Guten Abend,
so alle im Bett nur die Muddi noch wach, obwohl die schielt hier auch schon auf die Tasten.
Ich muss zu der ganzen Geschichte sagen
1. ER ist mein FREUND und nicht mein EHEMANN
2. FREUND nicht EHEMANN....
3. FREUND nicht LEBENSGEFÄHRTE oder EHEMANN
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@ Acid
Fußfee stammt von Nic, ich dachte es passt, und ja die Richtung ist es, nein eigentlich genau ihn getroffen und alles was du an Spielchen, Dominanten und diesen üblen "Schweinkram" kennst, liebt er....echt fast alles, da sind die Füße noch harmlos...
Ja ich habe Nic ein paar Mal getroffen, das war 2007/2008 ich war dann aber mit seinem Kumpel zusammen und er mit einer engen Freundin von mir, sie hat ihm schließlich verboten über mich zu denken, weil er mal sagte, dass er mit mir so "einiges" vorhätte.
Zu dem Zeitpunkt war er mir auch zu weit, ich war noch in der Ausbildung und er war schon so selbstständig, das passte nicht, trotzdem wollten wir "es" immer beide.
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Wie gesagt, ich habe eine andere Auffassung von aufrichtiger Liebe und Treue, bzw. das was ich hier mache, ist eigentlich nur grübeln, hirn zermatern und alle Faktoren abwägen.
Ich verletze weder mein Freund noch mein Kind damit. Ich sage es keinem, ich habe mich einer einzigen Freundin anvertraut und das auch nur weil ich nicht weiter wusste. Niemand weiß wie es in mir aussieht, mein Freund weiß, wie ich mit ihm geschrieben habe, nicht unbedingt das es ala „Shades of Grey“ (ok, es gibt weitaus bessere Bücher z.b. „Dublin Street“ oder „Der Schuhmacher“ oder „80 Days“) im Prinzip ist es doch egal, ob ich es lese und so denke oder mit Nic so schreibe und so denke. Also ich sehe da nicht viel unterschied. Aber vielen ist es ja zu viel, wenn man sich gestattet im Bett an Vin Diesel zu denken *schmacht* kein Wunder also, dass es in deutschen Schlafzimmern so wenig und eintönigen Beischlaf gibt.
Mein Freund erlebt keine Hölle, für ihn ist es eine Erleichterung, dass wir nicht mehr schreiben, er merkt auch, dass es mir weh tut und er weiß dass ich eine wichtige Person im engeren Bekanntenkreis verloren habe, aber ich denke er ist froh darüber. Zudem denke ich auch, dass er es natürlich gemerkt hat, was da zwischen mir und Nic lief, aber es stand nie zwischen uns, nie so dass es tatsächlich eine Bedrohung für unsere Beziehung gewesen wäre.
Ja ich denke unsere Beziehung (also die reale) ist einfach schwer und schwierig mit kleinem Kind. Ich habe um so einiges an „Freiheit“ versucht zu bekommen, aber A. ist Schwabe und dann noch katholisch. Das ist eine sehr festgefahrene Moralvorstellung. (Wem jetzt der Mund offen steht, der schließe ihn bitte),
vielleicht gibt es das selten, aber wenn zwei so unterschiedliche Menschen wie A. und ich zusammen sind, dann ist’s auch in vielerlei anderer Sicht in einer Beziehung nicht einfach. Der eine will, der andere hat schon gegessen, wie auch immer man es gerade beschreiben möchte. Kinder geben einer Beziehung noch den Rest.
Als Frau wird man immer gleich angefeindet, man ist Mutter, man darf solche Verlangen nicht haben, man soll ruhig sein, freu dich das er sein Gehalt nicht in die Wirtschaft bringt, freu dich, dass er den Müll runterbringt, ja tatsächlich, alles kein Problem, damit kann ich leben und ich lebe auch schon seit 4 Jahren so. Aber auch nicht mehr und nicht weniger.
Bin ich frustriert? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Ja nein manchmal, aber damit kann ich leben
Will ich ewig so leben? Nein, wieso denn, dass Leben ist zu kurz
Werde ich es denn bereuen? Bestimmt, irgendwie bereut man meistens seine Fehler, aber auch das man eine Entscheidung getroffen hat, die man nicht bereut, die Konsequenzen, man kann alles BEREUEN.
Letztes Jahr um diese Zeit herum habe wir tatsächlich den Schritt gewagt und haben uns getrennt, es war wie eine Befreiung, wir wohnten extra noch zusammen, die drei Monate Kündigungsfrist, weil wir es aushalten wollten, weil man nicht alles über Bord werfen kann und einfach gehen kann, schon gar nicht, wenn ein Kind im Spiel ist. Ich war wie ausgewechselt, das Leben war so leicht und luftig, ich hatte ihm gegenüber keine Verpflichtung.
Meine Eltern haben uns die Hölle heiß gemacht, wie wir das alles machen wollen, wir seien ja verrückt, wir haben ein Kind, woher das Geld kommen soll und und und… Das war echt anstrengend.
Und wie es dann so ist, ein Abend ruhe, Rotwein gesüffelt und aufm Sofa gelandet, irgendwie ist da ja auch noch was von Gefühlen gewesen. Ich möchte ja auch keine Beziehung beenden und einem herrlichen Rosenkrieg führen. Nein, das ist nicht meine Art, ich mag A. wirklich gerne, alleine wegen der Kleinen konnte ich es nicht.