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Ehe kurz vor dem aus? Wie kann ich unsere Ehe retten?

CN85

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Ich bin hier, in der Hoffnung sinnvolle Tipps zu bekommen, wie ich am besten mit meiner momentanen Situation umgehen soll, ich bitte an dieser Stelle auch darum, dass bitte keine unerfahrenen Personen etwas dazu schreiben,
dass ist nicht böse gemeint, aber ich suche wirklich Hilfe, von Leuten, die ggf. aus Erfahrung heraus helfen können.
Ich bin inzwischen nicht mehr so verzweifelt, wie zu Beginn und betrachte die Situation inzwischen etwas optimistischer und
mit Hoffnung auf einen positiven Ausgang. Mir ist auch bewusst, dass sie meine Frau ist und nicht meine Ex-Frau, wir sind nicht getrennt, aber genau das will ich verhindern, da es doch in die Richtung tendiert befürchte ich.
Es tut mir leid, dass es so ein Roman geworden ist, eigentlich müsste ich noch weiter ausholen, damit der volle Umfang der Situation klar wird.
Noch kurz dazu, ich bin fast 33, sie ist 33. Wir haben gemeinsame Hobbys und passen auch sonst sehr gut zusammen.
Aber ich fange mal an, die Situation etwas zu beschreiben.
Meine Frau und ich sind nun fast 1 Jahr verheiratet, wir sind insgesamt fast 4 Jahre ein Paar, die letzten 1,5 Jahre, vor der Hochzeit, waren nach einem sehr holprigen Beziehungsstart wirklich perfekt, sie nahm eine neue Stelle an, eine Führungsstelle.
Wir wussten beide,dies bedeutet, dass sie bald schon mehr arbeiten muss und ich mehr im Haushalt zu tun bekomm, aber die Aussicht darauf, dass
sie von ihrem alten Job weg kommt, mehr verdient und auch einfach mal mehr Anerkennung für ihre Arbeit bekommt, war für mich natürlich wichtig,
ich will ja, dass sie glücklich ist. Schnell wurde klar, es sind nicht nur ein paar mehr Überstunden, sondern 70 und mehr Stunden die Woche und
fast jeden morgen um 4 raus. Die ersten 2-3 Monate vergingen schnell, wir waren trotzallem glücklich, auch wenn das Privatleben etwas darunter litt,
sie schlief sehr vieL, wegen der Überlastung. Ich war zu dem Zeitpunkt im letzten Lehrjahr, bin Anfang 30 und so war es mir natürlich wichtig,
das alles gut zu schaffen, um auch finanziell etwas mehr beitragen zu können. Dadurch litt der Haushalt leider auch etwas, wenn ich Heim kam musste
ich erstmal etwas abschalten, Arbeit mit Menschen ist anstrengend
Ich hab mich gerne mal an den PC gesetzt und noch etwas mit Freunden gezockt, vielleicht auch um etwas dem doch anstrengenden Alltag zu entfliehen.
Sie kam öfter mal überraschend eher nach Hause und war dann natürlich etwas genervt, weil noch nichts getan war, ursprünglich war verabredet,
sie schreibt kurz, wenn sie Feiertag hat, damit ich mir den Abend durch planen kann, da sie 1 Stunde Heimweg hat und die Zeit locker dafür reicht in unserem Zwei-Personen-Haushalt
alles relativ gut zusammen bekommt. Naja mit der Zeit verschärfte sich die Situation etwas, da sie auch regelmäßig um 21 Uhr ins Bett musste und ich erst relativ spät rausmusste,
was bei ihrer alten Stelle nie ein Problem war, da sie dort auch mal SPätdienst hatte und wir zusammen bis 1 oder 2 locker wach sein konnten.
Ich habe geregelte Arbeitszeiten und das hat es eben erschwert, da ich sie auch manchmal geweckt habe, wenn ich Spät ins Bett kam. Darauf hin hatten wir ein Gespräch,
worin sie mich darum bat etwas früher ins Bett zu kommen, was ich auch tat, statt zwischen 1 und 3 ins Bett zu gehen, kam ich fast jeden Abend um 23 Uhr ins Bett,
so dass selbst wenn sie aufwacht, noch genug Zeit hat weiter zu schlafen.
Sie ging es dann noch einige Zeit weiter, ein Intimleben hatten wir eigentlich auch seit der Hochzeit kaum noch, was mich sehr bedrückte, da ich eigentlich von Beginn an der war,
der die Initiative ergreifen musste, aber damit kam ich klar und es war auch fast immer sehr gut für uns beide, nur kam dann natürlich irgendwann der Druck,
schon wieder sind ein paar Wochen verstrichen, ICH MUSS ES TUN, SCHNELL. Das waren die Gedanken, ich wollte ja nicht, dass sie denkt, ich will sie nicht mehr. Dazu kam der Druck,
