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Du bist weder mein Freund noch ein guter Freund.

Jupp

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... und wirst es nie sein. Laß mich in Frieden!"

Das waren die letzten Worte meiner Exfreundin, die sie mir als Abschluß ihrer letzten Sms zukommen ließ.
Als ich (m, 26) diese erhielt waren bereits vier monate vergangen, als sie (25) mir sagte, dass sie unsere Beziehung nicht mehr weiterführen wolle und könne. Sie beendete unsere Partnerschaft mit den Worten: „Wir haben unterschiedliche Lebensorganisationen und passen nicht zusammen. Wir wollen verschieden Dinge im Leben.“
Meine Art das Leben zu führen stresse sie und in einer Beziehung zwischen uns, käme sie damit nicht zurecht. Da meine Probleme dann auch die ihren wären und das wolle sie nicht, viel mehr: das könne sie eben nicht.
Sie hat mehrmals zuvor versucht mir zu erklären, dass es etwas zwischen uns gibt, mit dem sie nicht klarkommt.
Ich habe aber die Ensthaftigkeit des Problems nicht erkannt, ja vielleicht sogar nicht wahrhaben wollen und habe angenommen nach unseren sehr emotionalen Gesprächen (unter Tränen) wären die Fronten geklärt und die Probleme vom Tisch. Aber dem war nicht so. Wie ich vor sieben moaten bemerken mußte. Hinzu kommt, dass sie wegen eines anderen Studiums in eine andere Stadt(200 km)gezogen ist

Nach unserer Trennung versuchte ich den Kontakt zu halten, in der Hoffnung ihre Meinung würde sich ändern und sie erkennen, dass es für alles Mittel und Wege gibt: auch für eine gemeinsame Zukunft. Sie blieb jedoch standhaft und erklärte, dass ich an etwas festhalten würde, was nicht mehr da wäre und dass wir von zwei unterschiedlichen Planeten wären: ich von dem der Liebe und sie von dem der Freundschaft.  Diese war mir aber nicht genug und ich gestand ihr meine immer noch ungebrochene Leidenschaf. Obwohl sie sagte es sei besser für mich keinen Kontakt mit ihr zu haben, konnte ich nicht wiederstehen und somit blieben wir in reger telefonischer Verrbindung. Dieser hielt vier Monate, den sie mit der obigen Kurzmitteilung beendete.
Der Anlaß mir diese zu schicken war ein unverabredetes Treffen von uns bei einer öffentlichen Autogrammstunde eines Musikers, den sie toll findet. Zu der ich ging, um jenem Musiker ein Demo von Freunden zu geben, aber nicht um sie zu treffen (unterbewußt wahrscheinlich doch, aber zu diesem Zeitpunkt wollte ich mir das nicht eingestehen). Im Nachhinein aber weiß ich, dass sie mir das nicht glauben kann. Auch wenn es die Wahrheit war.
Darüberhinaus hatte ich Fotos von ihr und dem Sänger(von einem Konzert) dabei, die dieser für ein zukünftiges Geburtstagsgeschenk signieren sollte.
Da sie diese aber bemerkte gab ich ihr diese gleich mit und sie kommentierte die Szene mit unterdrückten Tränen und den Worten: „Ich will doch nichts von dir.“
Sie zeigte mir auch keinerlei Groll oder Unverstädnis, dass ich zu der Veranstaltung gegangen bin

Am nächsten Tag aber schrieb sie mir eine Kurzmitteilung, die mein Verhalten vom Vortrag in Frage stellte und mich aufforderte sie in Ruhe zu lassen. Und wer ich denn sei, mich derart in ihr Leben einzumischen. Die Fotos von ihr und dem Sänger wären etwas so besonderes, dass mich nichts anginge... plus der Überschrift meines Threads.
Seit der Sms vom Anfang sind nun drei Monate ohne Kontakt ins Land gezogen und ich fühle mich zwar emotional distanzierter, der Schmerz ist nun nicht mehr so physisch präsent. An meiner Sichtweise, das ich sie über alles Liebe und mit ihr mein Leben verbringen würde hat sich aber nichts geändert.

Dass sie die eine Frau ist, mit der ich zusammen sein möchte, ist oder war ihr bewußt. Das habe ich ihr schon während unserer Beziehung zu verstehen gegeben. Ich verstehe nicht warum sie mich derart vorverurteilt und mich so hart mit ihren Worten bestraft hat. Während unserer Beziehung ließen wir uns Zeit uns unsere Liebe zu gestehen. Doch nicht nur ich, sondern auch sie hat mir gesagt, dass sie mich liebt. Ich verstehe nicht wo das alles hin ist?
Wie kann man so hart zu jemandem sein, den man liebte?
Ich weiß, dass ich mir ihre Liebe nicht eingebildet habe... wie kann so etwas so etwas ins Gegenteil umschlagen?

