Zitat von BunteFarben: Aber das ist besser als sich verletzen zu lassen.
Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um. Aber wenn ich das Leben nicht zulasse, dann erlebe ich auch nichts.
Geh barfuß über eine Wiese.
Der Zweifler wird sich Sorgen, um Glasscherben, Insekten die stechen, über Allergien von der Wiese ausgelöst usw.
Der Glückliche wird sich freuen über die Vielfalt, die bunten Schmetterlinge, er bleibt öfters stehen nur um mit wachen Augen zu sehen.
Die Wiese wurde gemäht.
Der Zweifler freut sich, jetzt sieht er seinen Weg, kann Hindernisse umgehen. Und seine glücklicher Kollege? Wird er unglücklich, weil nichts sein Auge erfreut, obwohl er weiß, die Wiese wächst wieder? Oder achtet er den sonst kleinen fast unsichtbaren Dingen seinen Blick?
Es mag sein, du bist irgendwo noch immer das kleine Mädchen, das nichts durfte, die Mutter übermächtig, der Vater fügte sich der Mutter, bis er einen Weg zur Flucht fand.
Zitat von BunteFarben:Du kannst dir gar nicht vorstellen was für ein Psychoterror das Jahre lang war.
Nein, kann ich nicht. Aber hier sehe ich Parallelen zu deinem Vater. Er hätte dich schützen sollen - hat er aber nicht gemacht. Du hast einen wachen Geist, aber das Leben hat dir viele Zweifel geschenkt, dich durch Umstände massiv begrenzt.
Du liebst heftiger und du bist leichter verletzt, als Andere, mit anderen Erfahrungen. Dir fehlen Erfahrungen, um mit Enttäuschungen und anderen Gefahren im Leben umzugehen, vermute ich. Dein positiv Akku wurde nie richtig geladen. Aber ich finde es bemerkenswert, das du die Hoffnung nicht auf gibst, das zeichnet dich aus.