dass wenn wir endlich mal wieder was haben, MUSS ES GUT SEIN, was mich auch wieder abschreckte.
Hinzukommt, dass ich Ausbildungsbedingt ab und zu für ca 1 Monat weg von Zuhause war, ich hab mich immer bemüht sooft an den Wochenenden Heim zu fahren, wie es geht.
Das klappte eigentlich auch immer gut, da wir viel über Whatsapp schrieben und und regelmäßig telefonierten, alles war trotz der stressigen Arbeitssituation von uns die ganze Zeit eigentlich im grünen Bereich.
Bis vor kurzem, ich musste für 5 Wochen zum vor letzten Schulblock der Ausbildung, wo in der letzten Woche die ersten Prüfungen für die Gesellenprüfung liefen. Sie war nach bereits wenigen Tagen, nichtmal einer Woche distanziert.
Sie schrieb nur noch, wenn ich vorher was schrieb und meist nur kurze Floskeln, wie ok usw. von ihr kam in den 5 Wochen nicht ein einziger Anruf, nach 2 Wochen war ich für ein Wochenende zuhause bei ihr,
da wirkte sie ganz normal, ich sprach sie drauf an, dass ich bemerkt habe, dass da was nicht stimmt, dass ich sie vermisse und woran es lag.
Sie weiß auch nicht so genau, war so der Wortlaut. Als ich zurück zur Schule fuhr für die nächsten 3 Wochen, ging es 2 oder 3 Tage besser, sie gab sich Mühe und ich war etwas beruhigt.
Naja dann ging es wieder los. Nur Phrasen und Floskeln, keine Anrufe von ihr. Ich hab mich auf die Prüfungen konzentriert und habe erstmal alels hinter mich gebracht, in der Hoffnung, bald endlich wieder nach Hause zu können,
zu meiner Frau.
Als ich zurück war, war alles wie immer ich wähnte mich in trügerischer Sicherheit und am Sonntag nachdem ich zurück kam, war ein typisches Wochenende, ich stehe auf, weil ich noch von der Schulzeit im frühen Rhythmus war,
sie wollte noch etwas schlafen.
Ich hab etwas gezockt, hatte ich ja wochenlang nicht. gegen 11 Stand sie dann auch auf, setzte sich aufs Sofa, sagte sie wolle noch etwas schlafen und dann steht sie auch richtig auf. Ich dachte ok,
dann störe ich sie nicht auf dem Sofa, kann sie sich ausbreiten.
War öfters so, wenn sie ein Mittagsschlaf machen musste, hat sie mich ganz unauffällig gefragt, ob ich nicht an den PC will, da sie die Beine lang machen muss, haben nur ein kleines Sofa. Naja, sie schlief, ich weckte sie nach 1 Stunde,
sie dreht sich um und schläft weiter, nach 20 weiteren Minuten, wecke ich sie erneut, so ging es noch einmal weiter. Am Ende verbrachten wir den Tag zusammen auf dem Sofa, was ich nicht als schlimm empfand,
ich freute mich einfach wieder bei ihr, zuhause zu sein.
Die Woche begann und ging weiter wie gewohnt, Arbeit, wenig Zeit für nichts, Mittwoch dann der Tag, der alles verändern sollte.
Ich sitze vor dem PC nach der Arbeit, das erste mal die Woche, sie kommt früher Heim, alles ganz normal, wir bestellten Essen und schauten Fernsehen. Dann bemerkte ich, wie sie sehr bedrückt aussah, ich fragte, ob alles ok ist.
Sie fragte mich, ob ich noch glücklich bin in unserer Ehe, die bis dahin grade mal 10 Monate lang ging. Ich sagte, ja, ich bin glücklich mit dir, aber zufrieden mit den momentanen Gegebenheiten bin ich nicht ganz,
da zwischen uns eine Distanz entstanden war.
Sie sagte: Sie wäre inzwischen näher an der Trennung, als an dem Fortbestand der Ehe, sie wäre es leid zu kämpfen und wir würden uns beide eh nicht ändern. Es sei alles so verfahren. Ich rede ihr Mut zu, da wir schon einige Probleme vor der Ehe hatten,
die wir aber beharrlich gemeistert haben und dadurch zu einem wie wir dachten guten Team zusammengewachsen waren. Doch unsere Situation mit der Arbeit hat uns beide viel Kraft gekostet und das merkte ich besonders bei ihr in dem Moment.
Mir wurde heiß und kalt, Panik. Wir diskutierten nicht viel, ich war eifnach zu fassungslos, vollkommen überwältigt von der Situation. Ich hatte nun 3 Wochen Zeit, bis ich wieder 1,5 Wochen weg musste für die letzten Prüfungen.
Und die Zeit ist die Prüfugnsvorbereitung, sehr wichtig.
