Deine Gedanken

Ehemaliger User

Deine Gedanken

Du spürst den festen Griff
von Unglück und Miseren,
fühlst dich verlassen
wie ein kaltes Bett,
glaubst nicht an Glück,
das zu dir kommt,
und nicht an deine Träume,
die sich einst erfüllen.

Scharf wie ein Messer
sticht die Wahrheit der Schmerzen,
der Himmel deiner Wünsche hängt herab
wie ein zerschlissener Vorhang.

Doch deine Gedanken
hast du selbst noch in der Hand:
Dein Schicksal hängt nicht wenig davon ab,
wie gut und positiv sie sind.


Für: Thilde, logo, U3003, Träumerin, Wolfsfrau, restless,
Nicole29, Nordlicht1501, Traum, Dom, Sabs, Lilia,TJ, Dreamer, und viele mehr die ich hier alle nicht alle nennen kann

Feechen

09.05.2003 21:22 • #1


TJ


73
6
*verbeug danke dir ... deine worte spiegeln sich in mir wieder ... leider

weisst du was ich gefunde hab ... Author Jürgen werth

Vergiss es nie
Vergiss es nie:
Das du lebst, war keine eigene Idee, und das atmest,
kein entschluss von dir.
Vergiss es nie:
Dass du lebst, war eines anderen Idee, und das du atmest,
sein geschenk an dich.
Vergiss es nie:
Niemand denkt und füht und handelt so wie du,
und niemand lächelt so, wie dus grad tust.
Vergiss es nie:
Niemand sieht den Himmerl ganz genau wie du,
und niemand hat je, was du weist gewusst.
Vergiss es nie:
Dein gesicht hat niemand sonst auf der Welt,
und solche augen hast alleine du.
Vergiss es nie:
Du bist reich, egal, ob mit, ob ohne geld,
denn du kannst leben! Niemand lebt wie du.

Du bist gewollt kein kind des zufalls keine laune der natur ganz egal ob du dein lebnslied in moll sinsgt oder Dur. Du bist ein gedanke Gottes , ein genialer noch dazu. Du bist du
*******************

auch wenn ich nicht mehr so gläubig bin find ich es sehr schön ...

09.05.2003 21:55 • #2


Ehemaliger User


Liebes Feechen,

wieder einmal sind deine Worte so treffend. Für mich sind die letzten vier Zeilen die Wichtigsten. Denn sie zeigen, dass ich selbst etwas tun kann und nicht Allem hilflos ausgeliefert sein muss.

Ja....ich habe meine Gedanken selbst in der Hand.
Und ja....mein Schicksal hängt nicht wenig davon ab, wie gut und positiv sie sind. Ich merke das mit jedem Tag etwas mehr.

Hierzu passend......weiss aber nicht mehr, von wem dieser Spruch stammt und woher ich ihn habe:

"Das Leben ist das, was deine Gedanken
                                                daraus machen."


Alles Liebe
Wolfsfrau


09.05.2003 23:00 • #3


Ehemaliger User


Lieber Tj

Ja ich weiss das sich meine Worte in dir wiederspiegeln, das sollen sie auch denn das zeigt mir das du dich nicht vergessen hast.

Ja es sind "nur" Worte aber es steckt vieles in ihnen drin, dein Gedicht gefaellt mir auch  ;)

TJ denke an dich,
denke an das was noch kommt und kommen wird,
nicht immer einfach unser Leben,
aber wir haben es in unserer Hand,
wir sind es die es Leben,
mit allen Höhen und Tiefen,
die Angst vor dem alleine sein,
die Angst nie wieder vertrauen zu können,
all das was wir alle fühlen,
oder gefuehlt haben.

Wenn wir es wollen, so schaffen wir alles,
was wir uns vorstellen.

