Elbschnitte
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Guten Morgen oder wie man bei uns zu sagen pflegt "Moin"
.
Ich bin die Neue unter euch und wollte mich und meine Geschichte einmal vorstellen.
Ich bin 43, wohne im hohen Norden und habe zwei Kids ( 11 und 14) und wir wurden von meinem Mann damit überrascht, dass er lieber alleine leben möchte nach 20
Jahren, weil er keine Liebe mehr empfinde.
Ich versuche das noch zu analysieren und zu verstehen- gleichzeitig mich seelisch auf ein supertolles großartiges Single Leben einzurichten und die Vorteile zu sehen. Ich würde mein Seelenleben als wechselhaft beschreiben
.
Ich kann ihn tatsächlich nicht verstehen, aber ich befürchte dass das am Anfang allen so geht und die Zeit mir da weiterhelfen wird. Derzeit habe ich nur großen Respekt vor dem Alleine sein und der Neu- Ausrichtung.
Hätte er eine Affäre - okay
Hätten wir keine Gespräche- okay
Hätten wir keine Basis zur Reflektion und würden beide in der Lage sein zu arbeiten an uns selbst - okay
Hätten wir dauerhaft Streit - okay
Hätten wir kein Liebesleben - okay
Hatten wir aber alles - bis zu dem Tag an dem er sagte, es würde nicht mehr reichen und er sieht keine Zukunft. Und ich glaube, das macht es eben so schwer- in meinem Umfeld führen wir eine der besseren Beziehungen. Sitzen nicht stumm am Tisch oder lassen uns keine Freiheiten. Weder ich noch mein Umfeld können diesen Schritt nachvollziehen- natürlich ist es nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen und es gibt Baustellen. Aber ich hätte eben gerne daran gearbeitet und er nicht. Ich befürchte seine Arbeit als Auslöser. Er arbeitet ausschließlich mit sterbenden Menschen, die alle sinnieren, was sie verpasst haben im Leben und was sie hätten besser machen können. Vielleicht eine Midlifecrisis? Wer weiß
Fazit : Ich kann es nicht ändern- ein Betteln und Anbiedern ist inakzeptabel und ein wenig Selbstachtung noch bei mir vorhanden. Ich muss also meinen Weg finden und der darf auch langsam voran gehendeswegen habe ich mir hier angemeldet. Ich möchte meinen Freunden nicht als dauerhafter Trauerkloss begegnen, sondern mich mit Gleichgesinnten austauschen und von euren Erfahrungen profitieren. Time will tell
Noch wohnen wir zusammen, der Wohnungsmarkt im Hamburger Speckgürtel ist katastrophal und vollziehen einen Waffenstillstand. Aber sobald er ausgezogen ist, werde ich meine Neu Ausrichtung starten und damit beginnen eine Kontaktsperre einzuführen um meine Energie auf mich zu bündeln. Das betrifft natürlich nicht die Belange der Kids - das ist selbstverständlich.
Danke für euer Lesen
Ich bin die Neue unter euch und wollte mich und meine Geschichte einmal vorstellen.
Ich bin 43, wohne im hohen Norden und habe zwei Kids ( 11 und 14) und wir wurden von meinem Mann damit überrascht, dass er lieber alleine leben möchte nach 20
Jahren, weil er keine Liebe mehr empfinde.
Ich versuche das noch zu analysieren und zu verstehen- gleichzeitig mich seelisch auf ein supertolles großartiges Single Leben einzurichten und die Vorteile zu sehen. Ich würde mein Seelenleben als wechselhaft beschreiben
Ich kann ihn tatsächlich nicht verstehen, aber ich befürchte dass das am Anfang allen so geht und die Zeit mir da weiterhelfen wird. Derzeit habe ich nur großen Respekt vor dem Alleine sein und der Neu- Ausrichtung.
Hätte er eine Affäre - okay
Hätten wir keine Gespräche- okay
Hätten wir keine Basis zur Reflektion und würden beide in der Lage sein zu arbeiten an uns selbst - okay
Hätten wir dauerhaft Streit - okay
Hätten wir kein Liebesleben - okay
Hatten wir aber alles - bis zu dem Tag an dem er sagte, es würde nicht mehr reichen und er sieht keine Zukunft. Und ich glaube, das macht es eben so schwer- in meinem Umfeld führen wir eine der besseren Beziehungen. Sitzen nicht stumm am Tisch oder lassen uns keine Freiheiten. Weder ich noch mein Umfeld können diesen Schritt nachvollziehen- natürlich ist es nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen und es gibt Baustellen. Aber ich hätte eben gerne daran gearbeitet und er nicht. Ich befürchte seine Arbeit als Auslöser. Er arbeitet ausschließlich mit sterbenden Menschen, die alle sinnieren, was sie verpasst haben im Leben und was sie hätten besser machen können. Vielleicht eine Midlifecrisis? Wer weiß
Fazit : Ich kann es nicht ändern- ein Betteln und Anbiedern ist inakzeptabel und ein wenig Selbstachtung noch bei mir vorhanden. Ich muss also meinen Weg finden und der darf auch langsam voran gehendeswegen habe ich mir hier angemeldet. Ich möchte meinen Freunden nicht als dauerhafter Trauerkloss begegnen, sondern mich mit Gleichgesinnten austauschen und von euren Erfahrungen profitieren. Time will tell
Noch wohnen wir zusammen, der Wohnungsmarkt im Hamburger Speckgürtel ist katastrophal und vollziehen einen Waffenstillstand. Aber sobald er ausgezogen ist, werde ich meine Neu Ausrichtung starten und damit beginnen eine Kontaktsperre einzuführen um meine Energie auf mich zu bündeln. Das betrifft natürlich nicht die Belange der Kids - das ist selbstverständlich.
Danke für euer Lesen
