Lieschen82
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das ist mein erster Forumsbeitrag überhaupt, aber ich muss mit meinen Gedanken irgendwohin.
Nach 15 Jahren Beziehung, davon 14 Jahren Ehe, hat sich mein Mann vor einigen Wochen von mir (38)getrennt. Er meint, er liebt mich nicht mehr und die Ehe funktioniert für ihn einfach nicht mehr.
Er ist aber trotzdem nach wie vor sehr liebevoll. Aktuell wohnt er noch hier, da er mich (hab aktuell keinen Job) nicht hängen lassen will mit der Miete. Er kann nicht sehen, wenn ich weine, dann weint er mit mir zusammen. Wenn es nach ihm ginge, würde er am liebsten sofort zur Freundschaft übergehen.
Ich vermisse ihn jetzt schon unendlich und der Gedanke an den Tag wenn er dann wirklich weg ist, jagt mir eine Höllenangst ein.
Ich weiß, zumindest vom Kopf her, dass die räumliche Trennung notwendig ist, damit ich endlich anfangen kann, zu verarbeiten. Aber ich will das einfach nicht. Es fühlt sich an als würden sich mein Herz und mein Magen verknoten.
Ich hab Tage, da mag ich gar nicht aufstehen. Ich hab auch extreme Gefühlsschwankungen. Ich schwanke von extrem traurig mit Heulkrämpfen bis hin zu rachsüchtig. Wann hört das endlich auf? Ich bin so erschöpft, dabei will ich doch nur von ihm geliebt werden, er war der erste und einzige Mensch, der mich bedingungslos geliebt hat. Meine Welt bricht völlig auseinander, es tut ihm weh mich so leiden zu sehen, aber er kann wohl nicht anders.