Zitat von Wurstmopped: Ja vielleicht weil die Trennung so abrockt?
Für Männer ein Grund mehr Single zu bleiben?
Wenn diese Studien tatsächlich einen kausalen Zusammenhang festgestellt hätten, dann hätten sie das auch klar so benannt.
Ich finde es wirklich spannend, wie schnell gerade Männer dazu neigen, Studien infrage zu stellen – und zwar gleich mehrere – nur weil diese zeigen, dass Frauen in bestimmten Bereichen strukturell benachteiligt sind. Warum fällt es so schwer, das einfach anzuerkennen?
Ich habe selbst einen Sohn und sehe auch da ganz klar, wo Jungen in unserer Gesellschaft benachteiligt werden. Das kann ich doch auch zugeben, ohne das Gefühl zu haben, dass ich nun "denken muss wie ein Mann".
Zitat von Wurstmopped: Richtig ist, Frauen und Männer sind sehr unterschiedlich, nicht nur körperlich, was jedoch von einer bestimmten Fraktion im Lande vehement bestritten wird.
Ich möchte nicht, wie eine Frau denken oder mich verhalten müssen.
Da ist sie wieder, die Rauminnenfarbe.

Dazu nur: Niemand verlangt, dass Männer denken oder sich verhalten sollen wie Frauen.
Aber kaum wird eine Studie erwähnt, die auf Ungleichheiten hinweist, wird sofort emotional reagiert – meist von Männern – als ginge es gleich um einen ideologischen Angriff. Da werden sofort Bilder von radikalen Feministinnen mit Regenbogenflaggen und Kurzhaarschnitt wachgerufen, die angeblich alle Männer abschaffen wollen.
Dabei handelt es sich schlicht um wissenschaftliche Erkenntnisse, oft aus einer Zeit, bevor überhaupt von "woke" oder "neuem Feminismus" die Rede war.
Man verliert nicht seine Männlichkeit oder ist direkt eine Hardcore-Feministin, wenn man benennt, anerkennt und bedauert, dass Frauen in bestimmten Bereichen benachteiligt sind.