Zitat von Sliderman: allerdings polarisiert ja eigentlich nur die Art und Weise.
Naja, ich glaube, wenn wir alle mal ganz ehrlich sind, dann haben die meisten von uns noch immer eine tiefe moralische Wertung, wenn insbesondere eine Frau das Ende der Ehe verursacht und dann auch noch Geld möchte.
Würde der finanzstärkere Partner, zumeist nach wie vor der Mann, eine afrikanische Partnerin anlachen, wären die Rufe diesen bluten zu lassen hier im Forum durchaus hörbar.
Unser Bild ist, dass derjenige, der die Ehe einseitig (unschön) beendet, vielleicht nicht unbedingt bestraft gehört (sehen ja manche durchaus so), aber jedenfalls nicht noch „Gewinn“ aus der Sache ziehen sollte.
Insofern ist es zunächst eigentlich egal, ob es Hans-Peter von zwei Straßen weiter oder ein namibischer Guide ist.
Da es aber ein namibischer Guide ist spielen da eben weitere Wertungen mit hinein. Ein paar davon lassen sich auch internalisiertem r*ssismus zu ordnen (Achtung: ich nenne hier niemanden einen solchen, sondern ich spreche an, dass die afrikanische Herkunft anders bewertet wird, als eben Hans-Peters).
Zitat von Heffalump: im Grunde ihres Herzens, vom Prinz aus Zamunda, träumen
Once you go bl*ck, you don’t go back. Auch das ist ein weites Feld und auch da würde ich sehr differenzieren wollen, weil man dann doch recht schnell auch bei der Frage von Objektifizierung sein kann, die von der Mehrheit der Frauen wiederum, wenn sie es sind, die zum Objekt gemacht werden, abgelehnt wird.