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Der Tinder-Quassel

QueenA
Zitat von thegirlnextdoor:
Tja, das sieht in Akademikerkreisen halt bisschen anders aus. In unserem Freundeskreis trifft das so nicht zu. Wir kennen sogar Paare wo sie Akademikerin ist und mehr verdient als er...

Tatsächlich kenne ich diese Konstellation auch und langjährige Beziehungen.

x 1 #1426


L
Zitat von sadMonkey:
Du gibst aber damit offensichtlich zu, dass es eine Rolle spiel.


Nein, mein Lieber. Denn einige Frauen, sind eben nicht alle und die im TV repräsentieren nicht den Durchschnitt. Oder vergleichst du die Leute, die ins Dschungel-Camp gehen auch mit der Allgemeinheit?

Zitat von sadMonkey:
Und dafür nehmen die Männer jeweils im Rahmen von teilweise weit über 70-80% die Führungsrolle ein bei Obdachlosigkeit, Sui.zd, tödl. Arbeitsunfällen, Körperlichen Schäden durch Berufe auf dem Bau, uvm.


Sind an deinen Beispielen Frauen in der Partnerschaft Schuld?

Zitat von sadMonkey:
Viele weitere Punkte spare ich mir an diese Stelle.


Danke, das ist wohl auch wirklich besser so, denn deine Beispiele zeigen, dass du das Argument nicht verstanden hast. Es geht darum, dass Männer IN BEZIEHUNGEN mehr profitieren, als Frauen. Nicht darum, ob Männer es leichter oder schwerer im Leben haben.

Zitat von sadMonkey:
Gibt es dafür irgendeine Quelle?


Diverse Studien:

-Deborah Tannen Forschung
-John M. Gottman Studie
-Studie von der University of Texas aus dem Jahr 2014

...zum Beispiel

Zitat von sadMonkey:
Das wäre m.E. so schwer objektiv und qualitativ sowie quantitativ zu messen - das könnte eine Schlagzeile aus dem Postillon sein.


Du hast nicht viel Ahnung von Studien, Studienaufbau und -auswertung, oder!? Nur weil du dir etwas nicht vorstellen/ erklären kannst, heißt es doch nicht, dass es sowas nicht gibt bzw andere nicht Techniken haben, genau sowas nachweisen zu können. Degskab

Zitat von sadMonkey:
Richtig. Und erstens ist Frust unsexy. Oder behauptet irgendeine Frau hier es sei anziehend, wenn ein Mann rumjammert?


Echt jetzt?

Zitat von sadMonkey:
Und richtig - wer mehrfach falsche Entscheidungen trifft, der darf sich natürlich nicht wundern wenn eine neue Bekanntschaft da erstmal skeptisch werden kann, wie es denn mit der Beziehungsfähigkeit aussieht.


ok, jetzt wird es wild 😅

Zitat von sadMonkey:
Denn egal ob schlechtes Muster aus Unwissenheit oder absichtlich - beides ist ja vielleicht nicht ganz so im Sinne eines neuen Partners.


und jetzt üenrlege dir mal, deiner Tochter wäre das passiert. Würdest du ihr das genauso sagen?

Zitat von sadMonkey:
Und schon wieder denke ich mir:


Das denke ich mir leider auch. Irgendwie scheinst du immer nur grob zu Überfliegen beim Lesen, dann Einen Aufhänger zu finden (ein Triggerwort) und dann wahllos alles rauszuhauen, was dir grob zum Thema einfällt, was aber gar nicht wirklich passt.
Da muss ich gleich an die Rauminnenfarbe denken, wo sofort losgebrüllt wird "Ich will aber nicht Geldern!" (Sketch).

Zitat von sadMonkey:
Ganz ernst gemeint: Danke für deine Offenheit. Du beschreibst und gestehst ja auch hier offen ein was "Normschön" bei Männern bedeutet.


Das muss ich nicht zugeben, das ist bei beiden Geschlechtern so und die Grundlage dafür, dass man sagen kann, was gesellschaftlich vorgegeben ist und im Kontrast zu dem steht, was am Ende bei der Partnersuche gesucht wird. Natürlich gibt es optische Merkmale, die präferiert werden, aber das bedeutet nicht, dass alle Frauen nach Modeltypen suchen und diese bevorzugen.

Zitat von sadMonkey:
Im Grunde könnte das m.E. 1:1 aus der "Manosphere" stammen


Wenn man nicht unterscheiden kann, dann könnte "Mann" das so sehen und das macht ja den Austausch auch so schwierig, denn viele Männer vergleichen wirklich alles miteinander ohne zu merken, dass man sie nicht vergleichen kann.

Und damit will ich nicht sagen, dass Frauen in allem besser sind oder sich nie daneben benehmen. In vielen Dingen sind auch Männer benachteiligt bzw leiden unter Verhaltensweisen von Frauen.