Mir ist klar, dass sie in einer neuen Stadt, mit einem neuen Studium schnell Ablenkung gefunden hat, aber ich verstehe nicht warum sie nun gar keinen Kontakt mehr haben möchte und darüberhinaus so drastisch den Kontakt abbricht?

12.01.2007 02:31 • #1


So_Sad


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Hallo Jupp,

deine Geschichte kommt mir irgendwie bekannt vor... auch mein Ex-Freund hat mir in unserer Beziehung immer wieder gesagt, dass er mich liebt, und das wirklich bis ganz zum Schluss. Ich solle nicht an seiner Liebe zweifeln, meinte er, wenn wir über unsere Probleme gesprochen haben, und dass er schon längst weg wäre, wenn er mich nicht so lieben würde.

Tja, an seiner Liebe hab ich nie gezweifelt, deswegen traf mich die Trennung auch wie der Blitz aus heiterem Himmel. Von heute auf morgen tauschte er das Schloß zu seiner Wohnung aus (ich hatte ein paar Monate zuvor einen Schlüssel von ihm bekommen) und läßt mich trotz Sturmklingeln, Anrufen und klopfen vor der Tür stehen. Mir ist  im wahrsten Sinne der Boden unter den Füssen weggezogen worden. Ich saß da im Treppenhaus und habe überhaupt nichts mehr begriffen.

Drei Tage später hat er dann endlich mit mir darüber gesprochen. Noch drei Tage später war die Beziehung vorbei...

Ich habe ihn mit sms und Anrufen genervt, weil ich noch so viele Fragen an ihn hatte. Irgendwann erhielt ich dann die Antwort: Unsere Beziehung IST nicht mehr sie WAR und jetzt lass mich endlich in Ruhe, sonst raste ich noch aus.

Die SMS endete mit:...und deinen Freundschaftsbonus hast du auch schon fast verspielt.
Ich war so vor den Kopf geschlagen. Wie kann der Mensch, der noch eine Woche zuvor gesagt hat, dass er mich liebt, mir auf einmal so etwas antun?

Zwei Wochen später hatte er dann schon eine neue Freundin und nachdem ich ihn noch mal um ein Gespräch gebeten habe, hat sich folgendes herausgestellt: Er hatte schon ca. 2-3 Monate vor der Trennung gemerkt, dass seine Liebe zu mir nicht mehr so stark ist, wollte aber noch nicht aufgeben und dachte wohl, das kommt wieder. In dieser Zeit habe ich aber nicht gemerkt, dass er sich schon von mir entfernt hat. Ich war einfach zu verliebt um die Alarmzeichen zu sehen.
Der Hammer war dass er mir immer Ehrlichkeit gepredigt hat und ich habe ihm auch immer gesagt, wenn mir etwas auf der Seele gebrannt hat. Und er war die letzten Monate so unehrlich zu mir. Ich verstehe bis heute nicht, warum er nicht gleich mit mir darüber gesprochen hat. Warum er mir das antun konnte, mich wie ein Depp vor verschlossener Tür stehen zu lassen. War es Feigheit? Oder war vielleicht sogar schon die neue bei ihm?
Nach der Trennung, die schon schlimm genug war, hat er mir dann auch noch geschrieben, dass er genau das gefunden hätte, was er immer gesucht hat... also noch mal schön Salz in die Wunde gestreut und noch mal heftig auf meiner Seele rumgetrampelt.  
Auf meine Frage hin, was das solle, meinte er nur, er wollte doch nur, dass ich Abstand zu ihm gewinne. Als ob mir das jetzt geholfen hätte. Im Gegenteil, zu dem Trennungsschmerz kam dann auch noch die bohrende Frage, was hat sie was ich nicht hatte und was war ich denn dann die ganze Zeit für ihn? Nur ein Zeitvertreib bis was "Besseres" kommt?
Eventuell hat deine Freundin ähnlich gedacht. Wenn ich besonders gemein zu ihm bin, dann vergisst er mich vielleicht schneller oder kommt schneller darüber hinweg.
Was mein Ex ( und vielleicht auch deine Ex) damit bewirkt haben, ist aber eher das Gegenteil. Zumindest bei mir. Ich lag schon am Boden und für mich war es so als hätte er noch mal nachgetreten. Immerhin  schaffe ich es seitdem, ihn nicht mehr anzurufen aber auch nur weil ich mir die Blöße nicht mehr geben will und ausserdem keine weiteren Äusserungen von ihm in dieser Richtung verkrafte.

