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Borderline Ehe gescheitert

Dortmunder

Hallo zusammen,
Mein Name ist Michael und ich bin 39 Jahre und bin seid etwa 9 Jahren mit meiner noch Ehefrau zusammen.
Wie kennen uns schon recht Lange Etwa seit 20 Jahren anfangs hat es leider nie wirklich zwischen und gefunkt und wir waren nur freunde, oder der Zeitpunkt passte nicht (Mal Sie oder ich in einer Beziehung). Dann vor Etwa 9 Jahre passierte es wir verliebten uns in einander.

Sie hatte mir recht früh am Anfang gesagt das Sie Borderline hat, wo ich mir dachte meine Letzte mal Beziehung bzw. Ehe war schlimm (bin mehrfach betrogen worden und am Ende hat Sie dann noch Auto, Kind, Wohnungseinrichtung und sämtliche Konten Leer gemacht). Außerdem war die gut Größer als der Verstand.

Am Anfang war alles wirklich Top und mit der Zeit kamen die Typischen Probleme dabei. Sie ist leider immer sehr gutgläubig anderen Leuten gegenüben und ist alle naselang mit einem neuen Typen aus ihrem Freundeskreis angekommen (nicht was dazwischen gelaufen aber WhatsApp ohne Ende und dadurch das ich in der Vorbeziehung leider so schlechte Erfahrung gesammelt habe auch ein gebranntes Kind war, waren Probleme in dem Bezug schon vorprogrammiert).

Eines Abends hat es dann richtig geknallt und Sie hat die Beziehung beendet (da waren wir ca. 3 Jahre zusammen) weil Sie mit einem Ihrer Freunde wieder unterwegs war. Zusätzlich war Ihr Ex Freund auch gleichzeitig Ihr bester Freund seid Kindertagen und Sie haben sich auch nach Beziehung mit Ihm und wo wir zusammen waren 2 mal die Woche getroffen. In Ihren Augen weil ich Sie mies behandeln würde obwohl ich Sie immer auf Händen getragen habe.

Danach war etwa 3 Wochen Auszeit angesagt und Sie hat gemerkt das Ihre freunde leider doch nicht so gut sind wie Sie dachte und wir sind wieder zusammen gekommen. Anfangs war alles noch recht gut aber nach kurzer Zeit (5 Monate) hat Sie einen Nervenzusammenbruch gehabt, wo danach erstmal Garnichts ging. Ich habe Sie morgen aus dem Bett geholt Sie gefüttert Ihr die Zähne geputzt usw. über Monate bis Sie zu dem Entschluss gekommen ist sich in eine Klinik behandeln zu lassen. Diagnose Burnout (90 Stunden die Woche über Jahre gearbeitet), Borderline Persönlichkeitsstörung, Helfersyndrom und ein Trauma

Habe mich danach ausgiebig mit dem Thema Borderline auseinander gesetzt.

Nach 8 Wochen ist Sie wieder nach Hause wir lebten ja auch zusammen, aber leider nur für 4 Monate dann wieder Klinik und das selbe von vorn insgesamt 5 mal etwa dazwischen habe ich mich immer um Sie gekümmert. Bin fast jeden Tag zu Klinik gefahren usw. Hab mich Quasi nur noch um Sie und meinen Sohn gekümmert und bin an einigen Stellen zu kurz gekommen. Nach dem Letzten Aufenthalt ging es aber wirklich bergauf Sie hat Ihre Medikamente genommen und eine vernünftige Therapie gemacht und ich hatte das Gefühl das wir mehr als dran gewachsen sind. Nach einigen Jahren beschlossen wir zu Heiraten und vielleicht noch ein Kind zu bekommen. Habe dann in einem Gespräch erfahren das, die Borderline Krankheit durch Ihren Vater (er war zu nett) ausgelöst worden ist. Weswegen ich Ihn auch nicht wirklich dabei haben wollte aber Sie mich drum gebeten hat. (er war dann in der letzten reihe). Ihre Mutter weiß es zwar will sich aber nicht weiter damit beschäftigen aus angst die Regenbogen Welt könnte zerbrechen, auch nicht mit Ihrer Krankheit. Also stand ich alleine mit Ihr damit auf weiter Flur wie man sagt. Nach unserer Hochzeit lief alles recht gut bis ich einen Schweren Arbeitsunfall hatte welche mich leider in einen anderen Job zwang weil ich meinen alten nichtmehr ausüben konnte.

