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Ein Haus mit dem Ex teilen

Nele92

Nele92

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Mein Mann und ich haben uns heute frisch getrennt. Ganz harmonisch, ganz in Frieden, wir haben wirklich das Potenzial dazu, gute Freunde zu werden.

Wir haben gemeinsam ein Haus und natürlich stellt sich die Frage, was wir damit machen. Mein Mann bot an, dass wir es im 1. Stock ausbauen (ist momentan zwar bewohnbar, aber sehr alt) und ich nach oben ziehe und er unten wohnen bleibt.

An sich eine nette Idee. Ich hänge sehr an dem Haus und dem Garten und würde nur ungern ausziehen. Außerdem könnte ich so noch das Kind sehen.

Andererseits können daraus jede Menge Konflikte entstehen, spätestens wenn vielleicht neue Partner im Spiel sind.

Was denkt ihr?

19.06.2020 15:21 • #1


Simone79

Simone79


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Also.

Mein Mann hat sich vor 9 Monaten getrennt. Bis jetzt wohnen wir im gemeinsamen Haus in zwei getrennten Wohnungen.
Aber ich habr ihn vor vier wochen nun endgültig gebeten eine Wohnung zu suchen.
Ich kann das nicht auf Dauer.
1. er hat Mittlerweile ein neue Freundin. Wir haben bei Trennung abgesprochen, dass ins Haus keine neuen Partner kommen. Hält er sich auch dran. Aber das ist ja keine Dauerlösung in einer Beziehung und ixh will das nicht vor augen geführt kriegen.
2. ich selbst hab gemerkt, dass ich mich erst wieder "frei" Fühlen kann wenn er weg ist und ich nicht mehr mktkriege wann er kommt und geht. Und ich auch nicht sagen muss wann ich geh ( wegen der kinder) muss es ja geklärt sein. Durchs gemeinsame, Haus ist der Umgang ja sehr flexibel.

Schau was sich für dich gut anfühlt. Für mich war es anfangs ok, für die Kinder super und das war jetzt so was wie sanfter Abschied denk ich. Aber es muss für mich ne räumliche Trennung her.

19.06.2020 17:05 • x 3 #2



Ein Haus mit dem Ex teilen

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Ex-Mitglied


Zitat von Nele92:
Andererseits können daraus jede Menge Konflikte entstehen, spätestens wenn vielleicht neue Partner im Spiel sind.


Wenn Du noch vorhast, mal einen neuen Partner zu haben, geht das mit dem gemeinsamen Haus nicht. Da läuft jeder potentielle neue Partner ganz schnell davon, das ist doch nicht zum Aushalten , wenn der alte Partner im gleichen Haus lebt!

Du musst Dich entscheiden was Dir wichtiger ist, das alte, behütete Leben mit schönem Garten oder eben ein neuer Partner, beides wird sich dauerhaft nicht vereinbaren lassen.

19.06.2020 17:20 • x 2 #3


Plentysweet

Plentysweet


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Ich denke das kann man, so wie bei Allem, nicht verallgemeinern. Es kommt sehr auf die Menschen und die Gegebenheiten vor Ort an.
Wenn sich das Paar als Paar komplett auseinandergelebt hat, eine gute räumliche Trennung im Haus möglich ist, beide sich das vorstellen können, kann so ein Wohnmodell durchaus funktionieren. Kategorisch ausschließen würde ich das nicht.

19.06.2020 17:31 • x 1 #4


Ex-Mitglied


Zitat von Plentysweet:
Ich denke das kann man, so wie bei Allem, nicht verallgemeinern. Es kommt sehr auf die Menschen und die Gegebenheiten vor Ort an.
Wenn sich das Paar als Paar komplett auseinandergelebt hat, eine gute räumliche Trennung im Haus möglich ist, beide sich das vorstellen können, kann so ein Wohnmodell durchaus funktionieren. Kategorisch ausschließen würde ich das nicht.


Das war ja klar... für den neuen Partner wird das zu 99% eine Kröte sein, die mittel- bis langfristig Probleme bereiten wird. Egal ob M oder F.

19.06.2020 17:34 • x 1 #5


Simone79

Simone79


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Zitat von Plentysweet:
Kategorisch ausschließen würde ich das nicht.


Ne. Ich hab ne bekannte, sie und, ihr Ex wohnen seit ca 15 Jahren so. Ihr neuer Partner wohnt bei ihr und alle verstehen sich super.
Ich könnte es nicht auf Dauer Hab ich die letzten Monate gemerkt. Aber es kann funktionieren

19.06.2020 17:35 • x 2 #6


mauerblume

mauerblume


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Am ersten Tag nach der Trennung erscheint vielleicht einiges noch sehr "harmonisch". Das kann ganz schnell vorbei sein, und ein gemeinsames Dach über dem Kopf ist Grund für Zündstoff aller Art. Auch ein Haus kann benutzt werden, um Trennungsstreitigkeiten auszutragen. Wenn Du etwa dastehst mit einem Wasserschaden, und dein Mann will sich nicht beteiligen. Wenn neue Partner einziehen und und und. Ich würde es sein lassen. Klare Trennung, auch bei der Immobilie.

19.06.2020 17:36 • x 2 #7


Plentysweet

Plentysweet


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Zitat von Simone79:
Aber es kann funktionieren

Wie ich oben schrieb, man kann keine Regel daraus machen. Es ist alles so individuell wie die Menschen selber.

19.06.2020 17:46 • x 2 #8


Florentine


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Wir haben das auch überlegt und ich habe schlussendlich dagegen votiert.
Wenn beide im Grundbuch zu 50% eingetragen sind, geht halt alles durch 2. renoviert also der eine von seiner eigenen Kohle für 40.000 das Badezimmer in "seiner" Wohnung mit Whirlpool, gehört davon trotz allem die Hälfte dem anderen Part und müsste auch im Verkaufsfall ausgezahlt werden.
Umgehen könnte man das nur durch Auflösung der Zugewinngemeinschaft und Trennung der Immobilie in 2 Wohneinheiten - auch im Grundbuch.
Das kann für die Immobilie zwar wertsteigernd sein, aber dann kann der Ex die Bude halt auch allein verkaufen.
Für alle gemeinsam genutzten Bereiche wie Treppenhaus/Flur/Garten sind Absprachen und Kompromisse erforderlich.
Da scheiterte es gedanklich bei mir. Ich sah mich nicht mit einem neuen Partner auf der Terasse sitzen, während Ex den Rasen mäht. Auch sah ich mich nicht bei der Renovierung des Treppenhauses dann um Preise und Geschmack diskutieren.

Abgesehen davon sind die Kinderzimmer oben und man müsste halt doch immer wieder in die andere Wohnung...alles Gründe für mich, abzulehnen.

17.02.2021 19:42 • x 1 #9



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