Diese Zeit verbrachte ich damit zu klammern, zu versuchen alles besser zu machen, ich fasste den PC nicht 1 mal an. Inzwischen weiß ich, viele Fehler, aus Panik gemacht, ich aß kaum noch was, nix hat mehr geschmeckt, kein Hungergefühl.
Prüfungsstress und die Aussicht, die Liebe meines Lebens zu verlieren. Die letzten 1,5 Wochen vor der Prüfungszeit hatte ich das Gefühl, es wird langsam wieder, wir lachten wieder mehr, kuschelten mehr und unternahmen auch wieder mehr.
Dann musste ich weg. Am 2. Abend sagte ich Ihr, ich kann Dienstag schon wieder Heim, da hab ich morgens die letzten Prüfungen und muss dann nur für die Bekanntmachung der Ergebnisse am Samstag wieder hin für 1 Tag. Sie schrieb nur ok.
Sie wollte nicht telefonieren, hatte einen harten Tag. Dann rief sie doch an, wollte mir nur sagen, sie wollte keinen falschen Eindruck erwecken, sie freut sich auf mich, aber dachte sie hat die Zeit noch für sich zum nachdenken.
Sie meinte aber die 3 Tage machen da auch nichts mehr aus. Ich kann ruhig Heim kommen. Ich freute mich und sagte neben bei, dass ich mich freue, dass es mit uns wieder besser läuft, sie entgegnete, findet sie garnicht,
sie ist inzwischen näher an der Trennung,
als zuvor, dann entschuldigte sie sich dafür, da ich ja am morgen darauf meine mit Abstand wichtigste Prüfung hatte und sie mir schon mitten in der Prüfungszeit soviel Stress gemacht hat mit dieser Situation.
Ich war natürlich am Boden, hab die Prüfung am Folgetag gründlich verhauen, da ich nicht schlafen konnte und kein klaren Gedanken fassen konnte. Ich wurde noch panischer, als zu Beginn knapp 1 Monat davor.
Am Tag darauf schrieb ich Idiot ihre beste Freundin an, da ich mir Sorgen machte, ich hatte begründeten verdacht, dass meine Frau wieder depressiv geworden ist, ich dachte ich hätte den Grund gefunden für alles, eine Depression.
Ich fragte ihre beste Freundin, ob sie was wüsste, ich hätte Angst, dass es meiner Frau schlecht geht, erzählte ihr die Gründe dafür, alles über Whatsapp. Sie sagte mir, sie redet mit ihr darüber, ich solle es lieber lassen,
da sie es wenn es sein sollte entweder leugnet oder ausflippt. Ich hab mich davon blenden lassen und bin den einfachen Weg gegangen, hab sie es machen lassen, obwohl es meine Aufgabe gewesen wäre.
Aber ich wollte in der angespannten Situation kein öl ins Feuer gießen und ihre Mahnung hatte mich schon abgeschreckt. Das Ende vom Lied, obwohl sie mir versprach meiner Frau nichts von unserer Unterhaltung zu sagen,
zeigte sie ihr die komplette Unterhaltung bei Whatsapp, ich weiß bis heute nicht,
was an dem Tag los war. Jedenfalls war sie so sauer, wie noch nie in den fast 4 Jahren, die wir ein Paar sind. Sie sei nicht wütend, weil ich mit ihrer besten Freundin gesprochen hatte, sondern,
weil ich nicht zuerst mit Ihr gesprochen hatte,
Ich weiß nicht, wieso sie so extrem darauf reagiert hat, ich hab versucht ihr zu erklären, dass ich mir Sorgen um sie gemacht hatte und ihr nur helfen wollte, ohne die angespannte Situation zu verschärfen.
wieder bekam ich zu hören, dass ich die Trennung so nur wahrscheinlicher machen würde. Dann kamen wir zu dem Entschluss, dass eine räumliche Trennung erstmal gut wäre. Ich dachte erst für ein paar Wochen oder so,
sie wollte aber gleich permanent ausziehen.
Ich wollte nicht diskutieren, auch wenn es mir etwas hart vor kam und nicht gut durchdacht. aber wieder zusammenziehen kann man immernoch dachte ich mir,
wenn es wieder was wird und bei einem gemeinsamen Kumpel von uns könnte sie erstmal unterkommen.
Das ist nun 1,5 Wochen her. die Situation ist relativ entspannt, sie ist an den beiden Wochenenden viel weg gewesen und sucht jetzt auch nach Wohnungen, da sie erst zum Monatsanfang umziehen kann,
da sie kein Bett hat und da sie ja permanent erstmal ausziehen will,
macht eine provisorische Lösung in ihren Augen keinen Sinn. Ich weiß, dass wir noch eine Gute Chance haben, auch wenn sie es nicht so sieht, weil sie ein ziemlicher Pessimist ist, leider.
