Zitat von Worrior: daten eh abwärts,
Ich verstehe nicht, was damit gemeint ist.
Man sucht doch nicht jeden Tag nach dem Idealprinzen.
Nach einer Trennung oder in schwierigen Lebensphasen reicht häufig doch auch ein Puls mit Körperhygiene. Auf beiden Seiten.
Ist das dann "nach unten gedatet"?
Aber ich kann mich auch grundsätzlich nicht in der starren Matrix des "Beziehungsmehrwerts" wiederfinden. Hab da mal auf YT bei Vaush ganz fasziniert dem Ausrechnen des eigenen "Values" beigewohnt und fand 40% der Wertfaktoren für Männer völlig irrelevant und 30% der mich interessierenden Punkte völlig unberücksichtigt. Zumal mir noch die z-Achse fehlte. Denn ein reichlich uninspirierter Mann mit tollem Aussehen und Einkommen mag ja für 1-2 Jahre einen hohen Wert haben, der dann aber mit Weiterentwicklung der Partnerin rapide absinkt.
Aber wenn es eh nur um "wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, mit einer beliebigen Frau ein Mal im Bett zu landen" geht, dann passt dieser SMV ja auf die meisten Datingsituationen außerhalb des KitKat Clubs gar nicht.
Zitat von Worrior: dafür braucht man halt Cojones um Frauen anzusprechen und das Mindset mit einer Abfuhr wie ein "Mann" umzugehen.
Nach meinem Erleben sind die Männer am erfolgreichsten (sowohl bei ONS als auch bei Beziehungsanbahnung), die generell gute social skills haben und daher mit jedem ins Gespräch kommen können und auch wollen. Nur die bekommen in der Schlange der Supermarktkasse keinen Korb, weil sie eben nicht zielgerichtet anbaggern und dann den Abbruch des Gesprächs veratmen müssen, sondern mit der Oma vor ihnen über Joghurt reden und dabei der holden Maid zwei Warentrenner hinter ihnen auffallen. Um bei Frauen zur Telefonnummer zu kommen, muss man(n) doch vor dem Ansprechen schon positiv aufgefallen sein. Sonst gehen die Scheuklappen doch reflexartig runter.
Zitat von Razor_cgn: Bei vielen Männern ist es Mensch->sexuelle Qualitäten->Beziehungsqualitäten.
Und wie erklärst Du dann das Paradoxon, dass ein gerüttelt Maß von Männern von sexuellen Qualitäten verschreckt werden und sich als dauerhafte Partnerin doch insgeheim die Madonna wünschen? Die stellen sich dann mit dieser Reihenfolge ja wirklich selbst ein Bein, wie Choki es vermutet hatte. Ich kann ja nicht frühen Sex anfragen und dann abwerten, wenn die Antwort Ja lautet, bzw. mich damit bei den Frauen, die das absurd finden, selbst abwerten und das für ne erfolgversprechende Strategie halten.
Was die Immobilie angeht, hast Du für Deutschland Recht. Wer als Mann oder Frau das freistehende Einfamilienhaus großstadtnah möchte, muss entweder erben (und sanieren) oder heiraten (bzw. einen guten Notar haben). Aber fröhlich vor sich hinleben, wohnen, reisen, Spaß haben, in Gemeinschaft leben, eine erfüllende Aufgabe haben und behalten, etwas aufbauen, geht heute auch ohne Mann (und manchmal sogar besser ohne Mann). Das war in meiner Generation noch anders. Da gehörte ein Mann "irgendwie dazu" und hatte gesellschaftliche Funktionen, die durch Frauen nicht ersetzt werden konnten. Heute ist es eine bewusste Entscheidung pro Mann.
@Fenjal: Du kriegst mich nicht.