Ich zB finde es blöd, wenn Frauen darauf bestehen, dass Männer beim ersten Date einen Zoo mieten und ein teures Dinner in einem noblen Restaurant organisieren und bezahlen.

x 4 #1427


A


Der Tinder-Quassel

x 3


L
Zitat von LeTigre:
Da muss ich gleich an die Rauminnenfarbe denken, wo sofort losgebrüllt wird "Ich will aber nicht Geldern!" (Sketch).


"Gendern" nicht Geldern 😅

#1428


A
Zitat von NurBen:
Eine Frau würde natürlich auch mit jemanden in die Kiste springen, der ihren Ansprüchen als Beziehung nicht genügt, sofern er optisch attraktiv genug ist.

Hm, also mich zieht das dann nicht. Wozu mit jemandem Sex haben wollen, wenn oben in der Birne Durchzug herrscht?

x 1 #1429


NurBen
Zitat von LeTigre:
Wenn ich da rein schaue, sehe ich tatsächlich deutlich mehr Frauen als Hauptverdiener oder mindestens gleichwertig.

Dann liegt das an deinem Umfeld, statistisch gesehen ist das nicht einmal im viertel der Fällen der Fall.
Zitat von LeTigre:
dann sind Männer, wenn sie denn mehr arbeiten, das häufig, weil die Frau das neben der Carearbeit nicht anders schafft (sofern Kinder vorhanden sind) oder weil der Mann es selbst will, also mehr arbeiten.

Das ist eine dünne Argumentation. Also wenn eine Frau mehr Carearbeit macht, dann weil sie dazu "gezwungen" wird... aber ein Mann der mehr Erwerbsarbeit leistet "will es so"?
Warum nicht umgekehrt? Vielleicht möchte die Frau ja mehr Carearbeit machen als bspw. Erwerbsarbeit? Ich kenne genug Frauen die genau das wollen. Sprich mehr Zeit mit dem Kind verbringen.
Zitat von LeTigre:
Und genau das meine ich: Man kann hier als Frau zig mal wiederholen, dass dem nicht so ist. Mehrere Frauen hier haben das schon bestätigt und dennoch sagst du: "Frauen sind so!" Nein, einige Frauen sind so.

Natürlich sagen Frauen das. Ich gehe grundsätzlich nach Statistiken und diese besagen, dass es auf den Großteil der Frauen zutrifft. Das es Ausnahme gibt, wo die Frau mehr verdient als der Mann gibt es... aber es ist wie gesagt eben nur die Ausnahme.
Zitat von LeTigre:
Nein, auch das in in den Studien aufgegriffen worden: Selbst wenn Beide voll arbeiten, übernehmen Frauen immer noch mehr die Carearbeit, als der Mann.

Laut Statistisches Bundesamt:
" Wenn bezahlte und unbezahlte Arbeit zusammen betrachtet werden, arbeiteten Frauen im Jahr 2022 mit durchschnittlich fast 46 Stunden (alt: 45,5 Stunden) pro Woche mehr als Männer, die im Schnitt 44,5 Stunden (alt: im Schnitt knapp 44 Stunden) arbeiteten."
Das sind 1,5h mehr pro Woche. Und wie gesagt, vielleicht machen sie das sogar gerne.
Zitat von LeTigre:
Ja, und diese Bereiche sorgen aber dafür, dass die Lebenserwartung der Männer sogar steigt, wenn sie sich in einer Beziehung befinden. Frauen profitieren in Summe weniger von einer Beziehung mit einem Mann und immer öfter entscheiden sich Frauen daher bewusst dazu, alleine zu leben.

Wie können Frauen denn weniger von einer Beziehung profitieren, wenn der Großteil der Frauen vom Geld des Mannes profitieren!? In der Zeit der Schwangerschaft und Kindererziehung profitiert sie durchgehend vom Mann.
Das siehst du doch allein schon wie viele Frauen hier in Deutschland abhängig vom Geld des Mannes sind.
Zitat von LeTigre:
Nein, denn warum sind sie denn häufig Hauptverdiener?

Weil Frauen in der Regel Männer wollen die ähnlich oder mehr als sie verdienen.
Zitat von LeTigre:
- weil das System es nicht anders zulässt

Ich finde das Argument immer sehr interessant. Gar nicht lange her, da kam eine Statistik raus, wo mehr Frauen erfolgreich die Uni abschließen als Männer. Da wurde kräftig applaudiert.
Wenn aber Männer erfolgreicher (z.B. Berufstechnisch) sind, wird im gleichen Atem von der Unterdrückung der Frau gesprochen.
Es wird doch gerne von "Gender-Pay-Gap", wo Männer ja bevorzugt werden. Warum redet aber keine bei der "Education-Gap" wo Frauen bevorzugt werden!?
Schließlich sind bspw. die meisten Förderprogramme auf Frauen/Mädchen zugeschnitten.
Zitat von LeTigre:
Also, nein. Frauen profitieren nicht davon, wenn der Mann Hauptverdiener ist, sondern sie profitieren eher davon, wenn in der Beziehung Gleichberechtigung herrscht.