Wir wissen, dass es bei uns eigentlich nur das Problem der Kommunikation gibt und das auch erst, seit sie soviel arbeitet, seit ca 1 Monat hat sich ihre Arbeitszeit auch reguliert und sie hat viel mehr Zeit,
ich hab keinen Prüfungsstress mehr, stattdessen haben wir jetzt diese Pseudotrennung.
Die schlimmste Zeit meines Lebens und ich hab schon viel hinter mehr. Sie kommt auch wenn ich ihr soviel Freiraum lasse, wie es geht natürlich nicht genug auf Abstand um sich klar zu werden, was sie will.
Wir müssen immernoch zusammen im Ehebett schlafen,
was erstaunlicherweise relativ gut klappt. sie nennt mich noch immer Schatz, trägt weiter ihren Ehering, alles Zeichen, die mir Hoffnung machen. Auch sucht sie unbewusst Körperkontakt,
wenn wir abends noch kurz zusammen auf dem Sofa sitzen, über den Umzug bzw. den Tag reden berührt sie mit ihren Füßen immer meine.
Nachts, wenn wir im Bett liegen und sie schläft, rollt sie sich immer zu mir und kuschelt sich in meine Arme. gestern Nacht wurde sie dabei aber direkt wach und drehte sich wieder zurück.
Ich weiß nicht, was ich weiter tun soll, um die Situation positiv zu gestalten. Ich würde ihr gerne sagen, bevor sie auszieht, dass ihr Pessimismus ihr nicht die Gedanken vernebeln darf,
wir sind so weit gekommen zusammen und ich weiß, dass wir unsere Probleme gut in den Griff bekommen werden, wenn sie nur will.
Doch wenn sie die Ehe nach 1 Jahr hinwirft, schadet es in meinen Augen nicht nur mir, ich weiß nicht, wie ich nach all den Jahren, endlich Glücklich, dass verarbeiten soll.
aber sie, in meinen Augen zur Zeit mit dem Leben etwas überfordert,
läuft sie weg, vor ihren Gefühlen, unserer Ehe und wird es vermutlich beräuen, vielleicht nicht sofort, aber eine zerbrochene Ehe nagt doch an jedem, irgendwie.
Habt ihr Tipps, was ich tun kann, konkret um diese Sache positiv zu beeinflussen, wie soll ich das Pessimismus Thema ansprechen? Ich habe große Angst davor, dass ich sie damit nur weiter wegjage.
Aber auf der anderen Seite auch, dass sie
sonst unbewusst eine negative Entscheidung fällt, da sie davon ausgeht, wir würden immer wieder an diesen Punkt in unsere Ehe stoßen und selbst wenn wir es jetzt schaffen in 1-2 Jahren wieder das gleiche problem haben.
Ich meine sch. drauf, dann hat man es wenigstens versucht, wir haben geheiratet und dazu gehören auch die schlechten Zeiten, auch wenn unsere junge Ehe leider von beginn an unter der Situation leiden musste.
ich darf sie einfach nicht verlieren, nicht weil ich alleine nicht leben kann, ich bin über 30, das habe ich inzwischen gelernt, aber ohne sie würde mir der wohl wichtigste Teil meines Lebens fehlen.
Wir passen eigentlich besser zusammen als die meisten Paare, aber diese ganze Situation hat uns einfach in einen Strudel gerissen, aus dem wir kaum noch rauskommen, ich kann machen was ich will, ich bedränge sie nur,
wenn ich was über das Thema
gemeinsame Zukunftsaussichten.
Weitere probleme, meine Freunde sind inzwischen alle verzogen, sollte es tatsächlich eine Trennung geben, würde ich auf relativ kurzer zeitlicher Distanz die Stadt verlassen. unser gemeinsamer Freundeskreis ist eigentlich ihrer,
meine Leute wohnen 1,5 Stunden weit weg, in meiner Heimat.
Kann ich nur abwarten, die Distanz zulassen und ihr weiterhin den Raum geben, den sie braucht? Ich habe Angst, sie missinterpretiert das wohlmöglich und denkt ich gehe wieder auf Distanz und will sie nicht mehr.
Ich habe in vielen Ratgebern gelesen, man solle sich auf sich konzentrieren und den Kontakt mehr oder weniger verweigern, in der Hoffnung sie würde dann von sich aus auf mich zukommen. das kann ja passieren, aber ich kenne meine Frau
ziemlich gut und sie interpretiert immer viel in Dinge hinein, anstelle einfach zu Fragen, ich tue das leider auch noch zu oft, aber das bringt die Angst mit sich Fehler in dieser Situation zu machen. Wie gehe ich mit alle dem jetzt um?
Ich kenne sie gut und weiß, dass es mehr Hoffnung gibt, als sie sagt, aber ich bin mir durchaus bewusst, dass es nicht gut aussieht, zumal wir ja gezwungener maßen noch zusammen wohnen und sie so nur wenig Abstand bekommt.

