aquarius2
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Er will aber unbedingt, dass ich endlich meine Wohnung kündige und zu ihm ziehe. Dazu habe ich aber keine Veranlassung und gute Argumente dagegen, denn ich arbeite im Schichtdienst und wie soll ich tagsüber schlafen, wenn dann die Handwerker im Haus arbeiten? Das sieht mein Freund zwar ein, aber er hat große Angst, dass ich einen Rückzieher mache, sobald es ernst wird.
Ich kann von mir aus sagen, dass ich das nicht vorhabe, aber innere Beklemmungen bekomme, wenn er mich wieder mal unter Druck setzt. Außerdem gibt es mit der Renovierung immer wieder kleine oder größere Probleme, weil entweder die Handwerker ihn versetzen oder es gibt beim Renovieren irgendwelche Probleme. Wie soll ich meinen Job machen, wenn ich nicht schlafen kann?
Auch bin ich immer wieder froh, wenn ich mal in meiner Wohnung nach Herzenslust waschen und kochen kann, das gefällt ihm auch gut, nur bleibt er fast nie über Nacht, weil er eben die Kinder nicht alleine lassen will. Es gibt eben keinen festen Termin, wann die Renovierung endlich fertig ist. Heiraten können wir auch erst, wenn die Scheidung rechtskräftig ist, also sehe ich auch keine Veranlassung jetzt schon meine Hochzeit zu planen, das versteht er nicht.
Grundsätzlich haben wir uns ja auf ein paar Punkte geeinigt:
-wir heiraten standesamtlich und kirchlich
-wir machen unsere Hochzeitsreise in die USA und Kuba
-ich nehme seinen Namen an
-wir haben eine Gästeliste für die standesamtliche und kirchliche Trauung
-ich arbeite nach der Hochzeit weiter evtl. in Teilzeit
noch mehr will ich einfach jetzt noch nicht festlegen. Ihm ist das nicht genug, er fragt mich Dinge wie Wo sollen wir feiern, welches Brautkleid willst du etc. Er hat einen Generalplan und will dass ich mich immer mehr festlege. Ich sehe aber keinen Sinn darin jetzt schon den Champagner und das Hochzeitsmenue auszusuchen und wenn er mir jede Woche eine andere Hochzeitszeitung unter die Nase hält hält sich meine Freude in Grenzen. Ich fange jetzt erst an, mir über einzelne Themen Gedanken zu machen und wenn ich es jetzt so festlege und später meine Meinung ändere, was bringt das? Warum kann er sich nicht über das freuen, was wir jetzt haben? Ich plane eine überschaubare Hochzeit mit maximal 40 Gästen von ihm und mir, und die Scheidung wird frühestens im Jahr 2017 und wenn seine Frau sich querlegt vielleicht erst 2018 rechtsgültig.
Mein Freund ist aber der Meinung, ich bin im tiefsten meines Herzens bezieungsunfähig, weil ich noch nie verheiratet war und auch sehr lange Single.