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Ehemaliger User
Gast
Seit ein paar Wochen bin ich immer mal wieder auf dieser Website und lese die Beiträge. Und es ist so nett, denn man hat den Eindruck, daß einige Leute sich gut kennen, zumindest auf interaktiver Ebene. Obwohl das ja eigentlich komisch ist, zumindest für mich, seine Gedanken so preiszugeben, ohne zu wissen an wen. Aber vielleicht macht es das ja manchmal auch leichter...
Eigentlich habe ich es noch gar nicht geschafft, mich zu trennen. Ich weiß eigentlich, daß ich es tun muß, mein Verstand weiß es zumindest. Aber es ist so ungeheuer schwer. Seit Monaten fühle ich mich in meiner Beziehung oft einsamer, als ich es alleine wahrscheinlich jemals sein könnte. Seit einem Jahr versuche ich, eine Verbindung zu meinem Freund herzustellen, echte Nähe zu schaffen. Aber es ist, als würde ich gegen eine Mauer rennen und abprallen. In diesen ganzen letzten Monaten gab es nur wenige Momente, in denen wir uns tatsächlich nahe gekommen sind. Es ist so, als würde man nach jedem Schritt nach vorne immer wieder drei Schritte zurück machen. Insgesamt gab es in diesem ganzen Jahr kaum eine Entwicklung zwischen uns. Die Rollen waren von Anfang an klar verteilt. Während ich suche, fordere und mich verantwortlich fühle, ist er immer wieder bemüht Distanz zu halten. Mir ist klar, daß ich mich mehr auf mich selbst konzentrieren muß, daß es nichts bringt, ihn für mein Glück (oder Unglück) verantwortlich zu machen. Trotzdem ist es ungeheuer schwer, loszulassen. Oder die Hoffnung aufzugeben, die Beziehung doch noch retten zu können. Ist es vielleicht sinnvoll, zu einer Selbsthilfegruppe zu gehen, um sich Stärkung zu holen? Falls jemand Erfahrungen damit gemacht hat, sich auf die eine oder andere Art erfolgreich von einer solchen Beziehung gelöst hat, bin ich für Ratschläge dankbar.
Viele Grüße,
mascha
Eigentlich habe ich es noch gar nicht geschafft, mich zu trennen. Ich weiß eigentlich, daß ich es tun muß, mein Verstand weiß es zumindest. Aber es ist so ungeheuer schwer. Seit Monaten fühle ich mich in meiner Beziehung oft einsamer, als ich es alleine wahrscheinlich jemals sein könnte. Seit einem Jahr versuche ich, eine Verbindung zu meinem Freund herzustellen, echte Nähe zu schaffen. Aber es ist, als würde ich gegen eine Mauer rennen und abprallen. In diesen ganzen letzten Monaten gab es nur wenige Momente, in denen wir uns tatsächlich nahe gekommen sind. Es ist so, als würde man nach jedem Schritt nach vorne immer wieder drei Schritte zurück machen. Insgesamt gab es in diesem ganzen Jahr kaum eine Entwicklung zwischen uns. Die Rollen waren von Anfang an klar verteilt. Während ich suche, fordere und mich verantwortlich fühle, ist er immer wieder bemüht Distanz zu halten. Mir ist klar, daß ich mich mehr auf mich selbst konzentrieren muß, daß es nichts bringt, ihn für mein Glück (oder Unglück) verantwortlich zu machen. Trotzdem ist es ungeheuer schwer, loszulassen. Oder die Hoffnung aufzugeben, die Beziehung doch noch retten zu können. Ist es vielleicht sinnvoll, zu einer Selbsthilfegruppe zu gehen, um sich Stärkung zu holen? Falls jemand Erfahrungen damit gemacht hat, sich auf die eine oder andere Art erfolgreich von einer solchen Beziehung gelöst hat, bin ich für Ratschläge dankbar.
Viele Grüße,
mascha