Ich sage nur, dass beide Parteien vom jeweils Anderen profitieren.
Für jedes Beispiel wo ein Mann von einer Frau "profitiert" kann ich dir ein Gegenbeispiel nennen. Also bringt die ganze Diskussion nichts.
Ebenso ist es ein Punkt, dass eine "Ungleichberechtigung" gewollt ist.
Vielleicht möchte die Frau auch einfach lieber Zeit mit den Kindern verbringen, als 40h zu arbeiten!?
Es ist eben oftmals auch eine ökonomische Entscheidung: Sprich; der Hauptverdiener arbeitet weiter und der weniger Verdienende bleibt bei den Kindern.
Zitat von LeTigre:
Könnte er, aber da müsste man dann im Einzelfall schauen, ob es wirklich so war oder ob sie sich nicht durch etwas anderes angeturnt fühlte. Er muss ja auch keine Dates im Restaurant vorschlagen, sondern kann ja auch mit ihr einfach spazieren gehen oder sowas. wenn er sie einlädt, kann er sich doch nicht beschweren, dass sie die Einladung annimmt.

Und ebenso könnte ich doch sagen: Wieso? Niemand hat dich gezwungen mit ihm zu schlafen. Hast du doch freiwillig getan.

x 2 #1430


ThePhoenix
Tatsächlich weiß sie, dass ich gerade keine Beziehung suche. Sie hat sich selbst als "kein Beziehungsmaterial" bezeichnet🤷. Verzeiht die Wortwahl🙄.

#1431


S
Zitat von LeTigre:
Nein, mein Lieber.

So weit sind wir schon?! Fast Forwarding... 😄

Zitat von LeTigre:
Denn einige Frauen, sind eben nicht alle

Ein kluges Zitat. Wobei ich auch nicht wüsste, wer das Gegenteil behauptet hat.

Zitat von LeTigre:
und die im TV repräsentieren nicht den Durchschnitt.

Ich schaue kein TV.

Zitat von LeTigre:
Oder vergleichst du die Leute, die ins Dschungel-Camp gehen auch mit der Allgemeinheit?

Siehe oben. Dein Medienkonsum lässt ja tief blicken.

Zitat von LeTigre:
Sind an deinen Beispielen Frauen in der Partnerschaft Schuld?

Schuld ist sowieso schon Mal ein falsches Wort.

Dass es keine "Männerhäuser" analog zu Frauenhäusern gibt in denen Männer in Krisen unterkommen können (ja auch, die erleben Gewalt u. Missbrauch) ist ein Thema.

Obdachlosigkeit, Schulden, Depression und Sui.zd hängen oft nah beieinander und werden nicht selten durch Scheidungen begünstigt oder erst ausgelöst.

Daran hat niemand schuld in dem Sinne - aber wenn man sich in einem Thema hier zukünftig wieder einmal diebische freut, dass der Mann auf der Straße sitzt ohne seine Familie, Kinder, Geld und dann auch noch ohne psychische Hilfsangebote dann überlegt man vielleicht zwei Mal ob es im Einzelfall derjenige denn derart verdient hat.
Zitat von LeTigre:
Danke, das ist wohl auch wirklich besser so, denn deine Beispiele zeigen, dass du das Argument nicht verstanden hast.

Das sehe ich anders.

Zitat von LeTigre:
Nicht darum, ob Männer es leichter oder schwerer im Leben haben.

Habe ich schon verstanden.

Zitat von LeTigre:
Du hast nicht viel Ahnung von Studien, Studienaufbau und -auswertung, oder!?

Doch, aber was ist dein Grund ad-hominem zu gehen hier?

Zitat von LeTigre:
Nur weil du dir etwas nicht vorstellen/ erklären kannst, heißt es doch nicht, dass es sowas nicht gibt

Das ist richtig.

Zitat von LeTigre:
bzw andere nicht Techniken haben, genau sowas nachweisen zu können.

Es geht ja nicht nur um nicht-messbare oder nicht greifbare Kriterien wie Glück und seelischer Frieden - sondern auch um die Frage was wird als Profit gezahlt und wer werter den Profit?

Ist Geld wichtiger als Freizeit?

Ist Freizeit wertvoller als Nähe etc. pp.

Gerade wenn man Ahnung von Studien und der Erfassung von Daten hat ist einem sofort bewusst, dass subjektive oder individuell gewertete Kriterien schwer verglichen werden könnten mit anderen Dingen.

Zitat von LeTigre:
Degskab

Gesundheit!

Zitat von LeTigre:
Echt jetzt?

Klar. Wo ist das Problem?

Zitat von LeTigre:
ok, jetzt wird es wild

Endlich....

Zitat von LeTigre:
und jetzt üenrlege dir mal, deiner Tochter wäre das passiert. Würdest du ihr das genauso sagen?

Dass alles im Leben Folgen nach sich zieht: egal ob Party, Dro.., Glücksspiel, Faulheit, etc. - ja.

Zitat von LeTigre:
Irgendwie scheinst du immer nur grob zu Überfliegen beim Lesen, dann Einen Aufhänger zu finden (ein Triggerwort)

Da täuscht du dich in diesem Fall.

