Keto
Mitglied
- Beiträge:
- 1249
- Themen:
- 6
- Danke erhalten:
- 1489
- Mitglied seit:
Zitat von elisabeth123:Diese Gedanken habe ich auch schon durch. Vertraue aber auf meine Erziehung und mein Naturell. Gleichzeitig weiß ich, dass niemand vor krankhaften Beziehungen gefeit ist. Sowas geschieht ja schleichend und nicht von heute auf morgen.
Ich weiß eben nur noch nicht ob das Prinzip Brechstange oder Härte in der Sache, die umschmeichelnd daher kommt besser funktioniert.
Bei den Jugendlichen in meinem Job funktioniert letzteres besser. und dann sind wir schon wieder dabei, dass ich da eine Art Mutterrolle übernehmen würde.
Bin gerade sowas von ratlos. Und wenn das so ist, dann hilft erfahrungsgemäß am besten erstmal nix zu tun und abwarten, was so passiert. Ohne Aktionismus
Nix tun und abwarten. Gelungene Strategie. Damit machst du garantiert nichts falsch. Bis zur nächsten Explosion. Dann wird er wieder in die Abwehrhaltung gehen, er wird bei dir weiter an Anziehung verlieren (und deine schon vorhandenen Zweifel nähren) und das wird er mit mehr Nähe kompensieren wollen. Dies dann zusätzlich garniert mit Geschenken und allerlei Dingen, die dir wieder schmeicheln werden...
Umschmeicheln von deiner Seite funktioniert sicher auch irgendwie. Aber nicht nachhaltig. Damit wird er dieses erlernte Muster nicht durchbrechen können (Gibt es starke Frauen in seiner Familie? Frauen, die den Ton angeben? Frauen, die ihr eigenes Geld verdienen?).
Er wird vorbewusst oder unbewusst in alte Schemata verfallen und bei dir unbewusst an Anziehung verlieren (deine Zweifel...).
Wie du richtig bemerkst, müsstest du dabei eine gewisse Mutterrolle einnehmen, um diese im Kindesalter geprägten Einstellungen zu Frauen zu durchbrechen...schwierig.
Die klaren, harten Worte und eine nüchterne Analyse seiner Verhaltensweisen und eurer Kommunikationsprobleme sind der einzig verbleibende Weg, welcher dir hilft und ihm (!) die Chance gibt, sein Verhalten und seine Einstellung zu Frauen zu reflektieren und zu ändern.
