Ehemaliger User
Gast
habe damals hier mir eine Hilfe von Euch geholt, als ich mich von meiner Ex getrennt habe- aber über eins komme ich nicht drüber, sondern rutsche immer tiefer in den Sumpf der Depressionen: mir fehlt mein Kind!!!
Ich kann mir vorstellen, daß es für manche sehr belastbar ist, wenn er den Partner verliert - es war aber bei mir nicht anders. Viel Schlimmer finde ich die Machtlosigkeit, vor der Mann steht, wenn Frau Mann so fertig und klein bekommt.
Es ist nicht genug, daß Frau Mann finanziell auf die Knochen abnagen kann und ihm nichtmal ein normales Leben ermöglicht.
Aber muss denn das Kind in ihre neuen *beep" mit hinengezogen werden? Ja ich nenne es *beep", denn es ist nichts anderes und daraus macht sie scheinbar keinen Hehl.
Nach Monaten von Trennungsschmerz habe ich mich von der Frau gelöst - könnte eh nicht zurück, da es in meinen Augen wiederlich ist, was sie macht, dennoch tut es mir wahnsinnig weh, wenn ich immer wieder neue Geschichten höre (wie gestern) und völlilg machtlos bin. Es tut so sehr weh und macht so wütend, daß ich nichtmal selbst jemand liebes an mich lasse.
Bis zur Gerichtsverhandlung wird es noch scheinbar sehr lange dauern - als Mann hat man es nicht leicht, das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu bekommen und laut Aussage von Jugendamt wäre es selbst normal, daß Kinder die Erwachsenen mal "erwischen".
Für mich ist es nicht normal!
Jedes mal, wenn ich den kleinen sehe haben wir so ein extrem inniges Verhältnis und scheinbar genießt sie es mir so sehr damit zuzusetzen dies zu verhindern. Ich schaff das nicht so wie es läuft-
versteht mich nicht falsch- hier sitzt nur ein großer Kerl, dem immer öfter die Tränen die Augen runterkullern und der aus diesem depressiven Loch nicht rauskommt.
Ich habe Monate nach der Trennung gedacht, daß ich mich auch "austoben" möchte- der Typ dafür bin ich aber nicht, habe aber eine sehr liebe Frau kennengelernt, die mir im Prinzip alles geben könnte. Dennoch kann ich mich ums Verrecken nicht öffnen und sie an mich ranlassen.
Ich weiss nicht, ob die erste Beziehung nach einer sehr langen und enttäuschenden Beziehung immer so schwer ist.
Weiss aber, daß sie mir völlig zweitrangig ist, denn momentan habe ich nur mein Kind im Sinn und nicht eine Beziehung.
Komme aus dem tiefen Loch nicht raus, überall hängen Bilder vom Sohn an den Wänden und jedes mal wenn ich alleine in der Wohnung bin bekomme ich eine solche Sehnsucht nach dem kleinen, dass ich völlig verzweifle.
Ich will ihn knuddeln, seine Hände halten, mit ihm schmusen,spielen Fernsehen ihn einfach nur halten und ich kann es nicht und fange an zu heulen und schreibe. Ich möchte einfach nur mein Kind und es scheint keiner zu verstehen, dass ein Vater auch sein Kind endlos lieben kann.
Ich will ihm doch nur das geben, was er schon imer hatte: ein sicheres Gefühl einer Familie! Ihn lieben und ihm eine gute Zukunft ermöglichen!
Es gibt [glow=red,2,300]NICHTS[/glow] wichtigeres auf der Welt als den kurzen!
Verdammt ist das schwer, sich dabei noch auf eine Beziehung zu konzentrieren- andererseits will ich nicht auch noch wen verlieren, weil ich niemanden an mich ranlassen will und KANN.
Weiss jemand Rat, wie man aus so einem Sumpf rauskommt?