Zitat von LeTigre:
und dann wahllos alles rauszuhauen, was dir grob zum Thema einfällt, was aber gar nicht wirklich passt.

Ich glaube du verwechselt mich hier mit jemandem.

Zitat von LeTigre:
Das muss ich nicht zugeben, das ist bei beiden Geschlechtern so

Es gibt nur zwei Geschlechter für dich? Willkommen in der neu-rechten Menosphäre 🤔😂

Zitat von LeTigre:
Natürlich gibt es optische Merkmale, die präferiert werden,

Siehste wohl. Sind wir uns doch einig!

Zitat von LeTigre:
aber das bedeutet nicht, dass alle Frauen nach Modeltypen suchen und diese bevorzugen.

Nein, und alle über einen Kamm scheren finde ich sowieso schwer.

Zitat von LeTigre:
Wenn man nicht unterscheiden kann, dann könnte "Mann" das so sehen und das macht ja den Austausch auch so schwierig, denn viele Männer vergleichen wirklich alles miteinander ohne zu merken, dass man sie nicht vergleichen kann.

Beispiele dazu?

Zitat von LeTigre:
Und damit will ich nicht sagen, dass Frauen in allem besser sind oder sich nie daneben benehmen. In vielen Dingen sind auch Männer benachteiligt bzw leiden unter Verhaltensweisen von Frauen.

Danke für soviel reflektierte Sichtweise.
Würde ich so unterschreiben.

Zitat von LeTigre:
Ich zB finde es blöd, wenn Frauen darauf bestehen, dass Männer beim ersten Date einen Zoo mieten und ein teures Dinner in einem noblen Restaurant organisieren und bezahlen.

Gutes Beispiel, sogar aus dem Leben 😉

x 1 #1432


CanisaWuff
Zitat von ThePhoenix:
Tatsächlich weiß sie, dass ich gerade keine Beziehung suche. Sie hat sich selbst als "kein Beziehungsmaterial" bezeichnet🤷. ...

Alles ok, wenn sie das selbst so sieht. Dann hast Du ja nur ihre Wortwahl aufgegriffen

x 1 #1433


CanisaWuff
Zitat von NurBen:
Eine Frau würde natürlich auch mit jemanden in die Kiste springen, der ihren Ansprüchen als Beziehung nicht genügt, sofern er optisch attraktiv genug ist.
z.B. Optisch Bombe, aber arbeitsloser Träumer.

Definitiv nicht.
Für mich ist Sex absolut Nebensächlich und um gutaussehende, arbeitslose Träumer mache ich einen großen Bogen.

Ich kann solche Männer nämlich nicht ab.

#1434


L
Zitat von NurBen:
Dann liegt das an deinem Umfeld, statistisch gesehen ist das nicht einmal im viertel der Fällen der Fall.


Und warum ist das so? Warum sind Männer meistens (freiwillig oder unfreiwillig) Hauptverdiener?

1.Traditionelle Geschlechterrollen: Männer als Versorger, Frauen als Hausfrauen.
Warum? Historische Prägung.

2.Frauen arbeiten öfter Teilzeit oder in schlecht bezahlten Branchen. Warum: Weil sie mehr Carearbeit machen, dadurch flexibler sind/ sie häufiger soziale Berufe wählen

3. Lohnungleichheit: Frauen verdienen bei gleicher Arbeit oft weniger. Ist einfach so. Warum: Diskriminierung, weil sie mehr in Teilzeit arbeiten (müssen), weil sie oft mehr Carearbeit übernehmen.

4. Karrierechancen: Frauen haben seltener Zugang zu Führungspositionen.

5. Erwartungshaltung: Gesellschaftlicher Druck auf Männer, die Familie finanziell zu versorgen. Warum? Wieder historische Gründe

6.Wirtschaftliche Strukturen: Frauen übernehmen häufiger Care-Arbeit (Kinderbetreuung, Pflege). Warum: Weil es gesellschaftlich immer noch so erwartet wird

7. Fehlende Unterstützung für Väter: Wenig Angebote wie bezahlter Vaterschaftsurlaub oder Kinderbetreuung.

8. Stereotype und Normen: Männer werden als „besser geeignet“ für Führungsrollen angesehen.

Du siehst, vieles ist nicht so, weil Frauen nunmal so sind, sondern weil die Umwelt sie immer noch dazu zwingt.

Und damit schließe ich nicht aus, dass es natürlich Frauen gibt, die das auch so wollen.

Zitat von NurBen:
Das ist eine dünne Argumentation. Also wenn eine Frau mehr Carearbeit macht, dann weil sie dazu "gezwungen" wird...


Das bestreitet doch auch niemand. Nur Was wäre die Alternative, wenn Frauen es gerne anders hätten? Da gibt es erstmal wieder blöde Kommentare von außen ("Was, die geht schon wieder arbeiten und der Mann bleibt Zuhause? Was für eine schlechte Mutter"), dann gibt es weniger Geld, denn Männer verdienen halt oft einfach mehr oder (auch schon oft gehört von Männern), die Männer fühlen sich "entmännlicht", weil eine Frau, die mehr verdient als er, ist für manche echt ein Ego-Killer.
Wer hindert denn Männer daran, weniger zu arbeiten, sofern sie können? Entweder veraltete Ansichten oder finanzieller Druck. Viele Frauen würden sich sogar freuen, wenn er weniger arbeitet und dafür mehr Zeit mit ihnen und der Familie verbringt. Aber es ist oft nicht leistbar.

