Zitat von NurBen: Nein, aber dann brauch ich mich ja auch nicht beschweren, dass ich weniger verdiene
Würde es dich nicht ärgern, wenn du für einen anderen
Job, den du gerne machst, der dir liegt und der sogar "systemerelevant" ist, nicht das Geld bekommst, was angemessen wäre und nicht reicht um normal und gut zu leben?
Zitat von NurBen: Und wenn jemand der genau die selbe Arbeit wie ich mache mehr verdient. Dann würde ich mich fragen warum, denn meistens hat es schon seinen Grund.
zB dass man eine Frau ist?
Zitat von NurBen: Wenn es dafür keinen Grund gibt und will ich entweder eine Lohnerhöhung oder gehe zu einen Arbeitgeber, der mir mehr zahlt.
1. Viele Frauen sind immer noch so erzogen worden (wieder diese olle historische Prägung) , dass sie nicht "anstrengend" werden sollen. Frauen können dadurch bedingt oft nicht so gut verhandeln. Zudem müsste sie ja erstmal in Erfahrung bringen, dass Kollege X mehr verdient als sie.
2. Nehmen wir an, Sie geht zu einem anderen Arbeitgeber: Sofern sie denn einen findet, der überhaupt einstellt, dann kann das Problem da doch genauso auftreten, oder nicht? Wie oft soll sie denn wechseln?
Übrigens; ich habe bisher in 3 Praxen gearbeitet. Am schlechtesten würde ich da bezahlt, wo ein Mann die Praxis geleitet hat. Grabschereien am Arbeitsplatz gab es aber kostenlos dazu
🙄Jetzt bin ich in einem sogenannten Matriarchat. 2 Chefinnen, die voll mitarbeiten, sehr gut und überdurchschnittlich zahlen, mich unterstützen wo es nur geht und darauf achten, dass es allen Mitarbeiterinnen gut geht. Was hat das zur Folge? Seit Jahren ein beständiges Team, wo alle sich mögen und eine hohe Arbeitsqualität aufweisen. Mobbing wird nicht geduldet und unsere Chefin sorgt dafür, dass es uns emotional gut geht.