Zitat von LeTigre: Als Katzenmutti
Nein, Haustiere wie Hunde und Katzen bei Alleinstehenden (und oft kinderlosen) Menschen sind nicht oft eine Art von "Kinderersatz" und somit Ausdruck eines Komplexes.
Nein, nein, nein - der Gedanke wäre absolut toxisch.
Zum Thema Haustiere und Trauer möchte ich noch sagen ich bin mit einem Hund in der Familie aufgewachsen und für mich ist in wahrsten Sinne des Wortes damals auch ein Lebensabschnitt und eine Welt zusammengebrochen, als unser Hund krank wurde und es zu Ende ging...
😢 Auch wenn ich mir heutzutage aber einen Hund zulegen würde, käme ich im Leben nicht auf die Idee mich "Hundepapi" zu nennen.
Es gäbe auch kein Szenario, in dem mir das so rausrutschen könnte.
Einen Hund - ein Lebewesen, ein so treuer Partner hat so viel Wertschätzung verdient in meinen Augen.
Und trotzdem sind für mich die Worte "Papi/Mutti" und ein Haustier zu weit entfernt für mich um sowas zu bezeichnen.
Um zum Topic zurückkommen:
Der Begriff "Katzenmutti" wäre für mich eine Red Flag in einem OD-Profil und ich wäre raus.
Ich will niemanden zu Nahe treten und ich finde es tausendmal besser, wenn ihr eure Haustiere so liebt und wertschätzt dass ihr euch so bezeichnet, als wenn ihr sie schlecht behandelt.
Und ich finde es für die Welt auch besser, wenn ihr die Haustiere dann als Kinderersatz hernehmt, anstatt Kinder unüberlegt in die Welt zu setzen.
Daher no hate an dieser Stelle!
PS: Wohlwissend, dass gleich wahrscheinlich mein Begriff "Partner" in Bezug auf einen falsch verstanden werden könnte:
Der Begriff "Partner" ist für mich ein sehr viel allgemeinerer und neutralerer Begriff als "Mutti" oder "Vati".
Man sagt beispielsweise auch Teampartner im Sportteam, im Job und kann auch einen Tennispartner oder Tanzpartner haben, der nichts mit einem Lebenspartner zu tun hat.
Selbst jemand mit dem man chattet nett man ja durchaus Chatpartner.
Kennt man auch aus Filmen: in den USA nennen die 2er Teams von Polizisten sich "Partner", das entspricht auch der Realität - obwohl es da dieses fixe 2er Teamprinzip heute auch in geringerem Maße gibt als früher.