Sie hat in der Zeit angefangen Ihre Oma zu pflegen um Finanziell was beizusteuern (ging seid der Krankheit kaum). Von da an war Sie leider außer Reichweite und ich konnte nicht mehr dafür sorgen das Sie vernünftig ist, keine Dro. nimmt und Ihre Medikamente richtig einnimmt. Es wurde hier vergessen und da und ich merkte wie die Beziehung anfing uns zu entgleiten. Sie machte immer mehr bei Ihrer Tante und hat Ihren Therapie platz aufgegeben und wollte sich einen neuen suchen. Habe dann einen gefunden der Spezialisiert auf DBT war und sie wollte Ihn nur noch anrufen (was Sie natürlich nicht gemacht hat). Zu diesem Zeitpunkt bin ich leider Aufgrund meines Unfalls leider auch abgerauscht. Ich habe aufgrund der Belastung durch den Unfall, alles an Papierkram, Haushalt ein Burnout erlitten und bin Spielsüchtig geworden. Was natürlich mehr als bescheiden war. Habe mir aber Hilfe gesucht und bitte heute gut Kuriert.

Sie ist dann Anstatt Ihrer Therapie Ansätze zu folgen und Achtsamkeit etc. eine neue Selbstständigkeit gegründet. Wobei Sie dann Ihrer Oma Pflegte und Selbstständig war wobei halt mir einen Großen Anteil an Arbeit angefallen ist.
Dann konnten ihre Eltern das Haus nichtmehr halten und Die Mutter hat Sie jeden tag angerufen das Sie Tot Traurig ist. Was Natürlich auch bei uns Zuhause dafür sorgte das Sie niedergeschlagen ist. Ihr Therapeut hatte damals gesagt das der Kontakt abgebrochen werden sollte aber die Mutter hat dann Ständig angerufen und Ihr die Ohren vorgeheult wie Traurig Papa doch ist und sie dadurch auch worauf Sie gegen den Rat Ihres Arztes wieder Kontakt aufgenommen hat.
Aufgrund dessen Sind wir dann in Ihr Eltern haus gezogen damit Sie nicht das Haus (Ihr Erbe verlieren). Ein riesen Fehler (es kam halt massiv Sachen dazu welche nicht für die Harmonie sorgten) Ich war völlig überfordert mit der gesamt Situation mich um Sie, meinen Sohn, Ihre Eltern und Großeltern (alles was Papierkram usw. anging) zu kümmern und bin selber dabei auf der Strecke geblieben und habe mich Irgendwann zurück genommen und nicht ganz unter die Räder zu kommen.

Dann ging es los. Sie verlangte immer mehr welches ich leider nicht immer leisten konnte. Auf einmal fing Sie wieder abends an mit anderen freunden immer nur männliche bis 23 Uhr zu Schreiben was irgendwann zur Belastung führte. Es ging wieder ein Streit hervor.

Vor ca. 8 Monaten hat Sie dann zusätzlich zu Ihrer Oma, der Selbständigkeit noch einen Nebenjob angenommen und Teilweise wieder 80 Stunden die Woche gearbeitet. Aufgrund von Altlasten bzw. das Spielen ging es uns finanziell natürlich nicht ganz so gut aber wir kamen hin Sie wollte aber mehr Urlaub etc. Und hätte keine andere Wahl und müsste das machen war ihre aussage. Ich hatte vor Ihr gebettelt Sie solle bitte damit aufhören aber Sie hörte nicht auf mich und meinte Sie schafft das schon.

Als ich vor 4 Monaten eine OP im Krankenhaus hatte ist Sie noch nicht mal vorbei gekommen Stattdessen mit 4 Tage Später blöd angemacht weil ich keine Schränke heben konnte und ich ja derjenige bin der nichts machen würde. Ich merkte schon Irgendwas Stimmt nicht.