Hier dazu:

Es gibt
jemanden
der dir zuhört
jemanden
der dich führt
jemanden
der dich hält
jemanden
der an dich glaubt
jemanden
der dir rät
jemanden
der dich tröstet
jemanden
der dich stärkt
jemanden
der dich versteht

wenn du es nur willst

ES GIBT JEMANDEN

Ich hoffe das du weisst das auch du JEMANDEN hast *lächel*

Feechen

10.05.2003 06:17 • #4


Ehemaliger User


Liebe Wolfsfrau

Ich weiss ich kanns sehen, mit jedem Tag kommst du ein Stück weiter.
Schön das es so ist, es freut mich zu lesen wie weit du schon bist.

Wolfsfrau das fuer dich:

Immer wieder laufen deine Gedanken
an den Anfang zurueck:
der ersten Blick,
die Berge und Hügel,
das Meer und die Menschen,
den Wein und die Sonne,
die heiteren Nächte.

Es war schön,
so schön,
das du glaubst,
dein Glück kehre nie zurück.

Doch du hast schon manches geglaubt,
und es kam so anderes,
als du dachtest.

Mach weiter so Wolfsfrau ich weiss du schaffst es *lächel*

Feechen

10.05.2003 06:27 • #5


Dom


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Das Kind bat dem Erwachsener darum, ihm ein Schaf zu malen.
Letzterer malte darauf hin eine Kiste.
„Das ist doch kein Schaf!“ wunderte sich das Kind...
„Doch“, sagte der Erwachsener. „Es ist in der Kiste!“
Das Kind schaute hin und staunte: „Ist es schön... Danke!“.

Das Kind ist jede/r von uns. Dem Erwachsener das Göttliche, was über uns wacht.
Es vermittelt uns alles, was wir auf dieser Welt benötigen um Glück und Erfüllung zu erfahren. Doch so oft sehen wir es nicht...

Danke liebes Feechen! Danke!

Dom

Freie Interpretation aus: Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupery

10.05.2003 08:39 • #6


lilia


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Liebes Feechen,


glaube Du kannst wirklich Gedanken lesen...

ich raffe hier grade meinen  zerschlissenen Wunschvorhang zusammen und versuche ihn mit neuen bunten Fetzen auszubessern ....
vielleicht hat er ja noch ein paar gute Jahre vor sich...

Und die Mottenkiste in der er irgendwann sowieso  landen wird kann warten  ;)

ganz Lieben Gruß Lilia

10.05.2003 08:41 • #7


logo


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1
liebes feechen

Danke Dir für die lieben Zeilen, Du kannst wirklich Gedanken lesen.......bist auch meine gute Fee...hast mich zu Tränen gerührt..... ich komm dadurch....oft mit Hilfe Deiner Worte.....wirklich schön, dass es Dich gibt.....mögest Du Deinen Optimismus nie verlieren.....und ihn weiterhin auf andere übertragen.....Danke

Deine Logo

10.05.2003 11:11 • #8


Ehemaliger User


Liebes Feechen!

Vielen, vielen Dank für deine Zeilen. Ich habe mir sie eine Weile richtig durch die *Seele* gehen lassen und möchte mein "Resümee" nun dazu äußern, wenn ich darf.

>>>Du spürst den festen Griff
von Unglück und Miseren,
fühlst dich verlassen
wie ein kaltes Bett,
glaubst nicht an Glück,
das zu dir kommt,
und nicht an deine Träume,
die sich einst erfüllen.

Ja, ich spürte einst diesen Griff, fühlte mich einsam und fast tot in einem kalten Bett.
Ich hatte den Glauben an das Glück und meine Träume, den Glauben an mich verloren.
ABER: Ich bin heute in der glücklichen Lage, all dies wiedergefunden zu haben. Ich habe auf meinem Weg den Glauben und die Hoffnung wieder gefunden und aufgenommen.
Ich halte sie fest und lasse sie nie wieder los.

>>>Scharf wie ein Messer
sticht die Wahrheit der Schmerzen,
der Himmel deiner Wünsche hängt herab
wie ein zerschlissener Vorhang.