Liebe Grüße So Sad

12.01.2007 05:40 • #2


Wolfmoon


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Ja, das sind schon echte Ar., diese Verlassenden!

Erst bestellen sie das tollste Drei-Gänge-Menü aus schönen Worten, Liebe und Zukunftsvisionen und wenn alles aufgegessen ist, lassen sie einen mit der Rechnung sitzen und tun so, als ob sie an dem Bankett gar nicht teilgenommen hätten

Was die sogenannte Kaltherzigkeit betrifft, die sich dann später vor allem darin äußert, dass man - wenn überhaupt - nur noch schmerzhafte Sprüche und Nachrichten bekommt, so liegt das in erster Linie wohl daran, dass sie selbst ein sorgenfreies Leben mit neuem Partner und ohne Altlasten leben wollen. Da passen dann die Heulsusen von Gestern nicht so recht rein, denn wer lässt sich schon gerne runterziehen?

Wenn man ehrlich zu sich selber ist, dann geht es doch sowieso in erster Linie bei absolut jeder Handlung, die man in dieser Richtung unternehmt immer nur darum, irgendwie den ehemaligen Partner zurückbekommen zu wollen.

Man ist in dieser Richtung nun leider eigentlich total handlungsunfähig denn blöderweise ist Liebe eine Sache, die meistens nur mit zwei Menschen funktioniert.

Fragen? Freundschaften? Guter Kontakt? - Eigentlich ist doch alles gesagt, durch die Tat der Trennung mehr als durch die Worte davor oder danach, seien sie nun schön oder schmerzhaft.

Ist eben die Frage, ob man sich immer und immer wieder eine Abfuhr abholen will, die jedesmal  weh tut oder ob man mit Kontaktversuchen nicht wartet, bis man selbst nicht mehr so emotional da dran ist, wenn einem der Mensch denn wirklich wichtig ist.

lg

Wolfmoon

12.01.2007 12:16 • #3


Ehemaliger User


Hey Wolfmoon!
Genau so und nicht anders ist es!
Und die Frage ob man nachdem der Mensch nicht mehr wichtig ist wieder Kontakt aufzunehmen bleibt dahingestellt!
Da stellt sich dann die Frage "Warum überhaupt" ?
Neuanfänge sind doch eh zu 95% aussichtslos,weil einfach zuviel kaputtgegangen ist.
Zumindest wenn man sich die Statistik dieser Seite seit Bestehen ansieht,vom realen Leben ganz abgesehen..
Da fällt jede noch so große Hoffnung auf wenig fruchtbarem Boden.
Und "jede" Trennung hatte eben "elementare" Gründe,von daher hat alles seinen Sinn,warum und wieso!
Deshalb gibt es ja auch diese Schnulzenfilme mit "Happy End",weil sie eben irreal sind,nicht das wahre Leben darstellen!

Gruß

12.01.2007 13:22 • #4


Wolfmoon


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Moin

Tja, warum sollte man überhaupt? Und warum sollte man nicht?
Ich glaub bei so ziemlich jeder sogenannten nachherigen Freundschaft steckt von einer der beiden Seiten noch irgendwo der Wunsch, dass es noch einmal etwas wird, selbst wenn beide in irgendwelchen neuen Beziehungen hocken ;D

Erinnert mich irgendwie an Michael-Schanzes 1,2 oder 3.

Aber deshalb glaube ich das mit den "elementaren" Gründen auch nur bei Trennungen, die auseinandergehen ohne das bereits etwas "Neues" in Aussicht ist oder Gewalt, psychischer Missbrauch und Cholerik eine Rolle spielen.

Ansonsten geht´s da meiner Meinung nach eher um "besser" im Hinblick auf das Neue und nicht um "geht gar nicht mehr" in Hinsicht auf das Alte.
Das alles natürlich gefühlt und als Momentaufnahme begriffen. An Floskeln fehlt es indes nie, am lächerlichsten immer noch die, dass bereits "Alles kaputt" war weil sich sonst "Niemand anderes" hätte dazwischen drängen können.

Also irgendwo zwischen "Drum prüfe wer sich ewig bindet..." und "Der Spatz in der Hand..." - jedenfalls wenn dat mit der rosaroten Brille erstmal vorbei ist.

