kleine-Maus
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Mein Ex und ich haben uns vor zwei Monaten getrennt. Es war eine Trennung aus Vernunft. Ich habe damals die Kontaktsperre vorgeschlagen und die wird von uns beiden auch eingehalten. Ich habe befürchtet, die ersten Tage und Wochen nach der Trennung werden eine Hölle, so war es jedoch nicht. Zwar habe ich ab und zu geweint, war wütend, schlecht gelaunt... es war aber nicht so TIEF.
Ich habe einen ganz guten Job, der mir auch Spaß macht und auf den ich mich dann mehr konzentrierte. Habe auch ganz viel über die Trennung mit meinen guten Freunden geredet. Ab und zu Sport gemacht und ins Kino gegangen. So habe ich langsam das Gefühl bekommen, ich hab alles gut überstanden. So dumm war ich
Die Hölle kam erst an Weihnachten (4 Wochen nach der Trennung). Auf einmal sind viele Gefühle wie Verlust, Sinnlosigkeit des Lebens und Angst aufgetaucht. Ich war erschrocken, wie tief meine Verzweiflung war, psychisch war ich auf dem Boden. Ich habe die Tage irgendwie überlebt und jetzt konzentriere mich wieder auf meine Arbeit.
Meine Vernunft sagt mir, die Trennung war die einzige Lösung, die Gefühle für meinen Ex sind jedoch natürlich noch da. Er war derjenige, mit dem ich mir die Zukunft vorgestellt habe und jetzt ist alles vorbei. Ich wollte Euch fragen, wie man die Trennung RICHTIG verarbeiten kann. Ich hatte nicht das Gefühl, daß ich was verdrängen würde und trotzdem bin von den starken Gefühlen überrascht. Jetzt befürchte ich nächste freie Tage, wenn man Zeit zum Nachdenken hat.... Ich weiß, daß die Zeit alles heilt..und überdies sollte man durch die Arbeit und Freunde das Schlimme schneller vergessen. Ist es aber der richtige Weg, es zu vergessen? Taucht das alles dann nicht in der Zukunft auf? Wie erkennt man eigentlich, daß man es überstanden hat?
kM
