Onlyme23
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Ich bin 43 Jahre, weiblich, verheiratet. Wir haben zwei Söhne.
Das Gefühl ein bißchen fremdverliebt zu sein hatte ich schon. Vielleicht bin ich selbst ja so ein wankelmütiger Typ. Oder wahrscheinlich immer auf der Suche nach der vollkommenen Zufriedenheit.
So etwas sagen zumindest Freunde.
Und vielleicht bin ich deshalb so anfällig für "ihn".
Wir haben uns beim Tanzen bzw einer Kneipentour kennengelernt.
Ich habe ihn einmal gesehen und mir gedacht . hey das ist mein "Typ"
Krass. Wir haben kurz getanzt und gelacht. Und dann bin ich einfach nach Hause.
4 Wochen später war er wieder in dieser Tanzbar. Ich sah ihn und dachte mir wow da ist er ja. Wir haben wieder getanzt und ich weiß nicht was mich da geritten hat. Ich habe ihm meine Telefonnummer gegeben.
Ich kann es so kurz eigentlich beschreiben.
Es passiert so vieles zwischen diesen Zeilen.
Wir schrieben uns und anfangs war es für mich gar nicht so emotional. Alles war doch ok. Einfach ein bisschen schreiben:-)
Doch wir haben uns wieder getroffen. Und dann hatten wir Sex. und diese Nähe! ich sagte mir:mein Herz bleibt zu. Nicht zu tief gehen mit den Gefühlen.
Ich war froh dass er eine Freundin hat
Es war immer noch okay. Wir schrieben uns weiter.
Und dann glaube ich hat er sich selbst erschrocken, weil er sagte dass er mein Herz so schön findet. Und sich gerade in mich verliebt
Und ich dachte mir. oh nein
Wie kann das sein
Aber wir trafen uns wieder, redeten, hatten Spaß
Und dann fühlte ich dass da mein Herz nicht mehr zu war.
Ich konnte oder wollte? Dieses Gefühl nicht aufhalten
Wir redeten. Wir schrieben
. bis ich sagte dass ich auch ganz viel fühle für ihn.
Und dann . hat er vielleicht Angst bekommen? Tja da ging etwas zu.
"Er möchte meine kleine Familie nicht zerstören" sagte er.
Ja wenn ich das so schreibe könnte man wohl meinen, dass das nur Gerede ist und wenn es ernst wird haut er halt ab
Aber er ist noch da. Wir reden und sind uns nah. Als Aussenstehender schüttelt man da den Kopf? und denkt sich vielleicht wie naiv ich bin. Aber ich bin mir sicher, tief in mir, dass er da selbst hadert mit allem.
Dass er mich irgendwie will, aber nicht kann
Und ich traue mich nicht zu fragen und gebe nur kleine Signale denn ich habe Angst ihn zu verlieren.
Ich möchte nicht dass er geht. Ich fühle mich einsam in meiner Ehe obwohl mein Mann wie mein bester Freund ist. Und ja das Kribbeln ist weg. Und dafür ist da diese Sicherheit. Dieses lange Kennen. Die Verlässlichkeit. 24 Jahre.
So viel was es zu schätzen geben sollte.
So vieles was ich nicht übersehen darf.
Und ja ich bin auch in meiner Komfortzone gefangen. Oder habe es mir da bequem gemacht. Und ich hatte noch nie so einen tiefen Gedanken daran, meine Ehe aufzugeben.
Nur gerade geht es mir so und das haut mich um. Das macht mich so traurig.
Für ihn? Der irgendwie auch ambivalent ist.
Der sehr stark in seiner Meinung ist. Energisch und selbstbewusst. Und ich als ganz anderer Typ. Wahrscheinlich würde das eh nicht passen.
Das ist auch traurig.
Und doch sollte mich das erden. Mir sagen dass ich hier in meiner Ehe das Glück finden, halten, ehren soll.
Denn ich habe so viel Schönes.
Mein Gewissen beißt und trotzdem will ich bei ihm sein. Immer. Die ganze Zeit.
Und er? Es ist so schwer sein Herz zu ergründen. Und eigentlich müsste ich sagen, daß mir das zu blöd ist. Aber ich kann es nicht. Irgendetwas hält mich auf. Vielleicht auch nur mein Gemüt. Die Langeweile oder so?
Ich bin mittendrin und frage mich in welche Richtung ich gehen soll. Ich habe Stress im Kopf.
Oder gebe einfach auf, lass es sein und konzentriere mich voll auf meine Familie. Aber das ist leider gerade so schwer. Wie geht das?
So, das musste ich nun erstmal alles aufschreiben und vielleicht kommt dadurch auch eine Erkenntnis.