24.07.2018 19:44 • x 1 #1


Idefix

Idefix


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ch bitte an dieser Stelle auch darum, dass bitte keine unerfahrenen Personen etwas dazu schreiben,
Hallo erst mal ! Ich finde unerfahrene Personen gibt es nicht in so einem Forum!
Jeder hat sein Päckchen zu tragen und könnte dir einen Ratschlag geben!
Nur mal so gesagt!
Ex zurück oder es zu verhindern, für wie lange ? Wird keine gesunde Beziehung auf Dauer !
Für die liebe kämpfen?
Ehrlich? Wer für die echte Liebe kämpfen muss hat denn Sinn von liebe nicht verstanden!( meine Meinung)
Das ist nicht kämpfen,sonder betteln, erniedrigen , hinterherlaufen,, was hat das bitte mit liebe zu tun?
Wenn du sie liebst ,akzeptiere ihre Entscheidung! Sonst stelltst du deinen Egoismus ( Komforttzone ) über ihre Wünsche! Es ist hart keine Frage !
Abstand! Und Kontaktsperre wäre meine Idee dazu !
Du bist dir sicher, das da kein anderer im Spiel ist ?
Viel Kraft für dich

24.07.2018 20:16 • x 1 #2



Ehe kurz vor dem aus? Wie kann ich unsere Ehe retten?

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Raiho

Raiho


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Kommunikation ist der Schlüssel den du suchst, beide Partner das Schlüsselloch.
Sei ehrlich zu ihr, erkläre ihr wie du dich fühlst und wenn du Glück hast, kann sie es verstehen.
Wenn sie nicht kann/will dann wirst du sie mit Fragen nur in die Ecke drängen und hast auf lange Sicht verloren...
Das schlimmste was dir passieren kann ist, dass ihr euch dann selbst oder den jeweils anderen belügt...
Eine Beziehung auf Lügen zu führen ist wie auf Treibsand zu laufen, da raus zu kommen ist...schwer...
Wenn sie keine Beziehung mehr mit dir will, wirst du da nichts dran ändern können, so Leid es mir tut, dir das sagen zu müssen.
Es ist zwar etwas paradox, aber je mehr du in so einer Situation kämpfst, desto schneller verlierst du.
Zumindest war es bei mir so...
Mir persönlich ist dieses - ich brauche Abstand- Denken vollkommen fremd. Ich kann es einfach nicht nachvollziehen und in meinen 13 Jahren Beziehungen, hatte ich noch nie das Bedürfnis meine Partnerin längere Zeit nicht sehen zu wollen.
Das ist aber, denke ich, eine charakterliche Eigenschaft, die nicht jeder hat.

Es ist immer leichter solche Tipps zu geben, als sie wirklich umzusetzen, das ist mir durchaus bewusst,
deshalb wünsche ich dir alles Gute, damit ihr eine gemeinsame Lösung findet... und wenn du mit ihrem Vorschlag nicht einverstanden bist, wirst du nicht drum herum kommen ihr das mitteilen zu müssen, so etwas nennt man dann Kompromiss Suche.
Verloren, hast du sie im Zweifelsfall dann sowieso.

24.07.2018 20:40 • x 2 #3


2016

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Weiß jetzt nicht genau, ob ich erfahren genug bin um hier schreiben zu dürfen. Aber.

. spreche das mit dem Pessimismus nicht an. Du kannst sie nicht durch Worte zurück zu dir ziehen weil Gefühle nicht verhandelbar sind.

Das sinnvollste was du tun kannst ist die Trennung oder räumliche Trennung ihrerseits zu akzeptieren. Ja und in dem Punkt haben die Ratgeber recht, fokussiere dich auf dich selbst.

Weißt du andere Paare haben auch Hürden, ob beruflich oder anders geartet und bleiben auch zusammen. Es kann eben sein, dass bei deiner Frau die Gefühle abgenommen haben, die Ursache dafür ist erstmal egal (also ob nun 70 std. Woche, Schichten usw.)

