Zitat von Ehemann13: dachte ich, dass es ruhiger wurde.
Das ist dein Denken. Wie hat sie das in der Zeit gesehen? Hat sie kommuniziert, dass es aus ihrer Sicht heraus ruhiger wird? Oder war von ihrer Seite aus klar, dass das Tempo beibehalten wird? Allein die Ansage, dass sie ein Jahr nach der Entbindung wieder arbeiten will, zeigt ja durchaus eine gewisse Planung ihrerseits!? Wann ploppte es denn das erste Mal auf, dass du da gewisse Probleme siehst? Wie war die Kommunikation denn anfänglich bei dem Thema?
Wie gesagt…ein rennendes Pferd kriegst du weder zum Stillstand, noch zum Kuschelpony. Wenn Eure Vorstellungen da nicht auf einen Nenner zu bringen sind, dann lebt ihr halt auch nur unterschiedliche Vorstellungen.
Zumindest, wenn du sie bereits mit dem Tempo kennengelernt hast, kannst Du nur akzeptieren oder gehen. Sie wird sich da nicht ändern (wollen), dafür habt ihr anscheinend schon zu oft Gespräche gehabt, als das sie da nun zurück schraubt . Und das finde ich, bei allem Verständnis, legitim.
Sie macht es „richtig „ (für sich)… das Du leidest bzw. Schwierigkeiten hast, könnte, wenn Du bei ihr damit auf Unverständnis stößt oder keine Kompromisse gemacht werden, für dich nur die Konsequenz bedeuten, hier die Verantwortung für dich zu übernehmen .
Zitat von c_minor: eher früher als später mit dieser Strategie vergaloppiert und im gestreckten Galopp in der akuten Erschöpfungsdepression (im Sprech der modernen Lifestyle-Medizin: Burnout) landet.
Dann ist es leider so. Menschen, die auf einen Burnout zurasen, lassen sich dabei von außen nicht beeinflussen. Sie fallen kräftig auf die Nase und erkennen erst dann, dass die Umwelt vielleicht gar nicht so unrecht hatte. Erst wenn der Leidensdruck wirklich da ist, sind sie empfänglich für Veränderungen. Selbst der Partner kann nur selten Einfluss nehmen bevor die Hürden nicht mehr zu nehmen sind.
Zitat von c_minor: keine Grundlage für guten Sex.
Mit Sicherheit nicht. Deswegen wäre für mich der Fokus auf die Kommunikation gerichtet. Denn allein, dass der TE von Mal zu Mal gedacht hat, dass es ruhiger werden würde, zeigt, dass es damit hapert. Entweder wurde das wirklich nicht deutlich kommuniziert oder der TE hat es bei Seite geschoben und in der Hoffnung gelebt, sie erkennt selbst, dass er es sich anders vorgestellt hat . Leidet der Sex in einer Beziehung, ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen.
Zitat von c_minor: Anscheinend ist der TE aber nicht willens und/oder fähig, für sich selbst auch so ein Arragement zu treffen.
Daher ja : mein Blickwinkel. Ich komme damit prima zurecht. Vermutlich deswegen, weil ich ähnlich workaholic-technisch unterwegs bin. Aber auch, weil mir vorher bewusst war auf wen ich mich da einlasse. Es war nie klar kommuniziert, aber ich wusste , dass er der Partnerschaft zu liebe nie sein Tempo drosselt, solange er dem standhalten kann. Ich stehe dahinter, denn so habe ich ihnen kennen- und halt liebengelernt.
Meine Vorstellung war früher dahingehend , zugegeben, eine andere. Aber wer oder was ist schon perfekt

Ich akzeptiere das.
Paarzeit „hole „ ich mir anders.
Alles in allem kann man lernen das zu akzeptieren, wenn man denn möchte und mit den Konsequenzen leben kann.
Zitat von Ehemann13: Ja, auch zum Thema Sex. Ich fühle mich mit 38 zu jung um mich mit einmal im Quartal abzutun. Deswegen bin ich evtl. auch empfänglich für Avancen von außen.
Weiß sie das?
Wurde darüber klipp und klar gesprochen?