Danke, Ihr seid wirklich so lieb. Ich habe all Eure Ratschläge förmlich aufgesaugt! Sie rütteln mich wach, was ja manchmal schwer fällt, wenn man so im Liebeskummerwahn ist und auch nicht wirklich neutrale Personen um sich herum hat, die einem als Außenstehende einen Rat geben.
Ich glaube entweder gibt es diese bedingungslose (wahre) Liebe, die nichts damit zutun hat, wie viel und ob man etwas zurück bekommt, oder es sowas wie eine Krankheit, sprich: Absolute Selbstlosigkeit, keine Selbstachtung, mangelndes Selbstvertrauen... Egal was es ist, es muss sich was ändern.
Ich warte darauf, dass er mich endgültig so wütend macht, dass mich die Vorstellung, ihn nicht mehr in meinem Leben zu haben, nicht mehr zum Weinen bringt. Aber selbst wenn ihm das mal gelungen ist, dann hält meine Wut maximal bis zu einer Woche an.

In dem Moment, wo ich nicht abrufbar bin kann er auf einmal auch äußerst hartnäckig sein, aber der Effekt ist schnell wieder verflogen, wenn er dann wieder bekommen hat, was er wollte.
Und ja, eine erneute Aussprache bringt nichts. So in dem großen Stil habe ich das auch sicherlich nicht mehr vor. Aber wenn er fragt, warum ich mich zurückziehe, dann werde ich ihn schon mal fragen, ob er sein Verhalten so okay findet.
Das Problem ist, wie schon oben von der Vorposterin erwähnt, dass es ja nur eine Affäre ist (in dem Fall wohl auch egal wie lang und innig) und man keine Ansprüche zu stellen hat. Genau das macht einen ja so wahnsinnig. Dieses ständige Herunterschlucken, die Schreie des Herzens die leise verstummen, weil sie niemand hören will.