Auch wie sie etwas interpretiert liegt nur bedingt in deinem Einflussbereich weil du kannst ihre Gedanken nicht kontrollieren. Wenn du sie zurück gewinnen willst musst du sowieso lernen nahezu permanent gegen deine eigenen Gefühle und Bedürfnisse nach vermeintlicher Sicherheit zu verzichten.

Wenn sie momentan von gemeinsamen Zukunftsperspektiven nichts hören will dann hat das den Grund dass sie momentan keine gemeinsame Zukunft mit dir sieht und davon nix hören will also verschone sie lieber künftig damit.

Ich möchte nicht der Buhmann sein aber ich sehe hier objektiv kein Exback oder Frauback. Die kurze beziehungsdauer war nach holprigem Beziehungsstart übersäht mit Problemen. So richtig positive Gefühle konnten sich da wohl nicht entwickeln.

24.07.2018 20:57 • x 1 #4


unregistriert

unregistriert


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Ihr lebt also mittlerweile wie Geschwister zusammen? Und sie hatte S.-mässig auch nie richtig Bock auf Dich?

Attraktivität kannst Du nur wieder mit einem gerüttelt Mass an Unsicherheit in der Beziehung aufbauen. Du müsstest ihr das Gefühl geben das sie Dich nicht zu 110% sicher hat. Da gibt es Strategien, die Mann anwenden kann.

Du müsstest sofort anfangen Dir ein gutes Single-Leben aufzubauen und dürftest mit Ihr nur noch minimal kommunizieren.

Ich sehe die Möglichkeit bei Dir aber ehrlich gesagt nicht - so wie Du schreibst bist Du ein gemütlicher, ehrlicher Mann, der keinen Stress will. Und sie kennt Dich ja auch so, sie wird Dir einen Wechsel des Lebensstils schwer abnehmen in ein paar Wochen oder Monaten.

Wir können Dich natürlich dazu beraten, wenn Du das willst - überlege aber gut, ob Du es tatsächlich durchziehen willst.

Anderer Mann ist auf keinem Fall im Spiel? Attraktiver Kollege? Hetzt eine Freundin?

24.07.2018 21:47 • x 1 #5


Sarina80


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Du hast nur eine Möglichkeit: Ihr zu zeigen, dass du auch ohne sie kannst. Das ist aus meiner Sicht deine Möglichkeit.
Sie hat sich entwickelt, du aber nicht.
Zeige ihr, dass du autonom bist.
Deine (letzte) Chance, aus meiner Sicht.
Sie muss spüren, was sie verlieren könnte.

24.07.2018 22:24 • x 1 #6


Gorch_Fock

Gorch_Fock


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Nun ja, bist Du sicher, dass ihr überhaupt zueinander passt? Was ich da lese klingt weder romantisch noch gesund. Du ermunterst Deine Nochfrau einen stressigen 70 Stunden-Job anzunehmen, Du hängst vor dem PC, weckst sie nachts auf, etc. Hilfe, das ist echt nicht sehr beziehungsfördernd. Dazu kommt, dass die Halbwertszeit bei einer romantischen Liebe bei ca. 4 Jahren liegt. Der Zeitraum ist bei Euch abgelaufen.
Was Deine Nochfrau da macht, ist ein Verhalten, welches auf kurz oder lang auf eine Bruder und Schwesterehe sprich ohne wirkliche körperliche Nähe / Sechsualität hinauslaufen würde. Willst Du das für die nächsten Jahre? Willst Du ggf. in so einer Situation noch ein Kind zeugen (was sehr oft dann noch getan wird, um die Beziehung zu kitten?
Ich würde auch hier die räumliche Trennung empfehlen incl. Kontaktsperre. Wenn sie wirklich noch etwas für Dich empfindet wird sie es zeigen und auf Dich zukommen. Im Normalfall hat eine Frau aber abgeschlossen. Und das ist leider endgültig.
P.S. Auch ich habe mir die Frage gestellt, ob hier nicht längst ein Kollege aus dem stressigen Job bei ihr am Start ist (sehr gerne Vorgesetzte oder 10-15 Jahre älterer Kollege). Sie betreibt nämlich eigentlich im Moment das berühmte Warmhalteplatten-Spiel mit Dir.

24.07.2018 22:34 • x 1 #7


Sabine

Sabine


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Hallo und herzlich Willkommen bei uns

Ich geselle mich einmal dazu.

Nun, erfahren genug ist man, wenn man kurz vor dem Grab steht, denke ich, aber so weit bin ich auch noch nicht.
Aber wenn über 30 Jahre Ehe dir reichen.

Ich versuche mal nicht zu schauen was das Problem ist, ich erzähle mal von uns, also von mir und meinem Mann.
Geld verdienen, dass ist die eine Sache, damit glücklich zu sein, eine ganz andere. Was hat man davon, wenn eine Mille auf dem Konto liegt, aber keine Zeit hat es auszugeben?