Zitat von NurBen:
aber ein Mann der mehr Erwerbsarbeit leistet "will es so"?


Nicht immer, das ist einer von mehreren Gründen.

Zitat von NurBen:
Warum nicht umgekehrt?

weil die Frage war: warum Frauen teilweise/ auch auf Einkommen achten bzw darauf, dass er u.a. eine gewisse finanzielle Sicherheit bietet. Da geht es nicht um "kann der mir ein Luxusleben bieten?", sondern "Kann er mir ermöglichen eine Weile auszusetzen, wenn wir Kinder haben?".

Zitat von NurBen:
Vielleicht möchte die Frau ja mehr Carearbeit machen als bspw. Erwerbsarbeit? Ich kenne genug Frauen die genau das wollen. Sprich mehr Zeit mit dem Kind verbringen.


Ja, hat ja auch niemand das Gegenteil behauptet.

Zitat von NurBen:
Natürlich sagen Frauen das. Ich gehe grundsätzlich nach Statistiken


...wenn sie in dein Weltbild passen, so mein Eindruck.

Es gibt aber Unterschiede zwischen Statistiken und Studien:

Studien:

-Tiefe Analyse und hypothesengeleitet.
-Berücksichtigen Störfaktoren und Kausalzusammenhänge.
Wissenschaftlich fundiert, oft durch Peer-Review geprüft.
-Längere Durchführung, detaillierte Ergebnisse.
-Komplexer und bieten mehr Kontext.

Im Vergleich zu Statistiken:

-Quantitative Daten (Zahlen, Prozentsätze)
-Schnell und einfach, bieten breite Perspektive
-Anfällig für Fehler (z. B. unvollständige Daten)
-Keine tiefergehende Analyse oder Ursachenforschung.
-Können verzerrt oder falsch interpretiert werden.

Erkennst du das Problem?

Zitat von NurBen:
Das es Ausnahme gibt, wo die Frau mehr verdient als der Mann gibt es... aber es ist wie gesagt eben nur die Ausnahme.


Und woran liegt das? Habe ich oben erklärt?
Was kann man daraus ableiten im Bezug auf das Datingverhalten von Frauen bzw die Schwerpunkte bei der Suche?

Es entsteht aber ein Wandel. Immer mehr Frauen übernehmen selbst Verantwortung für ihr Leben.

Zitat von NurBen:
Laut Statistisches Bundesamt:
" Wenn bezahlte und unbezahlte Arbeit zusammen betrachtet werden, arbeiteten Frauen im Jahr 2022 mit durchschnittlich fast 46 Stunden (alt: 45,5 Stunden) pro Woche mehr als Männer, die im Schnitt 44,5 Stunden (alt: im Schnitt knapp 44 Stunden) arbeiteten."
Das sind 1,5h mehr pro Woche. Und wie gesagt, vielleicht machen sie das sogar gerne.


Aber das sagt doch genau das aus, was ich meine. Trotz gleicher Arbeitszeit übernehmen Frauen zusätzlich dennoch mehr Carearbeit.
Und das Problem mit Statistiken nannte ich dir ja bereits.


Zitat von NurBen:
Wie können Frauen denn weniger von einer Beziehung profitieren, wenn der Großteil der Frauen vom Geld des Mannes profitieren!?


Sie profitieren ja nicht davon. Sie können dadurch nur die Carearbeit übernehmen, die ja sonst beide machen müssten. das heißt, sie kümmert sich um das GEMEINSAME Kind. Nicht ihr Kind, sondern auch seines.
Dafür steigt ihr Risiko von Altersarmut und sie macht sich finanziell abhängig. Wo profitiert sie da?

Zitat von NurBen:
In der Zeit der Schwangerschaft und Kindererziehung profitiert sie durchgehend vom Mann.


Nein, denn die Erziehung/ Versorgung muss ja übernommen werden, außer er gibt sich damit zufrieden, gleichberechtigt mit ihr die Carearbeit zu leisten, damit sie auch arbeiten kann.
Kindererziehung ist zudem kein Urlaub, sondern wirklich Arbeit. Will sie das Kind oder beide? Würde er das Kind auch mit ihr bekommen, wenn es direkt in die Betreuung müsste nach der Geburt und würde er es gut finden, wenn sie eine Nanny um das Kind kümmert? Würde er es nach der Arbeit noch mehrere Stunden versorgen oder ist er froh, wenn die Frau sich darum kümmert?

Zitat von NurBen:
Das siehst du doch allein schon wie viele Frauen hier in Deutschland abhängig vom Geld des Mannes sind.


Und warum ist das so? Siehe ganz oben.
Aber dennoch: Wie viele Frauen sind es denn? Welche Altersklasse? Welcher Bildungsstand?