Kenne inzwischen genug Menschen, die einem dann unter dem Mantel der Vertraulichkeit berichten, was sie so alles bereuen und endgültig zum Brüllen finde ich dann Leute, die retrospektivisch in ihrer Beziehungsvergangenheit wühlen und dann sagen: "Das damals mit dem, das hätte gut gehen können aber da war ich noch zu jung"...

Aber das hat auch etwas Beruhigendes: Da braucht man dann nach einer frischen Trennung wenigsten weder die Sprüche der Verlassenen noch die der Verlassenden allzu ernst zu nehmen.

Gruß

Wolfmoon

12.01.2007 14:14 • #5


Ehemaliger User


Ach komm Wolfmoon!
Meistens sind doch die Gründe schon so "elementar" das eben schon was Neues am Start ist,die meisten Menschen sind eben nunmal so das sie sich erst lösen,beziehungsweise lösen wollen wenn alles in trockenen Tüchern ist,oder müßen,falls ertappt und die Tatsachen nicht mehr geleugnet werden können..

Und zum Thema "Wären wir doch damals zusammengeblieben"!
Das hab ich von Exen nach Jahren auch immer gehört,kann ich mir davon was kaufen?
Brauch ich sowas als Genugtuung für mein Ego?
Gibt mir das was?
Nö!

Und zum Thema frische Trennung nicht allzuernst nehmen.
Schau dich hier um,wieviele hier sind die nach großer Liebe,nie mehr kann ich mit jemand anderen,tralalala,nach ein paar Wochen schon wieder was am Start ,oder was für die Kiste haben.
Da bleibt dir nix andres übrig als hier nicht alles erstmal nicht gar zu Ernst zu nehmen.
Gelassenheit ist da erste Bürgerpflicht!
Da kann man sich nur seinen Teil denken und hoffen das man mit so Menschen emotional nicht in Berührung kommt,sonst bekommt man Kummer.

Gruß

12.01.2007 14:47 • #6


Wolfmoon


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@Opti

[quote author= link=board=allgemeines;num=1168565462;start=0#5 date=01/12/07 um 14:47:08]

Und zum Thema "Wären wir doch damals zusammengeblieben"!
Das hab ich von Exen nach Jahren auch immer gehört,kann ich mir davon was kaufen?
Brauch ich sowas als Genugtuung für mein Ego?
Gibt mir das was?
Nö!

[/quote]

Na schau mal, da kann dat ja dann bei den Trennungen so "elementar" alles gar nicht gewesen sein. Hieße ja dann - zumindest für mich - die Form und den Menschen der entsprechenden Beziehung auch gedanklich kategorisch auszuschließen, also s.uell wohn- und gefühlstechnisch mit jemandem gar nicht zu können. Oder wir haben einfach verschiedene Vorstellungen von "elementar".

Egogenugtuung? Nein, schließlich geht das Leben ja weiter.

Höchstens die Frage nach dem Ego der entsprechenden Person.
Innerliche Zerissenheit nennt man das wohl. Das steht dann wahrscheinlich dem Glück am meisten im Weg.

Gruß

Wolfmoon


12.01.2007 15:29 • #7


Ehemaliger User


Hey Wolfmoon!
1.
Es geht darum das viele eben nie zufrieden sind und in der Hoffnung,Illusion leben das es mit jemand anders noch schöner,toller,bequemer,glücklicher,was weiß ich sein könnte!
Immer höher und weiter!

2.
Oder die andere Sorte Mensch denen es einfacher,bequemer fällt sich neu zu orientieren als bestehende Probleme zu lösen oder Kompromisse einzugehn.

3.
Die Sorte Mensch die in der Illusion leben das Liebe immer rosarot und Wolke 17 zu sein hat ,sonst isses keine,die diesen Kick,dieses Gefühl immer wieder aufs  neue erleben wollen/brauchen und meinen das bleibt so.
Naive Träumer eben.


Beneidenswert ist keiner von den 3 Sorten!
Menschen eben die sich selber immer im Weg stehn auf dem Weg zur inneren Zufriedenheit und dem ersehnten Glück,da is kein Dritter schuld.
Das Leben ist da sehr lehrreich,sofern sie dazulernen wollen,oder können oder eben müssen.
Wenn nicht bleibt ihnen immer noch das Selbstmitleid.


gruß

12.01.2007 16:08 • #8


Jupp


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Jetzt stelle ich mal einfach so die Frage in den Raum, was das nun für mich zu bedeuten hat?
Na ja, vielleicht ein bißchen zu unbeholfen formuliert, aber ich verstehe nicht wieso sie nun gar keinen kontakt mehr zu mir wünscht?

Wie kann sie sich über die Fotos freuen, mir aber erst einen Tag später schreiben, dass sie es als persönliche Beleidigung empfand mich auch dort anzutreffen?