Es gibt meiner Erfahrung nach mehrere Lebensabschnitte:

1. Kindheit
2. Jungend und Ausbildung
3. Job und Partnerwahl
4. Kinder
5. Pubertierende Kinder als Leitplanke dienen
6. die Kinder gehen aus dem Haus und man fragt sich, was man jetzt leben soll
7. Oma und Opa sein
8. Rentner sein und Urgroßeltern.

Uii, dass ich da so viel zusammen bekomme.

Was passierte uns in der Zeit. Wir fingen halt im Osten mit Kinder an, statt mit Vermögensbildung. Für mich heute immer noch sinnvoll. Hat man erst einmal die Karrierebahn eingeschlagen, dann bleibt für Familienplanung so gar keine Zeit mehr. Nun lebten wir drauf los. Was wir aber nie taten, bevor unsere Kinder uns verließen, reden über uns. Der Tag war getaktet auf die Kinder abgestellt.

Was ging verloren oder wurde in der Zeit vergessen?

Zu Reden, ehrlich zu sein, wie man sich fühlt, was man sich wünscht und was das Ziel sein soll für die Zukunft. Wie jeder selbst das Leben JETZT versteht. Man ließ dem anderen wenig Freiräume, es viel auf Grund der Kinder erst nicht auf. Hobbys halt sehr eingeschränkt und wenn dann IMMER ZUSAMMEN.

Und dieses fehlende Reden, begleitete uns die ganze Zeit, bis die Kinder flügge wurden. Dann stand die Ohnmacht da und jeder hatte SEINE VORSTELLUNGEN vom LEBEN. Da man nie darüber redete, kam es einem vor, als kenne man sich gar nicht mehr. Und weil man so mit dem Alltag all die Jahre vollgepackt war, dachte man auch für sich selbst nicht darüber nach.

Es fehlte für jeden von uns als Paar die Selbstfürsorge. Sich jeden Tag neu zu fragen, will ich das so oder möchte ich das doch anders und wenn ja, dann wie?

Nun, reden und aneinander vorbei reden, dass geht unheimlich schnell. Je länger man darin verharrt, je schwieriger wird es die Paarebene zu halten, denn sie driftet hier schon auseinander. Man denkt, der meint es so und so, doch nein, der Partner verstand etwas ganz anderes.

Das Geheimnis ist KLARTEXT. Männer beherrschen ihn von Natur aus eigentlich gut, Frauen schweifen gerne ab und schmücken aus oder nehmen es auseinander.

Zitat:
Die Schwerste aller Sprachen ist scheinbar Klartext


Zitat:
Nur ohne Kommunikation gibt es keine Beziehung! Ohne Respekt keine Liebe und ohne Vertrauen gibt es keinen Grund weiter zu machen.


Zitat:
Hart für etwas zu Arbeiten, dass einem nicht am Herzen liegt, nennt man Stress.
Hat für etwas zu Arbeiten, was man liebt, nennt man Leidenschaft.


Zitat:
Je genau wir planen, desto härter trifft uns der Zufall.


Und das ZUHÖREN. Was hörst du, wenn sie was sagt. Was interpretierst du? Und wie macht sie es?

In den letzten zwei Jahren habe ich das verändert und damit verändert sich Stück für Stück mein Mann. Ich richtet mich selbst neu aus. Nicht um dem andern seine ERWARTUNGEN zu erfüllen, sondern UM MEIN LEBEN in unserer Partnerschaft zu leben.

Das heißt nicht egoistisch zu sein, sondern sich Raum und Zeit für mich zu nehmen. Ihm seinen Raum und seine Zeit zu lassen. Ich lernte anders zu fragen und nenne ein Thema beim Namen. Ich erwarte auf eine Frage keine sofortige Antwort und ich lasse mir selbst Zeit zu antworten.

Für mich stellen sich bei euch folgende Fragen:

Was ist EUER ZIEL?

Es sieht mir so nach Reichtum und Erfolg aus. Nur hat euch keiner gesagt, dass das meist auch einsam macht in einer Beziehung?

Was wolltet ihr LEBEN bevor sie Ihren Job annahm?

Was macht ihr für euch ALLEIN?

Was macht ihr noch GEMEINSAM?

24.07.2018 23:11 • x 5 #8


Idefix

Idefix


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Zitat von Sabine:
Hallo und herzlich Willkommen bei uns

Ich geselle mich einmal dazu.

Nun, erfahren genug ist man, wenn man kurz vor dem Grab steht, denke ich, aber so weit bin ich auch noch nicht.
Aber wenn über 30 Jahre Ehe dir reichen.