Hatte Ihr nie von der Spielsucht damals erzählt. (war natürlich ein Fehler).
Auf einmal hatte Sie eine neue beste Freundin und war 2 Tage die Woche bei Ihrem Ex, 2 Tage Lang Arbeiten und 2 Tage bei Ihrer neuen beste Freundin und den 1 Tag braucht e Sie dann zu Entspannung. Zwischen uns kaum noch etwas weder S. noch zwischenmenschlich. Habe immer wieder versucht Strukturen einzubauen aber vergeblich.
Dann vor 2 Monaten der Knall wir sitzen abends mal zusammen haben Spaß lachen viel Essen noch etwas zusammen und sie sagt sie sei schon müde und wolle ins Bett, sagten uns noch das wir uns lieben küssten uns und ich sagte ich komme in 30 Minuten nach. Nach 30 Minuten Stand sie wieder auf zog sich an (ca. 23 Uhr) und sagte zu mir Es ist aus. Ich war völlig Buff, und versuchte mit Ihr zu reden vergeblich. Sie zog erstmal zu Ihrer Oma.

Sie ist eine Woche Später mit Ihrer Mutter in den Urlaub gefahren und hatte Sie gebeten mit Ihr zu reden in der Zwischenzeit habe ich auch die Karten offen gelegt und Ihr erklärt das ich zwischenzeitlich spielsüchtig war auch Ihren Eltern und unseren Freunden etc. Sie wollte mit Ihr im Urlaub reden. Mitten aus dem Urlaub schrieb Sie mir sie wolle doch nichtmehr mit Ihr reden um sich nicht den Urlaub zu versauen. Ich war begeistert.

Kurz davor hatte Sie einer Freundin noch erzählt das Sie drauf Freut das alles gerade wieder besser wird (neuer Job usw.) und sich darauf freut mit mir ein Kind bald zu haben.

Als Sie im Urlaub war hatten wir einmal miteinander Telefoniert und Sie sagte dass Sie uns vermisst und mich noch liebt und ob ich Sie auch noch Lieben würde ich sagte ja und wir wollten reden. Hatte sich dann wieder erledigt als Sie mit Ihrer neuen Freundin wohl gesprochen hat. Habe dann von einer anderen Freundin erfahren das Sie Ihre Medikamente vor 9 Monaten abgesetzt hat. Danach wurde es mir wieder schlaghaft klar das die Krankheit wieder voll da ist.

Bin am letzten Tag ihres Urlaubs ausgezogen und habe fast alles da gelassen weil der Kredit usw. auf Ihren Namen lief.
Wir hatten dann noch ein Gespräch in dem Sie sagte sie wolle auch weder Medis nehmen noch Therapie und es sein kann das Ihre Reaktion bzw. Trennung durch die Krankheit ausgelöst werde könnte aber Sie sich so besser fühle. Sie hatte mir noch vorgeworfen ich hätte sie ja eh immer nur bevormundet weil ich dagegen war das Sie Dro. nimmt oder Zuviel Alk. trinkt wenn Sie Ihre anderen Medikamente nimmt bzw. Ihr sage das ich gerne auch mal Zeit mit Ihr verbringen würde als Familie oder Partner, außerdem meinte ich hätte Sie ja eh nie unterstützt und das was ich alles für Sie gemacht hätte wäre ja nix wildes. Darauf hin habe ich Ihr Ihre Schlüssel wiedergeben und bin gegangen Sie reif mir noch hinterher das es Ihr leid tun würde ich habe nicht drauf reagiert.

Ihren Eltern hat sie erzählt sie nimmt die Sachen noch und macht Therapie. Ihre Mutter glaubt es weil es einfacher ist. Ihre Eltern haben jetzt auch dafür gesorgt das Sie die Schulden die da war verdoppelt wurden damit Sie weiterhin 1200Euro alleine zahlen kann für das Haus.

Und jetzt Wohne ich halt mit meinem Sohn alleine in einer 2 Zimmer Wohnung und Sie fehlt mir sehr. Auch wenn es nicht perfekt war. Jetzt arbeitet Sie wieder 90 Stunden die Woche mit der Aussage Sie hat ja keine andere Wahl weil ich soviel misst gemacht habe. Fühle mich halt oft nicht gut deswegen.
Sorry für soviel Text und die vielen Schreibfehler.

Gruß

18.07.2019 07:17 • #1


Sabbelrina


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Guten Morgen

Oh man das hört sich nicht gut an.

Klar geht es dir schlecht mit der Situation.
Wie lange seit ihr jetzt getrennt?

Ich glaube wenn jemand krank ist und sich nicht helfen lassen möchte kannst du nichts machen. Sie hat ihre Entscheidung getroffen und du solltest versuchen dich auf dich und deinen Sohn zu konzentrieren.

Du warst ja...so wie es sich anhört...auch nie wirklich glücklich weil ihre Krankheit euer Leben bestimmt hat.