Zitat von NurBen:
Weil Frauen in der Regel Männer wollen die ähnlich oder mehr als sie verdienen.



Und warum das so ist, weißt du ja jetzt, WENN es denn so ist. Der Trend geht nämlich dahin, dass immer mehr Frauen sich selbst gut aufstellen, dass sie im Falle des Falles auch ohne Mann auskommen, weil man sich darauf eben nicht verlassen kann und will.

Zitat von NurBen:
Ich finde das Argument immer sehr interessant. Gar nicht lange her, da kam eine Statistik raus, wo mehr Frauen erfolgreich die Uni abschließen als Männer. Da wurde kräftig applaudiert.


Zitat von NurBen:
Wenn aber Männer erfolgreicher (z.B. Berufstechnisch) sind, wird im gleichen Atem von der Unterdrückung der Frau gesprochen


Wer redet denn davon, dass Frauen unterdrückt werden, wenn ein Mann erfolgreich im Job ist? Hast du da ein konkretes Beispiel?

Übrigens ist ein Studium etwas anderes als ein Arbeitsverhältnis.

Zitat von NurBen:
Es wird doch gerne von "Gender-Pay-Gap", wo Männer ja bevorzugt werden. Warum redet aber keine bei der "Education-Gap" wo Frauen bevorzugt werden!?
Schließlich sind bspw. die meisten Förderprogramme auf Frauen/Mädchen zugeschnitten.


Dann rede doch davon. Es darf doch auch parallel Probleme auf beiden Seiten geben.

Zitat von NurBen:
Ich sage nur, dass beide Parteien vom jeweils Anderen profitieren.


Aber oft nicht ausgeglichen stark. Darum geht es.

Zitat von NurBen:
Für jedes Beispiel wo ein Mann von einer Frau "profitiert" kann ich dir ein Gegenbeispiel nennen. Also bringt die ganze Diskussion nichts.


Doch, denn es geht nicht um die Anzahl der Gegenbeispiele, sondern um deren Wert und Vergleichbarkeit.

Zitat von NurBen:
Ebenso ist es ein Punkt, dass eine "Ungleichberechtigung" gewollt ist.
Vielleicht möchte die Frau auch einfach lieber Zeit mit den Kindern verbringen, als 40h zu arbeiten!?


Das eine schließt das andere doch nicht aus bzw bestätigt es sogar

Zitat von NurBen:
Es ist eben oftmals auch eine ökonomische Entscheidung: Sprich; der Hauptverdiener arbeitet weiter und der weniger Verdienende bleibt bei den Kindern.


Richtig, dann weißt du ja jetzt, worum es geht, wenn EINIGE Frauen evtl auch mal auf den Verdienst beim Mann schauen, wenn sie daten.

Zitat von NurBen:
Und ebenso könnte ich doch sagen: Wieso? Niemand hat dich gezwungen mit ihm zu schlafen. Hast du doch freiwillig getan.


Der Unterschied ist, dass es mies ist einer Frau Gefühle oder eine gemeinsame Zukunf vorzuspielen, obwohl man von Anfang an weiß, dass er sich nichts Festes mit ihr vorstellen kann.
Wenn eine Frau aber jemanden datet, um ihn kennenzulernen (mit ehrlichen Absichten und Interesse), dann aber beim 3. Date merkt "Oh, da hat er aber komische Ansichten" oder eben feststellt, dass es einfach nicht für mehr reicht und dann das Kennenlernen beendet, dann ist doch völlig ok. Dazu dienen ja die Dates: Um sich kennenzulernen.

Sollte sie es nur auf ein kostenloses Essen abgesehen haben von Anfang an, fände ich das aber auch richtig daneben.

x 1 #1435


L
Zitat von sadMonkey:
Ein kluges Zitat. Wobei ich auch nicht wüsste, wer das Gegenteil behauptet hat.


Du hast meinen Punkt explizit rausgesucht,um mir mitzuteilen, dass ich etwas zugegeben habe. Dabei habe ich es nie bestritten, sondern lediglich darauf verwiesen, dass viele Frauen eben nicht so ticken. Dementsprechend hättest du das gar nicht kommentieren müssen.

Zitat von sadMonkey:
Ich schaue kein TV.


Ist für den Argumentationsausstausch irrelevant, denn davor hast du mein TV-Argument ja auch genutzt um deinen Punkt zu machen.

Zitat von sadMonkey:
Dass es keine "Männerhäuser" analog zu Frauenhäusern gibt in denen Männer in Krisen unterkommen können (ja auch, die erleben Gewalt u. Missbrauch) ist ein Thema.


Ist ein Thema, aber nicht das Thema, über das Ben und ich uns gerade ausgetauscht haben.

Zitat von sadMonkey:
Obdachlosigkeit, Schulden, Depression und Sui.zd hängen oft nah beieinander und werden nicht selten durch Scheidungen begünstigt oder erst ausgelöst.


