Selbstschuld201.
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Aber ich bin so verzweifelt und traurig, dass ich das einfach mal loswerden muss.
Letzte Woche hat mein Freund mich nach sechs Jahren verlassen.
Für mich sehr plötzlich.
Wir hatten im vergangenen Herbst eine Krise, er hat sich eine Wohnung gesucht, aber wir haben im Grunde genommen die Beziehung nicht beendet. Wir sind dann ab Anfang des Jahres zu einem Paartherapeuten gegangen und ich glaube, wir waren auf einem richtig guten Weg.
Dann hat er den letzten Termin absagen müssen wg des Jobs und hat keinen neuen mehr vereinbart. Ich habe ihn wochenlang gedrängt, das zu tun und er hast verschlurt. (Er musste den Termin vereinbaren, weil er derzeit so viel jobmässig unterwegs ist und ich nicht weiss, wann er wo ist).
Ich glaube, ich habe unsere Liebe kaputt gemacht. Mit Launen, Zickigkeit und Unbeherrschtheit. Ich Arbeite daran, aber das dauert halt seine Zeit.
Er sagt, er kann nicht mehr, kann den Alltag mit mir nicht bewältigen.
Ich sitze jetzt hier und mache mir die grössten Vorwürfe, dass ich es nicht geschafft habe, für uns beide alles gut hinzukriegen. Aber ich war die letzte Zeit auch sehr mit mir beschäftigt und habe gar nicht gesehen, dass er offenbar leidet. Und sich lieblos behandelt bzw aus meinem Leben ausgeschlossen fühlt.
Ich bin so traurig. Viereinhalb von den knapp sechs Jahren waren das Schönste, was ich in meinem Leben erlebt habe. Dann kam ein Jobwechsel bei mir, mein Vater starb, meine Mutter wurde sehr krank und ich habe versucht, auf allen Hochzeiten zu tanzen. Darüber habe ich uns total vergessen.
LG, selbstschuld