"Das Leben ist da sehr lehrreich,sofern sie dazulernen wollen,oder können oder eben müssen.
Wenn nicht bleibt ihnen immer noch das Selbstmitleid"
, wen meinst du denn damit? Mich, der seiner Traumfrau nachtrauert oder sie, die eventuell später begreifen wird, was sie an mir hatte?

Nur was mache ich jetzt mit meinen Gefühlen?
Mit meiner Entscheidung diese eine Frau zu lieben. Denn lieben ist für mich auch eine bewußtgemachte Entscheidung für eine Person. Mit eben jener das Leben zu meistern... gemeinsam. Und Probleme zusammen zu lösen.
Verlieben ist die Basis, das Fundament der Beziehung und Anziehumg. Aber die Liebe entwickelt sich und läßt sich nicht abstellen.
Ich weiß für mich, dass ich sie immer lieben werde. Sie wird einen besonderen Platz in meinem Herzen behalten.

Ach ja, als sie Schluß machte hatte sie keinen anderen. Und sagte selber, dass sie vier Jahre oder so bräuchte, um über die Sache hinweg zu kommen. Sie könne einfach nicht mehr.

13.01.2007 02:30 • #9


Ehemaliger User


Hey jupp!
Das bezog sich auf die Verlassenden!
Wobei man nicht vergessen darf das es auch viele gibt,bei denen man bestens verstehen kann warum sie ihren Partner verlassen ,eben wo Menschen erkannt haben das es eben nicht passt,Gründe gibt es dafür Viele,so wie es bei dir der Fall zu sein scheint.
Es geht um ihr Leben und sorry das muß ihr allemal wichtiger sein als Deines,Eures,alles andere wäre ungesund.
Und zu einer Beziehung zu einer Liebe gehören eben 2,will der eine nicht mehr ,kann der andere lieben wie er will,das ist eben nunmal so.
Und du hast recht Liebe ist eine bewußte Entscheidung für eine Person,das hat nix mit Verliebtheit zu tun.
Aber wie gesagt es nützt nichts wenn der andere nicht auch so denkt,das sollte man dann auch irgendwann akzeptieren.

Und wie es aussieht fehlt deiner Ex bei dir Entscheidendes,auch das solltest du irgendwann so akzeptieren.
Und so nüchtern es ist und auch so erkennbar ihre bewußte Entscheidung.........,gegen dich!
Das das wehtut,steht auf einem ganz anderen Blatt und ist auch sehr verständlich.

gruß

13.01.2007 09:06 • #10


heart


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hallo jupp,
wenn ich so dein text lese, muss ich staunen, wie sehr 2 Menschen an einander vorbeireden und vorbeifühlen konnen.
deine ex redet wirklich deutlich klartext, und du willst es nicht wahrnehmen, weil es eben saumäßig weh tut. umso bedrohlicher wird es für sie, und umso deutlicher wirde es für mich, warum sie sagt "wir sind aus 2 verschiedenen planeten. "
du wunderst dich warum sie sich am konzertabend wegen ihrem bild gefreut hat, und am nächsten tag dir wieder solche harte worte schreibt.... ich frage dich wenn jemand mit tränen im augen sagt: ich will doch nichts von dir. würdest du wirklich glauben dass sie sich deswegen gefreut hat?
sie weiss dass du nicht von ihr weg kommst im moment, und das will sie eben nicht... es macht sie ärgerlich, weil du sie und ihre klare aussagen nicht respektierst, geschweigedenn akzeptierst.
es tut weh, und wird noch lange we tun, bis du die tatsachen ins gesicht schauen kannst. es ist nunmal so
liebe grüsse
heart

13.01.2007 09:28 • #11


Jupp


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Danke und heart für die klaren Worte und Ausführungen.
Die Tatsache der Trennung an sich ist schon schwer zu begreifen, aber dass nun dieser Mensch völlig aus meinem Leben treten möchte und ich dagegen nichts tun kann und sollte(und auch nichts machen werde!) ist mir wirklich unbegreiflich.

Aber mir ist ja auch klar, dass man Liebe nicht forcieren kann. Wirklich schwer ist es für mich zu verstehen oder zu respektieren, dass sie mich nun überhaupt nicht mehr in ihrem Leben haben möchte. Wahrscheinlich ist dass so besser für mich, aber es ist mir trotzdem unverständlich.
Dass ich sie jetzt höchstwahrscheinlich sogar nerve oder störe ist sehr traurig und deprimierend für mich.  

13.01.2007 15:47 • x 1 #12




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