Ist immer noch nichts das Thema, worüber wir gesprochen haben. Traurig

Zitat von sadMonkey:
Daran hat niemand schuld in dem Sinne - aber wenn man sich in einem Thema hier zukünftig wieder einmal diebische freut, dass der Mann auf der Straße sitzt ohne seine Familie, Kinder, Geld und dann auch noch ohne psychische Hilfsangebote dann überlegt man vielleicht zwei Mal ob es im Einzelfall derjenige denn derart verdient hat.


? Also, irgendwie kann ich dir nicht mehr folgen. Was schlägst Du denn gerade für einen Bogen? Auf welche Aussage bezieht sich jetzt dieser Text?

Zitat von sadMonkey:
Das sehe ich anders.


Offensichtlich, deshalb schreibst du ja auch weiter, statt zu sagen "Sorry, hab mich vertan.

Zitat von sadMonkey:
Habe ich schon verstanden.


Dann verstehe ich deine Texte noch weniger.

Zitat von sadMonkey:
Doch, aber was ist dein Grund ad-hominem zu gehen hier?


Netter konnte ich es nicht verpacken. Es kommt schon so rüber, als würdest du mir bzw Dem Thema nicht folgen können. Sorry, wenn das blöd angekommen ist.

Zitat von sadMonkey:
Klar. Wo ist das Problem?


Dass du gerade extrem abweichst vom eigentlichen Thema. Mach doch sonst gerne dazu einen neuen Thread auf. Das Thema Ist ja interessant.

Zitat von sadMonkey:
Dass alles im Leben Folgen nach sich zieht: egal ob Party, Dro.., Glücksspiel, Faulheit, etc. - ja.


Würdest du ihr auch sagen, dass sie halt selbst Schuld Ist, wenn Männer sie ausgenutzt haben und es richtig ist, dass sie aufgrund dessen nun niemandem mehr vertrauen kann und sie keiner mehr will?

Zitat von sadMonkey:
Ich glaube du verwechselt mich hier mit jemandem.

Nee

Zitat von sadMonkey:
Es gibt nur zwei Geschlechter für dich? Willkommen in der neu-rechten Menosphäre


Genau das meinte ich mit der "Rauminnenfarbe". Genau das.

Zitat von sadMonkey:
Nein, und alle über einen Kamm scheren finde ich sowieso schwer.


Dann kann man das doch bei folgenden Argumenten in Richtung:"Frauen schauen eh nur auf Größe und Status" berücksichtigen.

Zitat von sadMonkey:
Beispiele dazu?


Du? 😅 Sorry

Zitat von sadMonkey:
Du gibst aber damit offensichtlich zu, dass es eine Rolle spiel.


"Eine Rolle spielen" ist nicht das selbe wie "Immer, alle, Jede" und der Kontext ist auch ein anderer. Ich muss übrigens auch nichts zugeben, was ich nie in Frage gestellt habe. Nur ist meine Auslegung eine andere und ich generalisiere nicht so dermaßen extrem, wie einige andere es hier zeitweise machen/ gemacht haben. Zudem berücksichtige ich den Kontext

x 1 #1436


NurBen
Zitat von LeTigre:
...wenn sie in dein Weltbild passen, so mein Eindruck.

Ich bin sowieso schon viel zu sehr ins Detail gegangen und will hier den Beitrag nicht de-railen. Ich will hier keine Grundsatzdiskussion führen.
Punkt ist, dass du behauptest, dass Männer mehr von einer Beziehung profitieren als Frauen.
Ich sage, dass beide profitieren (auf ihrer Weise) und beide eben auch Nachteile dadurch haben (auf ihrer Weise).
Und bei zu jeden Beispiel was du bringst, habe ich ein Gegenbeispiel.

Was längere Lebenserwartung bei Männern in Beziehung angeht. Wurde da mal die Gesundheit des Mannes vor der Ehe/Beziehung evaluiert.
Das Männer in Beziehung eine höhere Lebenserwartung haben, kann evtl. auch daran liegen, dass Frauen den gesunden, fitten, sportlichen Typen bevorzugt und nicht den Kettenraucher mit Bierplauze.
Soviel zum Thema Studien und Statistiken.

Zitat von LeTigre:
Sollte sie es nur auf ein kostenloses Essen abgesehen haben von Anfang an, fände ich das aber auch richtig daneben.

Richtig, aber das weißt du eben nicht. Genauso wenig, wie du weißt, ob er es wirklich nur auf Sex abgesehen hat oder gemerkt hat oder erst später gemerkt hat, dass es für mehr eben nicht reicht.

x 2 #1437


L
Zitat von NurBen:
Punkt ist, dass du behauptest, dass Männer mehr von einer Beziehung profitieren als Frauen.


Das behaupte ich nicht einfach nur so, es ist, wie bereits mehrfach gesagt, wissenschaftlich erforscht. Tut mir ja leid, ich hätte es ja auch gerne anders. Wenn dir diese Aussage nicht passt, beschwer dich bei den Wissenschaftlern, die diese Studien veröffentlicht haben und die Ergebnisse wohl auch bewiesen haben.

