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Emotionale Überflutung , Verzweiflung, Körpersymptome

K

Kartoffe
Mitglied

Beiträge:
3
Themen:
1
Danke erhalten:
11
Mitglied seit:
Hallo,

ich bin sehr verzweifelt, traurig, auch wütend.
Mein Mann ist letzte Woche ausgezogen.
Während wir parallel zur Paartherapie gegangen sind, Emotionen ausgetauscht haben, welche es in der ganzen Ehe nicht gab, hat er Stück für Stück seine Möbel in seine neue Wohnung geschafft.
Und ich habe es nicht gerafft, weil mein Mann die ganzen Jahre sehr bedürftig war und Emotionen haben wollte und ich diese nicht geben konnte. Erst seitdem die Trennung im Raum stand hat sich meine Einstellung geändert. Zwischen den sehr emotionalen Zeiten gab es dann aber auch sehr bösartige Zeiten, wenn ich mich zurückgewiesen gefühlt habe. Das kannte ich bis dahin nicht von mir.
Wie auch immer mein Mann ist vor 14 Tagen ausgezogen. Mein zwölfjähriger Sohn ist jetzt vergangenes Wochenende zu ihm gezogen.
Meine Tochter 17 Jahre bleibt bei mir und ist aber aktuell mit dem FÖJ unterwegs.
Seit 2019 bin ich schwer krank, mit pflegestufe 3.
Eskaliert ist die Ehe als es mir zunehmend besser ging, ich flücke wurde. Mein Mann hatte Angst dass ich ihn nun verlassen würde.
Letztendlich ist es so dass er nun gegangen ist und auch gut zurecht kommt.
Ich weiß nicht mehr wo vorne und hinten ist. Er war die ganzen Jahre mein Versorger und ich habe eine starke emotionale Abhängigkeit entwickelt.
Ich bin in Therapie.
Meine Therapeuten sagen so wenig wie möglich Kontakt am besten gar keinen.
Aber ich habe nach wie vor Probleme zu realisieren was tatsächlich jetzt passiert ist. Ich kann es einfach nicht realisieren und habe enorme Symptomatik.

x 4 #1


hotte
Liebe @Kartoffe ,

herzlich willkommen und fühl dich gedrückt.
So wie du dich fühlt geht es vielen die hier hin kommen.

Du schreibst das du Pflegestufe 3 hast aber das es dir besser ging und du flügge wurdest? Magst du das etwas mehr ausführen?

Das mit dem wenig Kontakt ist tatsächlich ganz gut um bei sich selbst zu bleiben und die Chance auf Heilung zu haben.
Ich glaube schon das du realisierst was da passiert, zumindest kannst du es ja beschreiben.

Was wünscht du dir vom Forum bzw. von uns?

x 3 #2


A


Emotionale Überflutung , Verzweiflung, Körpersymptome

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S
@Kartoffe
Zitat:
Ich kann es einfach nicht realisieren und habe enorme Symptomatik.

Welche Symptome hast du ?

x 1 #3


K
Schlaflosigkeit, vibrierende Nerven, Herzrasen, Übelkeit, Weinkrämpfe...

x 2 #4


S
@Kartoffe
Zitat:
Schlaflosigkeit

Zwischen 2-4 Uhr.

Zitat:
vibrierende Nerven,

Also zittern ?

Dann zitter ganz bewusst .

Schau mal bei YouTube unter TRE / abzittern / neurogenes Zittern.


Zitat:
Herzrasen

Du kannst die 4-7-8 Vagusnerv Atmung probieren.


Oder Versuch mal eine handbreit über dein Brustbein auf die Brust zu klopfen mit den Fingerspitzen ( EFT - Klopftechnik )



Zitat:
Übelkeit




Zitat:
Weinkrämpfe...

Leichter nerven Zusammenbruch.

Versuch mal oben diese Übungen. Das hat einigen geholfen.

Videos gibt es bei YouTube darüber.

x 1 #5


H
@Kartoffe diese Symptome kennen auch sehr viele hier, ging mir vor 3 Jahren sehr ähnlich wie dir und leider muss ich dir sagen, ich weiß nichts, was da auf die Schnelle dagegen hilft.

Ich glaube, das ist ein Verlassenheitstrauma, der Körper wie auch die Seele stehen unter Schock. Ich habe versucht, vor dem Schlaffen etwas Energie aus meinem Körper zu schütteln, glaub da gibt es auch Videos dazu im Netz.

Wir sind gerne für dich da, damit du dir alles von der Seele schreiben kannst. Versuche es, raus zu lassen. Schreiben soll auch helfen. Versuch es mal.

x 1 #6


Ouabain
Hallo @Kartoffe ,

dann mal willkommen hier, auch wenn der Anlass unschön ist. Pflegestufe 3 ist ja schon ganz ordentlich. Wie kommst Du denn jetzt auf der praktischen Ebene zurecht? Hast Du Pflege von außen oder hat Dein Mann das bisher übernommen?

Hast Du neben Deiner Tochter noch andere Kontakte, die Dir beistehen können? Freunde ? Verwandte?

Die Tipps von Scheol klingen gut in meinen Ohren. Ich hoffe, Du findest die Kraft, sie auszuprobieren und dass es dann auch anschlägt.

Liebe Grüße

x 1 #7


H
So schlimm es sich auch anfühlt....so normal sind diese Gefühlszustände am Anfang.

Es wird aber besser. Versprochen. Es braucht aber Zeit.

Hol dir alle Hilfe, die du brauchst.. Freunde, eventuell eine Therapie, Beratung und versuch dir trotz allem etwas Schönes zu gönnen und dich zumindest ein wenig abzulenken.

Und schreib dir hier alles von der Seele. Das hilft.

Fühl dich gedrückt

x 1 #8


Waldfee47
@Kartoffe
ich schicke Dir eine virtuelle Umarmung und wünsche Dir viel Kraft.
Eine Krankheit ist für die Beziehung sehr belastend und stellt vieles auf die Probe.
(Ich spreche aus Erfahrung)
Es tut mir sehr leid, was Du gerade erleben musst.
Gut, dass du den Weg hier ins Forum gefunden hast.
Bist Du gut versorgt in den täglichen Dingen?

#9


A


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