin gerade unendlich traurig da ich den Eindruck habe ich war nur eine Trostfrau nach der langen Beziehung. Er ist allgemein mit seiner Lebenssituation nicht zufrieden, hat keine Freude am Beruf. Ich habe versucht ihn zu unterstützen, doch sobald ich zu viel Nähe gab, war er überfordert.
Man muss dazu sagen, dass er mich seit ca. 4 Wochen oft wegen Kleinigkeiten kritisiert hatte, war schnell gereizt wenn ich mal nicht seiner Meinung war. Das ganze war ein auf und ab. An einem Tag war er liebevoll und am nächsten kühl und distanziert.
Dann meinte er noch, dass er einfach keine Lust mehr hätte die Fahrt von 200km an jedem 2-3 Wochenende in Kauf zu nehmen. Das hat mich sehr verletzt. Am Freitag war er noch der Meinung dass wir in Zukunft eine andere Strecke wählen sollten, da die übliche grad stark mit Baustellen besiedelt ist. Er wusste auch schon was er mir zu meinem Geburtstag in 4 Wochen schenkt. Auf die Frage ob er seinen Wohnungsschlüssel wieder haben möchte, meinte er nein, ich solle ihn mitnehmen. Er hätte das alles bereits am Freitag klären können, als ich noch bei ihm war. Stattdessen meinte er nun gestern, ich habe ihn mit meinem Bedarf nach Klärung dazu gezwungen sich so zu entscheiden. Er hätte jetzt einfach noch ein bisschen abgewartet. Er hätte mich also weiter in der Luft schweben lassen, was ich einfach nicht verstehen kann.
Es ist noch einiges in letzter Zeit vorgefallen, was mir gezeigt hat wie wenig er mich wertschätzt. Traurigerweiße haben dass auch meine Familie und Freunde mitbekommen, was mir heute eröffnet wurde.
Ich bin trotzdem unendlich traurig und vermisse ihn, auch wenn ich weiß dass es so, wie es zuletzt lief nicht auf Dauer funktioniert hätte.
Tut mir Leid, dass der Text so lang wurde. Ich musste mich einfach mal ausheulen.