Ich versuche mal nicht zu schauen was das Problem ist, ich erzähle mal von uns, also von mir und meinem Mann.
Geld verdienen, dass ist die eine Sache, damit glücklich zu sein, eine ganz andere. Was hat man davon, wenn eine Mille auf dem Konto liegt, aber keine Zeit hat es auszugeben?

Es gibt meiner Erfahrung nach mehrere Lebensabschnitte:

1. Kindheit
2. Jungend und Ausbildung
3. Job und Partnerwahl
4. Kinder
5. Pubertierende Kinder als Leitplanke dienen
6. die Kinder gehen aus dem Haus und man fragt sich, was man jetzt leben soll
7. Oma und Opa sein
8. Rentner sein und Urgroßeltern.

Uii, dass ich da so viel zusammen bekomme.

Was passierte uns in der Zeit. Wir fingen halt im Osten mit Kinder an, statt mit Vermögensbildung. Für mich heute immer noch sinnvoll. Hat man erst einmal die Karrierebahn eingeschlagen, dann bleibt für Familienplanung so gar keine Zeit mehr. Nun lebten wir drauf los. Was wir aber nie taten, bevor unsere Kinder uns verließen, reden über uns. Der Tag war getaktet auf die Kinder abgestellt.

Was ging verloren oder wurde in der Zeit vergessen?

Zu Reden, ehrlich zu sein, wie man sich fühlt, was man sich wünscht und was das Ziel sein soll für die Zukunft. Wie jeder selbst das Leben JETZT versteht. Man ließ dem anderen wenig Freiräume, es viel auf Grund der Kinder erst nicht auf. Hobbys halt sehr eingeschränkt und wenn dann IMMER ZUSAMMEN.

Und dieses fehlende Reden, begleitete uns die ganze Zeit, bis die Kinder flügge wurden. Dann stand die Ohnmacht da und jeder hatte SEINE VORSTELLUNGEN vom LEBEN. Da man nie darüber redete, kam es einem vor, als kenne man sich gar nicht mehr. Und weil man so mit dem Alltag all die Jahre vollgepackt war, dachte man auch für sich selbst nicht darüber nach.

Es fehlte für jeden von uns als Paar die Selbstfürsorge. Sich jeden Tag neu zu fragen, will ich das so oder möchte ich das doch anders und wenn ja, dann wie?

Nun, reden und aneinander vorbei reden, dass geht unheimlich schnell. Je länger man darin verharrt, je schwieriger wird es die Paarebene zu halten, denn sie driftet hier schon auseinander. Man denkt, der meint es so und so, doch nein, der Partner verstand etwas ganz anderes.

Das Geheimnis ist KLARTEXT. Männer beherrschen ihn von Natur aus eigentlich gut, Frauen schweifen gerne ab und schmücken aus oder nehmen es auseinander.









Und das ZUHÖREN. Was hörst du, wenn sie was sagt. Was interpretierst du? Und wie macht sie es?

In den letzten zwei Jahren habe ich das verändert und damit verändert sich Stück für Stück mein Mann. Ich richtet mich selbst neu aus. Nicht um dem andern seine ERWARTUNGEN zu erfüllen, sondern UM MEIN LEBEN in unserer Partnerschaft zu leben.

Das heißt nicht egoistisch zu sein, sondern sich Raum und Zeit für mich zu nehmen. Ihm seinen Raum und seine Zeit zu lassen. Ich lernte anders zu fragen und nenne ein Thema beim Namen. Ich erwarte auf eine Frage keine sofortige Antwort und ich lasse mir selbst Zeit zu antworten.

Für mich stellen sich bei euch folgende Fragen:

Was ist EUER ZIEL?

Es sieht mir so nach Reichtum und Erfolg aus. Nur hat euch keiner gesagt, dass das meist auch einsam macht in einer Beziehung?

Was wolltet ihr LEBEN bevor sie Ihren Job annahm?

Was macht ihr für euch ALLEIN?

Was macht ihr noch GEMEINSAM?


Einfach nur toll mehr ist nicht zu sagen !

24.07.2018 23:16 • x 1 #9


Raiho

Raiho


110
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165
Geld sollte ein notwendiges Übel zum Überleben sein und auch bleiben, denn Geld macht nicht glücklich.
Ich hatte nie viel Geld und deshalb habe ich gelernt aus dem wenigen was ich habe, das Beste zu machen.
Der Vorteil ist, dass ich jetzt gut mit Geld umgehen kann.
Wie oben erwähnt, was bringt der gut Job mit der dicksten Kohle einem, wenn man keine Zeit hat, das Leben zu genießen und nach 30 Jahren feststellt: Wo ist die Zeit geblieben und wer bist du da überhaupt?

25.07.2018 06:48 • x 2 #10



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