Oh jeh, liebe @fenestra - Du hast ja mehr Zeit mit Deinem Mann verbracht als ohne ihn. Ihr seid als Teenies (ich gehe mal davon aus, dass er nicht so sehr viel älter ist?) ein Paar und gemeinsam erwachsen geworden. Und relativ früh kam das erste Kind… das ist schon eine Hausnummer; die meisten schaffen sowas nicht 30 Jahre.
Das meine ich nicht wertend!, sondern eher erstaunt.
Zitat von fenestra: Mit dem Haus fingen leider auch Probleme an, für mich allerdings nicht existenziell bedrohlich.
Was für Probleme waren es denn? Zeit- und Geldfresser?
Zitat von fenestra: Mein Mann ist leider aber auch der Typ Mann, der nicht reden kann.
Das wird ja kein neues Problem für Dich sein, so lange, wie Du mit ihm zusammen warst? Wie bist Du denn bisher damit umgegangen?
Zitat von fenestra: Zudem haben wir hier ein großes Haus, mit großem Grundstück, wo ich nicht weiß, wie ich das alleine bewirtschaften soll.
Step by step. Ist das Haus bezahlt (vermutlich nicht, denn s. o. damit fingen die Probleme an, die für Dich nicht existenziell bedrohlich waren)? Gehört es Euch beiden (also: pro forma, vermutlich gehört es zu einem Großteil der Bank) - seid Ihr beide 50:50 im Grundbuch eingetragen?
Bist Du berufstätig, kannst Du das Haus alleine halten, mal ganz abgesehen von der Arbeit, die das fordert?
Deine Welt bricht grade auf so vielen Ebenen zusammen:
- er will keine Beziehung mehr -> Paarebene
- ihr seid Eltern; zumindest das 15jährige Kind braucht Euch beide noch als Eltern
- die Sachebene - Haus, Finanzen, Unterhalt
Ich empfehle Dir, Dich von einem Fachanwalt für Familienrecht beraten zu lassen, was Eltern- und Sachebene betrifft. Dann weißt Du, was da bestens- bis schlimmstenfalls auf Dich zukommt. Mir hat geholfen, das von der Beziehungsebene abzukoppeln. Das ist eh vermutlich Dein größter Kummer momentan - leider kann ich Dir da keine Abkürzung aufzeigen. Da musst Du durch und es tut total weh.
Ich wünsche Dir alles Gute!