Mein Leben war zerstört, zerfetzt. All meine Zukunft war zerstört. So sah ich es damals. War blind, verletzt und krank, und habe nicht erkannt, das ich selbst meine Zukunft bin.
Meine Wünsche, mein Baldachin über meinem nun wieder *warmen* Bett ist jetzt wieder ganz. Ich habe ihn geflickt, wie Lilia schon sagte, mit kunderbunten Stücken. Meine Wünsche sind wieder lebendig und wieder realisierbarer geworden.
Ich habe einen positiven Blick in die Zukunt, weil ich meine Wünsche kenne und vor allem weiss, ich kann sie mir selbst erfüllen.

>>>Doch deine Gedanken
hast du selbst noch in der Hand:
Dein Schicksal hängt nicht wenig davon ab,
wie gut und positiv sie sind.

Ja, es sind MEINE Gedanken und MEINE Wünsche und ich scheue mich heute nicht mehr sie auch zu äußern bzw. beginne sie zu verwirklichen.
Mein Glaube ist da, der Glaube an die Menschen und nicht zuletzt auch in mich selbst.
Wie ich schon sagte, ich schaue positiv nach vorn.

Ich hoffe wirklich für alle hier, dass es euch irgendwann ähnlich geht und ihr froh und auch ruhig das Leben geniessen könnt.

Vielleicht bin ich mittlerweile nicht mehr ganz so richtig in diesem Forum hier.
Ich habe vor fast 2 Jahren meinen Weg begonnen und möchte fast behaupten, ich habe ihn geschafft und erfolgreich bewältigt hinter mir.
Dennoch hoffe ich, dass ich, wenn ich auch nicht richtig helfen, so doch ein wenig Mut vermitteln kann.
Auch ich hatte nicht geglaubt, glauben wollen, dass all diese "Phrasen", wie: "Die Zeit heilt alle Wunden." usw. zutreffen.
Aber es ist so.
Ich muss noch heute *lernen*, Erfahrungen und Tips anderer Menschen anzunehmen, die in einer ähnlichen Situation steckten, wie ich momentan.
Ich bin nicht der erste, der diesen Weg beschreitet, warum soll ich mir nicht die Ratschläge und Warnungen vor den grössten Stolpersteinen annehmen?
Liegt wohl in der menschlichen Natur, dass jeder denkt, er fühlt und denkt einzigartig.
Sicherlich schon wahr, aber in den Grundfesten sind wir doch alle gleich.

DANKE! DANKE! DANKE! bei Allen, die mir in den langen und schmerzlichen Monaten so zur Seite gestanden haben, mir ihre Flügel geliehen haben und mich mit Kerosin versorgten.

D A N K E !!!!

Liebe Grüße Nicole

10.05.2003 11:19 • #9


Ehemaliger User


Im Nebel

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.

Voll von Freunden war mir die Welt,
Als mein Leben noch licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.

Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.

Seltsam im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.


Hermann Hesse



10.05.2003 16:09 • #10


Ehemaliger User


Hallo an alle ...

@Feechen

Danke dass du diese Gedanken veröffentlicht hast Feechen ... sie tun gut, man findet sich wieder, sie sprechen für sich


@ Thilde

Der Nebel als Selbstschutz ... wer nicht gesehen wird muss auch nichts sehen ... eingepackt in kaltes Nichts, welches nichts Neues mehr an uns herankommen lässt! Besser einsam als neue Verletzungen ... besser einsam als Trost ... besser einsam als Erkennen --> Verdrängen ... auf sich selbst reduziert und weinen und traurig sein dürfen.

Wenn wir bereit sind die Nebel fallen zu lassen sind wir auch bereit die zu sehen die dahinter stehen und die immer da gestanden haben ... vermutlich sind es weniger als in der Zeit bevor der Nebel kam ... aber die, die jetzt noch da sind, das sind die auf die wir uns verlassen können ... das sind die, die uns ausgehalten haben ... die, die nicht nur eine verlorene Hülle im Nebel wähnten sondern den Menschen darin verstehen wollten.

Manche Nebel dauern länger als nur einen Herbst, aber irgendwann erlauben wir dem Wind sie fortzuwehen und unseren Blick wieder freizugeben!

lilac

11.05.2003 09:22 • #11




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