DieJeanne17
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Der Zauber ist weg. Der Glaube daran, in einer Beziehung wirklich glücklich zu sein, ebenfalls. Die Romantik ist dem Realismus gewichen.
Ich hatte drei Beziehungen. Aus jeder Beziehung habe ich meine Lehren gezogen, habe reflektiert und für mich herausgefunden, was ich nicht möchte. Aber was möchte ich denn? Ich habe Kinder, eine Beziehung bedeutet also zwangsläufig Arbeit, Kompromisse, Diskussionen. Es bedeutet, dass mein aktuelles Familienleben geändert werden müsste um Raum für eine weitere Person zu schaffen. Möchte ich das? Meine intuitive Antwort darauf ist, nein.
Warum lautet sie Nein? Das hab ich noch nicht heraus gefunden. Vielleicht ist es Resignation. Vielleicht Kraftlosigkeit. Vielleicht Angst davor verletzt zu werden.
Vielleicht ist es aber auch meine Art. Ich bin dickköpfig, eigenständig. Ich biete gern Hilfe an, nehme aber keine an. Ich lasse mir ungern etwas sagen, will immer selbst über mich und mein Leben entscheiden. Lasse mir ungern in meine Erziehung rein reden. Will mich auch nicht rechtfertigen, erklären, anpassen. Vielleicht gehöre ich zu diesen beziehungsunfähigen Menschen?