V
Verfasser
Gast
Hallo,
ich möchte versuchen meine Trennung zu verarbeiten. Da ich gern schreibe, ist bisher das hier dabei herumgekommen. Ich hoffe es gefällt einigen, auch wenn es, bisher, noch nicht sonderlich positiv ist
"Wenn eine große Liebe stirbt, stirbt auch der Partner. Nicht für alle, aber für den Verlassenen. So zumindest fühlte es sich für Jonathan an, als er die Wohnung verließ. Die Wohnung, die einst sie beide zusammen mit Leben und Liebe gefüllt hatten, war nun ihre und das sie darin weiterhin wohnen konnte, ohne ihn, machte ihn traurig. War sie doch ihre gemeinsame Wohnung gewesen, hatte sie doch einst gesagt, dass sie das nie tun könne: dort ohne ihn wohnen. Wie ernst konnte sie es damals gemeint haben?
Jonathan ging zum Auto, richtete nochmal einen Blick zurück. Diese Frau war der Mittelpunkt seines Lebens gewesen. Um sie herum hatte er all seine Planungen gemacht, sie stand im Rampenlicht seines Lebens. Der Scheinwerfer strahlte immernoch, nur befand sich nichts mehr da, was es auszuleuchten gab. Jonathan war schon lange nicht mehr der Hauptdarsteller seines Lebens, hatte sich immer weiter in eine Nebenrolle gedrängt und damit das Ende einer Liebe eingeleitet. Er hatte die Augenhöhe verloren, ihr zu viel Macht über sich gegeben und sich dabei vollkommen verloren. Nun hatte er nicht einmal mehr sich selbst.[...]"
ich möchte versuchen meine Trennung zu verarbeiten. Da ich gern schreibe, ist bisher das hier dabei herumgekommen. Ich hoffe es gefällt einigen, auch wenn es, bisher, noch nicht sonderlich positiv ist
"Wenn eine große Liebe stirbt, stirbt auch der Partner. Nicht für alle, aber für den Verlassenen. So zumindest fühlte es sich für Jonathan an, als er die Wohnung verließ. Die Wohnung, die einst sie beide zusammen mit Leben und Liebe gefüllt hatten, war nun ihre und das sie darin weiterhin wohnen konnte, ohne ihn, machte ihn traurig. War sie doch ihre gemeinsame Wohnung gewesen, hatte sie doch einst gesagt, dass sie das nie tun könne: dort ohne ihn wohnen. Wie ernst konnte sie es damals gemeint haben?
Jonathan ging zum Auto, richtete nochmal einen Blick zurück. Diese Frau war der Mittelpunkt seines Lebens gewesen. Um sie herum hatte er all seine Planungen gemacht, sie stand im Rampenlicht seines Lebens. Der Scheinwerfer strahlte immernoch, nur befand sich nichts mehr da, was es auszuleuchten gab. Jonathan war schon lange nicht mehr der Hauptdarsteller seines Lebens, hatte sich immer weiter in eine Nebenrolle gedrängt und damit das Ende einer Liebe eingeleitet. Er hatte die Augenhöhe verloren, ihr zu viel Macht über sich gegeben und sich dabei vollkommen verloren. Nun hatte er nicht einmal mehr sich selbst.[...]"