Kleineschnecke0
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Nun ist es so, dass in der Zeit viel passiert ist in seinem Leben. Erwerbsfähigkeit, familiäre Probleme. Es passiert wenig Gutes, es geht viel um Probleme, Krankheit. Trotzdem war die Zeit, wenn wir zusammen waren immer schön. Wir reden viel, haben gemeinsame Hobbys. durch Corona ist man ja auch gezwungen viel in der Zweisamkeit zu bleiben.
Mein Problem ist, dass er zunehmend in den Rückzug geht. Immer wieder und ich damit nicht umgehen kann. Es triggert mich so, dass ich mich dann angelehnt fühle und dann auch Fehler mache, indem ich ihn bedränge. Sicherheit und Struktur einfordern, obwohl ich weiß, dass das kontraproduktiv ist.
Gestern ist es wieder eskaliert. Es ist etwas passiert und er schrieb mit nur, dass er Ruhe braucht und sich für ein paar Stunden zurück zieht. Ich wollte ihn aber unbedingt sehen und dachte es sei eine gute Idee, einfach hinzufahren. War es natürlich nicht.
Ich weiß nun absolut nicht damit umzugehen. Soll, muss ich mich zurück ziehen und warten bis er bereit ist, mich wieder zu sehen? Soll ich bewusst erstmal auf reden verzichten und es einfach laufen lassen? Eigentlich waren wir für heute verabredet.
Ich glaube dass er mitten in einer fetten Depression ist. Aber da alleine durch will ohne Hilfe. Und ich weiß nicht, ob es mir zusteht, ihn darauf anzusprechen.
Ich bin hilflos. Machtlos. und weiß nicht was richtig ist für ihn, für mich, für uns.