misschris
Gast
Vor 4 Jahren lernte ich einen anderen Mann kennen, der mir vom ersten Moment an nicht mehr aus dem Kopf geht. Wir sehen uns hin und wieder, da wir gemeinsame Freunde haben. Bei jedem Wiedersehen gibt es so ein kribbeln im Bauch, mein Herz fängt an zu rasen und die Berührungen beim begrüßen und verabschiedenen verlangen von mir massive Beherrschung. Diese Berührungen sind völlig anders als bei anderen. Wir umarmen uns ein paar wenige Sekunden länger beim Begrüßen, als wir dies mit anderen tun. Seine Lippen berühren mich jedesmal am Hals oder am Ohr. Er flüstert mir immer weider zu, dass er sich freue mich zu sehen. Was mich wahnsinnig macht. Am Anfang dachte ich, er ist eben so und macht das bei jedem. Aber nein, nur bei mir. Ich will eignetlich nicht zu viel hineininterpretieren, doch das fällt mir zunehmend schwerer, weil ich es so sehr genieße und jedes mal auf genau solch eine Begrüßung seinerseits hoffe.
Da er und ich in einer Beziehung sind, ist er eigentlich tabu für mich. Wäre da nur nicht dieses Verlangen nach seiner Nähe, welches von Mal zu Mal stärker wird.
Wie kann ich ihm klar machen, das ich so gern mehr möchte? Dass mich diese kleinen Zärtlichkeiten, so nenne ich sie mal, in den Gefühlswahnsinn treiben und mir den Verstand rauben? Dabei bleibt die Angst groß, dass ich das verliere, was ich gerade von ihm bekomme. Auch wenn es für Ihn vielleicht nichts bedeudet.
Wir sehen uns in wenigen Tagen wieder. Ob ich einfach mal beim Abschied sowas wie "Schade, dass ich dich nicht mitnehmen kann" zu flüstere? Wenn es schief läuft, kann ich es ja auf den Alk. schieben, den ich dann vorsätzlich getrunken habe.