Hallo nochmal zusammen an alle und vorallem an Keks und paul_f
Mal zu meinem Stand:
Ich war gestern beim Psychologen da ,wie ich bereits erwähnt habe, mein Körper langsam immer mehr drunter leidet bzw. gelitten hat. Psychosomatische Symptome werden immer stärker. Mir wurde eine mittelschwere bis schwere Depressive Episode diagnostiziert. Also darf ich nun in therapeutische Behandlung gehen und hoffen, dort wieder aus dieser Situation herauszukommen.
Eine Sache fand ich jedoch irgendwie witzig...andereseits jedoch auch extrem schockierend. Auf die Frage des Psychologen, wie lange ich denn mit meiner Ex zusammen war (3,5 Jahre), kam nur die Antwort: "Da haben Sie es aber verdammt lange ausgehalten, vorallem da es sich um eine unreflektierte Dame handelt. Das zeugt davon das sie einen sehr starken Charakter HATTEN". So viel also zum Thema, man ist kaputt nach solch einer Beziehung.
Leider (auch wenn das Herz das Gegenteil behauptet) musste ich Sie heute zum hoffentlich letzten mal sehen. Ich habe sie natürlich darauf angesprochen warum Sie es mir nicht einfach gesagt hat, dass ich bereits eine Woche später ausgetauscht worden bin. Ihre Antwort war nur "Sie wollte nicht noch mehr Salz in die offene Wunde streuen".
Daraufhin habe ich ihr halt gesagt, dass wir uns halt meiner Meinung nach intensiver mit Ihrer Krankheit auseinander setzen hätten sollen. Ab da wurde es wieder verletzend und es hagelte Vorwürfe.
"Ich hätte nie gesehen wenn es ihr schlecht ginge und wäre nie auf Sie eingegangen, egal wie sehr Sie am Boden zerstört gewesen ist"
-> Dies habe ich grundsätzlich getan und habe ihr wo es nur ging meine Hilfe angeboten.
-> Habe ihr beiseite gestanden als Sie schwer krank war
-> Habe Sie unterstüzt als es in Ihrer Familie zu Problemen gab.
-> Als ihr Hund gestorben ist, ist für sie eine Welt zusammengebrochen, auch dort habe ich für alles was Sie wolte Verständniss gezeigt.
-> usw.
"Du hast 1000ende Chancen gehabt dich zu ändern, du hast es nicht getan. Du hattest nie Zeit für mich"
-> Ich habe mein Studium abgebrochen für Sie
-> Habe mein Ehrenamt stark reduziert
-> Hätte meine neue Stelle nicht angetreten, hätte Sie nicht zugestimmt.
"In Konflikten bist du nie auf mich eingegangen und hast immer gelobt dich dahingehend zu bessern und dann ging es 2 Wochen gut"
-> In diesem Punkt stimme ich ihr zu, wenn wir uns wegen etwas in den Haaren hatte, hat sie mich angegriffen und beschuldigt. Ist dann aber emotional geworden und hat angefangen zu weinen. Sie wollte dann, dass ich Sie in den Arm nehme. Das kann ich jedoch nicht direkt nach einer Konfrontration. Da brauch ich mal 10 min meine Ruhe.
"Du weisst, das ich bereits zweimal gegangen bin und ich habe dir es immer wieder verziehen"
-> Ja das ist korrekt Sie ist gegangen. Jedoch hat Sie mich bei beiden malen mit körperlicher Gealt angegangen...das eine mal bin ich mit einer Strafanzeige Ihrerseits aus dieser Sache herausgegangen...und habe es ihr am nächsten Tag trotzdem verziehen.
Und jetzt der letzte Hammer, der mich wieder richtig verletzt hatte:
"Es war ja nicht alles schei. in den 3,5 Jahren"
-> Ich brauche jetzt glaube ich nicht zu erwähnen das ich Ihr jeden Wunsch erfüllt habe, den Sie mir geäußert hat. Ich habe mich förmlich für Sie aufgegeben.
Es bleibt nur zu hoffen, das es besser wird. Und ich hoffe das alle betroffenen hier die Kraft haben, dass vernünftig durchzustehen.
Und falls mal jemand eine andere Geschichte noch lesen möchte, hier ist meine. Fast Bilderbuch BL Beziehung (habe erst spät im Thema erwähnt dass sie eine diagnostizierte Borderlinerin ist)
depressionen-ex-trennt-sich-von-heut-auf-morgen-t37340.html