Zitat von NurBen:
Ich sage, dass beide profitieren (auf ihrer Weise) und beide eben auch Nachteile dadurch haben (auf ihrer Weise).
Und bei zu jeden Beispiel was du bringst, habe ich ein Gegenbeispiel.


Das kannst du auch weiterhin behaupten, nur hast du keine evidenzbasierten Belege, die diese Aussage stützen und "Ist aber so" ist eben kein Beweis.

Ich glaube dir gerne, dass du eine Vielzahl an Beispielen vorbringen könntest (was du bereits schon geschrieben hast), aber nochmal: Es geht um das Gewicht eines Arguments. Das ist so, als wenn man sagt:"Ich habe dir beim Umzug geholfen!" und er bekommt als Antwort "Dafür habe ich dir die Tür aufgehalten beim Reintragen der Möbel".

Zitat von NurBen:
Was längere Lebenserwartung bei Männern in Beziehung angeht. Wurde da mal die Gesundheit des Mannes vor der Ehe/Beziehung evaluiert.
Das Männer in Beziehung eine höhere Lebenserwartung haben, kann evtl. auch daran liegen, dass Frauen den gesunden, fitten, sportlichen Typen bevorzugt und nicht den Kettenraucher mit Bierplauze.
Soviel zum Thema Studien und Statistiken.


Kann sein, aber vielleicht liest du dir einfach mal durch, wie die Forscher zu diesen Ergebnissen gekommen sind. Wie Statistiken zustande kommen hinterfragst du ja scheinbar auch nicht so genau. Warum aber Studien, die dir nicht schmecken inhaltlich?

Zitat von NurBen:
Richtig, aber das weißt du eben nicht.


Wenn man etwas nicht weiß, kann man sich selbst entscheiden, wovon man ausgehen möchte.

Zitat von NurBen:
Genauso wenig, wie du weißt, ob er es wirklich nur auf Sex abgesehen hat oder gemerkt hat oder erst später gemerkt hat, dass es für mehr eben nicht reicht.


Viele Männer geben es doch selbst zu. Hinzu kommt, dass du selbst doch mehrfach hier betont hast, dass Männer eine Frau, die keine 10 ist, gerne noch für Sex benutzen. Und nun soll es eine waghalsige These sein, wenn man sagt, dass Männer gerne mal Frauen für Körperlichkeiten täuschen?
Aber mal unabhängig davon, gibt es viele Männer, die damit hinterher sogar prahlen oder es selbst zugeben.

x 1 #1438


L
@NurBen

Ich habe dir aber mal rausgesucht, wie die Aussage, dass Männer durch eine Partnerschaft im Schnitt länger leben, erwiesen wurde:

1. Längsschnittstudien:
Forschende haben über viele Jahre große Gruppen von Menschen begleitet und verglichen, wie sich Beziehungsstatus und Lebensdauer entwickeln (z. B. Harvard Study of erwachsen Development).

2. Statistische Auswertungen:
Daten aus Krankenkassen, Volkszählungen oder Sterberegistern wurden ausgewertet – also riesige Datensätze, die zeigen:
Unverheiratete Männer oder Männer ohne feste Partnerschaft sterben im Schnitt früher als verheiratete oder gebundene.

3. Vergleich mit Frauen:
Der Effekt ist bei Frauen nicht oder weniger stark – sie profitieren oft emotional zwar auch von Beziehungen, leben aber auch allein tendenziell gesundheitsbewusster.

4. Biomarker-Forschung:

In einigen Studien wurden sogar körperliche Messdaten erfasst:

-Cortisol (Stresshormon): Männer in stabilen Beziehungen haben im Schnitt niedrigere Cortisolspiegel.

-Entzündungswerte im Blut: Günstiger bei Männern mit sozialer Unterstützung.

-Herzfrequenzvariabilität: Deutet auf ein gesünderes autonomes Nervensystem hin – bei Männern in Partnerschaft oft stärker ausgeprägt.

5. Studien nach Trennungen oder Verwitwung:

Wenn Männer ihre Partnerin verlieren, steigt ihr Risiko für Krankheiten und Sterblichkeit deutlich – besonders im ersten Jahr. Auch das belegt den „Schutzfaktor“ einer stabilen Beziehung.

Reicht dir das oder zweifelst du es dennoch weiter an?

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ElGatoRojo
Zitat von LeTigre:
Wenn Männer ihre Partnerin verlieren, steigt ihr Risiko für Krankheiten und Sterblichkeit deutlich – besonders im ersten Jahr. Auch das belegt den „Schutzfaktor“ einer stabilen Beziehung.

Tja - selbst wenn es denn so wäre ...........

............ soll ich mich jetzt dafür schämen oder was? Ist es doch so, dass sie freiwillig mit mir in einer Beziehung ist.

Wobei man durchaus über Aspekte dikutieren könnte, wo sie profitiert. Allerdings eine sinnlose und rechthaberische Diskussion. Gehe einfach nicht in eine Beziehung, dann kann nicht so etwas schlimmes passieren, dass ein Mann davon profitiert. Wäre ja auch irgendwie sinnvolles Tun im Misandrie-Universum.

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