Ich finde es super das du das alles mit ihr durchgestanden hast und immer für sie da warst. Du hast ja alles gegeben.

Aber sie möchte es anscheinend nicht mehr.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft

18.07.2019 07:25 • x 1 #2


Dortmunder


Es sind ca jetzt 2,5 Monate. Ja mach ich soweit auch unternehme viel mit meinem Sohn und Freunden soweit es mir möglich ist. Habe auch meinen neuen Job bekommen welcher mir wirklich Spaß macht.

Unglücklich würde ich nicht sagen, klar wäre es schöner gewesen wenn es gut ginge und auch einfacher aber wie gesagt die Beziehung davor war viel schlimmer und von daher war sie oft gut zu mir.

Ich weiß halt das viele ihrer Verhalten von der Krankheit bestimmt sind und ich halt die Frau vermisse die ich geheiratet habe.

18.07.2019 07:37 • #3


yvesdave


Ach Du, sei froh das es vorbei ist. es würde nie ein gutes Ende geben. Du wirst nie das leben können mit Ihr was Du möchtest. Du hast da keine Chance, versuche auch nicht einen Bordi zu verstehen, das kann niemand. Denke an Dich und vor allem an Dein Kind. Lasse Dich nie wieder mit ihr ein und alles wird gut 100 Pro !

18.07.2019 07:39 • x 1 #4


baba

baba


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Sie möchte nicht mehr. Akzeptiere das auch wens hart ist, sehr hart ist. Konzentrirere Dich auf Dich. Auch du brauchst Hilfe um lles zu verarbeiten.
Geh Deinen Weg ohne Sie. Du kannst und wirst Sie nicht heilen können. Was Du aber machen kannst, ein bestimmtes, tolles und erfülltes Leben für Dich und Deinen Sohn wieder aufbauen. Dein Sohn braucht Dich.
Viel Kraft dabei.

18.07.2019 07:42 • #5


Dortmunder


Hab es ja auch soweit akzeptiert und habe erstmal den Kontakt abgebrochen. Das ich sie nicht Therapieren kann ist klar. Wollte sie ja auch als ihr unterstützen bei der Therapie und nicht den Therapeut sein. Das eine Beziehung mit einem Bordi schwer ist weil man mehr Verantwortung hat als bei einer gesunden Beziehung. Tagsüber komme ich meist recht gut klar, schwer wird es eher abends und Nachts wenn ich zur Ruhe komme oder schlafe.

18.07.2019 08:46 • #6


Dorrmunder


Sonst keine da Erfahrungen mit gemacht ? Gruß

19.07.2019 04:14 • #7


yvesdave


Nur ganz schlechte, es gibt nie ein gutes Ende!

19.07.2019 07:23 • x 1 #8


BrokenHeart


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Ich bin der Meinung, ihr müsstet beide einen Neuanfang starten, allerdings nicht zusammen.
Es passt einfach nicht ..... Ihr würdet Euch gegenseitig immer wieder runterziehen.

Tut mir leid, ist aber meinen Meinung

20.07.2019 23:53 • #9


Dortmund


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Hab heute mal wieder einen dieser miesen Tage. Habe heute Nacht mehrfach von ihr geträumt und bin entsprechend heute gerädert.

Arbeit verlief zwar gut aber seit dem Feierabend kreisen meine Gedanken an diesen träumen.

Halte jetzt seit 14 Tagen Kontakt Sperre hab seitdem auch nur 1 mal geschaut ob sie im WhatsApp online ist.

Hatte gestern Abend auch eine Freundin gesprochen die Psychologin ist und mich gewarnt hatte vor der Beziehung, hatte aber ja nicht auf sie gehört. Es ist nicht so das ich die Beziehung bereue bin halt nur über die Trennung jetzt enttäuscht.

22.07.2019 19:43 • #10


yvesdave


Es kann nur noch besser werden! Ich zitiere mal einen anderen Psychologen " Borderliner reißen ihren Partner mit in den Abgrund". Und das will wohl niemand!

23.07.2019 18:17 • x 1 #11


Dortmund


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Das hatte ich ja auch gemerkt und als ich angefangen habe mich wieder mehr auch mich zu besinnen den Tritt kassiert.

23.07.2019 21:40 • #12


yvesdave


Ja das ist auch so eine Sache, merkt ein Borderliner das er nicht das so bekommt wie er es will... naja...

24.07.2019 11:55 • #13




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