Bin ich Freund oder guter Freund?

micha912

micha912

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Hallo zusammen.....
Warum ich hier bin, muss ich wohl nicht erwähnen, das ist meine kleine Geschichte:
Im Juli letzten Jahres lernte ich über ein Single-Portal eine gleichaltrige Frau kennen. Wir schwammen sofort in vielen Sachen auf einer Wellenlänge, hatten ähnliche Interessen, alles war rosarot. Streitereien in dem Sinne gab es wenig, aber wenn, dann heftig. Ich muss dazu sagen, die Frau ist Tschechin, kann zwar gut Deutsch, interpretiert aber vieles anders als es bei uns vielleicht umgangssprachlich gemeint ist. In den nunmehr 6 Monaten haben wir uns bestimmt 4x getrennt - wir sind beide sehr dickköpfig.
Letzte Woche wieder ein total ungerechtfertigtes Wortgefecht, bei dem es dann auch zum ersten Mal zu verbalen Entgleisungen meinerseits kam.
Ich muss dazu sagen, mir fällt es bei dieser Frau wirklich schwer ,einfach loszulassen und einzusehen, das es wohl nichts wird. So ist mir das noch nicht passiert, da war ich bisher konsequenter.
Nach 1-2 Tagen Ruhe wieder vorsichtiges Annähern meinerseits über WhatsApp. 100 Entschuldigungen gesendet usw. und es kristallisierte sich heraus, den geplanten Konzertbesuch am vergangenen Samstag gemeinsam durchzuführen. Der Abend war nett, immer mal wieder ein Küsschen, Händchen halten, Knutscherei zur Verabschiedung - kein S.! Und kein Wort über den letzten Vorfall. Gestern dann Küsschen hin, Küsschen her über den bekannten Nachrichtendienst. Auf meine eher scherzhafte Frage, ob ich noch ihr Freund bin, folgende Antwort: Nein. Aber vielleicht ein guter Freund. Wir hatten im Vorfeld schonmal belanglos über diese Möglichkeit gesprochen und ich hab ihr damals gesagt, sowas könnte ich nicht, solange ich noch etwas von ihr will. Nun ist der Fall anscheinend eingetreten, quasi dieses "... lass uns Freunde bleiben."
Nach der rückkehrenden Euphorie vom Samstag jetzt erstmal wieder dieses Loch, Bauchschmerzen, Schlaflosigkeit.....
Solange von ihr nicht eindeutige Zeichen kommen, das sie keinen Kontakt mehr wünscht, werde ich auch nichts unversucht lassen, sie wieder zurückzugewinnen. Nicht aufdringlich, aber bestimmt. Meine Bedenken sind:
- Gesetzt dem Fall, ich lasse diese "Freundschaft" zu, nur um weiterhin Kontakt mit ihr zu haben und Zeit mit ihr zu verbringen, könnte ich trotzdem schwer bis gar nicht damit umgehen, wenn sie mir irgendwann mal mitteilen würde, das sie was Neues hat...
- Vertrödele ich meine eigene kostbare Zeit? Solange ich auch nur ansatzweise merke, man nähert sich wieder etwas an, stelle ich natürlich jegliche Neuorientierung bezüglich neuem Partner in den Hintergrund. Kann sich natürlich z.B. nach einem halben Jahr auch als Fehler herausstellen.

Ich weiß einfach nicht, wie ich mich jetzt richtig verhalte

Einen schönen Start in die neue Woche,

Micha

02.02.2015 09:12 • #1


Mila79


hallo micha,

sicher bin ich mir nicht, wie auch, aber mir kommt das wie ein test vor. sie verpasst dir einen denkzettel. an deiner stelle wäre ich jetzt immer sehr, sehr beschäftigt... von versuchen, sie zurückzuerobern halte ich gar nichts.
ODER du sagst ihr, dass du auf solche spiele keine lust hast und sollte es kein spiel sein, ihr damit eure zeit HATTET. das waere sehr konfrontativ. ist so die frage, was dir mehr liegt.
auf der anderen seite: was wollt ihr dauerhaft unternehmen, um diese entwicklung (2 jahre, 6 trennungen!) zu stoppen? gibt es da pläne? allein deswegen möchte man ja vom glauben abfallen. und dir raten, lass es.
passt aber übrigens zu meiner theorie, dass sie es nicht so ernst meint, wie es aussieht, die trennunghäufigkeit. das wirkt, sorry, nämlich etwas unreif. auch, wenn du meinst, es seien sprachliche ursachen.

liebe grüße und auch dir einen guten wochenstart!
mila

02.02.2015 09:44 • #2


Mila79


oh, 6 monate, 4 trennungen, sorry, hab mich falsch erinnert. kommt aber aufs gleiche raus ..

02.02.2015 09:46 • #3




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