@Anne55
Die Panik ist darin begründet, das irgendwer einfach schwups und weg ist liegt ganz weit in der Kindheit.
Ich habe nachts als etwa 6/7 jährige festgestellt das meine Eltern nicht da waren. Ich habe geheult ohne Ende. Mein kleiner etwa 3 Jahre alter Bruder ist dadurch aufgewacht.
Irgendwann fiel mir ein das mein Vater wahrscheinlich in der Kneipe ein paar Häuser weiter ist. Somit habe ich mich und ihn angezogen, die Treppe runtergetragen und in die Karre gesetzt.
Ich habe die ganze Gastro zusammen gebrüllt das ich sie verantwortungslos finde und hasse, was sie für Eltern sind und sich schämen sollten.
Bumm, Urvertrauen weg. Dann kam noch ein Mordversuch an uns Kindern seitens meines Vaters und dann die Scheidung.
Mutter hatte später Freunde von denen ich nichts hielt und einfach nur meine Ruhe haben wollte. Ich durfte nicht mehr am Tisch mit sitzen beim Essen, wenn ich Hausaufgaben nicht gemacht hatte. Mir wurde angedroht mein Meerschweinchen aus dem Fenster zu werfen, das warme Wasser abgedreht wenn ich deren Meinung nach zu lange duschen war.
Von zuhause abgehauen. Mit 18 rausgeworfen worden. DrXgen und andere Späßchen. Mit etwas 19 hatte ich dann mein erstes ernstes Gespräch mit meinem Vater in dem ich ihm vorwarf das er den Alk. mehr liebt als mich. Darauf hin habe ich ihn nie wieder gesehen. Nie wieder erreicht. Nichts.
Da ist die Ursache.
Daher kommt die Panik das mir letzten Endes doch wieder nur von Männern weh getan wird.
Das hat sich soweit aufgelöst, weil ich unglaublich tolle Männer kennen gelernt habe, die hinter mir stehen und durchs Feuer rennen würden um mir zu helfen. Herzlich, Hilfsbereit und liebevoll. Und mein geliebter Opa, der mir ein anständiges Männerbild vermittelt hat.
Aber in Schlüsselsituationen wie das unerreichbar sein, ist es hart und alte Mechanismen kommen zum tragen.
Die Frage wie er zu mir steht hat er bereits sehr früh beantwortet. O-Ton: Mit dir zusammen zu kommen ist mein Ziel, wenn du es wissen willst.
Wenn ich nun hundert mal nachhake finde ich das seltsam vertrauenslos.

jemanden mit dem ich eine Bindung eingehe kann ich oft nach einiger Zeit gut lesen. Ich bin so ein kleines ADHS-Kind. Das bedeutet automatisch die Fähigkeit zu haben kleinstes zu deuten. Wenn etwas war in der Vergangenheit, hab ich es ruhig angesprochen und dann gab es auch immer Antworten.
Ich trage mein Herz auch nicht auf der Zunge, sondern zeige es durch Umarmungen, Kleinigkeiten die ich mitbringe, Dinge die ich erledige. Also genau meins.
@James
Ich glaube nach mehr als ach Jahren, ja. Ich habe geliebt. Ich habe mich aber in Gefahr gesehen. Ein Mensch de nur, aber auch nur Aufmerksamkeit benötigt und dann Chaos in Form von Illegalem rein bringt war mir einfach zuviel.
Na klar hab ich auch Angst vor Nähe. Sie kann wieder Distanz hervor rufen. Bedingt sich ja

Als ich das las das er mit mir zusammen kommen mag, hab ich gedacht ich bekomme keine Luft mehr und musste mich setzen.
Nun, ich habe mein Herz ein bißchen mal kurz halten lassen. ^^ Mal gucken was er damit anfängt.
Wir haben nun auch ein paar mal geschrieben. Er hatte heute viel Stress auf der Arbeit. Ich lass ihn einfach wieder einen Schritt auf mich zugehen. Dann sehen wir weiter. Irgendwann sollte er ja schließlich mal seine Uhr wieder haben wollen.
Face 2 Face läßt sich mehr in Gesichtern lesen, als über Nachrichten.
Richtig, der Ansicht bin ich auch. Er meldet sich, sagt Bescheid wenn er nicht mehr schreiben kann. Was er macht usw.
Faktisch habe ich keine Gründe mehr, außer das ich schnell ein aufgescheuchtes Huhn bin solange nichts in trockenen Tüchern ist. Ich gewinne langsam etwas emotionalen Abstand zur Situation und lasse es wieder lieber laufen.
