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hali63
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Hallo liebes Forum,
ich bin heute das erste mal hier, und gebe meine Gefühle sonst nicht so öffentlich preis. Aber was ich bis jetzt so gelesen habe, hat mir schon ziemlich weitergeholfen also hier mein Geschichte. Vielleicht hilft es ja beim verarbeiten wenn ich es niederschreibe.
Meine Frau und ich waren jetzt seit 25 Jahren zusammen, seit 16 Jahren sind wir verheiratet und wir haben 2 Kinder.
Vor etwa 4 Jahren begann es zu krieseln, ansich ohne speziellen Grund, aber meine Frau sagte sie habe keine Gefühle mehr für mich. Für mich kam das aus heiterem Himmel, einfach so und auf Nachfrage konnte Sie mir auch keinen Grund nennen, nur das kein anderer Mann dahinter stecke. Da meine Gefühle für Sie aber keineswegs weg waren, wollte ich uns Zeit geben, an der Beziehung zu arbeiten. Klar waren da noch viele andere Gründe, Kinder Hausbau, gemeinsame Pläne, Zukunftsangst, all das was einen neben der Liebe kämpfen lässt. Zwischenzeitlich erkrankte meine Mutter noch an Krebs und ich habe mich bis zu ihrem Tod sehr viel um sie gekümmert, was natürlich auch der Beziehung nicht gerade zuträglich war. Nach dem Tod meiner Mutter blockte meine Frau jedwelche Annäherung völlig ab, behandelte mich wie einen Fremden (zu denen Sie meist sogar noch freundlicher war), bis ich schliesslch den Schmerz dieser Zurückweisung nicht mehr ertragen habe und zunächst als Trennung auf Zeit, auch ein bisschen im Zorn ausgezogen bin. Kontakt zu den Kindern habe ich natürlich weiter gehalten, und wir haben auch versucht möglichdt offen mit dem Thema umzugehen, und dass natürlich nicht sie der Grund für die Trennung sind. Allerdings war meine Frau, bei meinen Besuchen weiterhin sehr abweisend oder ging mir sogar völlig aus dem Weg. Für mich war und ist das furchtbar weil ich Sie weiterhin liebe, und auch Sie mir nicht sagen kann oder will, was ich falsch gemacht habe. Kurzum, hatte ich jetzt an heilig Abend die Kinder, weil meine Frau arbeiten musste. An einem solchen Tag wird einem natürlich noch sehr viel bewusster, was man eigentlich vermisst, oder verloren hat. Ich habe daraufhin eine mail an meine Frau geschrieben mit all dem was ich meine noch sagen zu müssen. Ihre Reaktion, war kurz zusammengefasst, das sie keine Zukunft mehr sieht, Sie sich verändert hat, in ihr altes Leben nicht mehr zurück will und frei sein will und ich mich neu orientieren solle und loslassen müsse. Und das wo ich mich gerade von der Orientierung wie ein Schiffsbrüchiger auf hoher See fühle, der sich verzweifelt an ein Stück Treibholz klammert.....
Ich fühle mich natürlich heute ziemlich besch...... bin mal traurig, mal verzweifelt, mal ratlos, weil ich nicht weiss wie ich einfach so loslassen kann, wie es weitergeht, mit Haus, Kindern, Zukunft. Verdrängen hat in der Trennung bisher wohl gut geklappt, aber jetzt, wo es garkeine Hoffnung mehr gibt, bleibt mir wohl blos loslassen. Tipps dafür habe ich ja schon einige im Forum gefunden und werde das ausprobieren.
Und was jetzt schon seltsam ist (positiv),nachdem ich mir das jetzt alles von der Seele geschrieben habe, geht es mir schon etwas besser.
Lg Hans
ich bin heute das erste mal hier, und gebe meine Gefühle sonst nicht so öffentlich preis. Aber was ich bis jetzt so gelesen habe, hat mir schon ziemlich weitergeholfen also hier mein Geschichte. Vielleicht hilft es ja beim verarbeiten wenn ich es niederschreibe.
Meine Frau und ich waren jetzt seit 25 Jahren zusammen, seit 16 Jahren sind wir verheiratet und wir haben 2 Kinder.
Vor etwa 4 Jahren begann es zu krieseln, ansich ohne speziellen Grund, aber meine Frau sagte sie habe keine Gefühle mehr für mich. Für mich kam das aus heiterem Himmel, einfach so und auf Nachfrage konnte Sie mir auch keinen Grund nennen, nur das kein anderer Mann dahinter stecke. Da meine Gefühle für Sie aber keineswegs weg waren, wollte ich uns Zeit geben, an der Beziehung zu arbeiten. Klar waren da noch viele andere Gründe, Kinder Hausbau, gemeinsame Pläne, Zukunftsangst, all das was einen neben der Liebe kämpfen lässt. Zwischenzeitlich erkrankte meine Mutter noch an Krebs und ich habe mich bis zu ihrem Tod sehr viel um sie gekümmert, was natürlich auch der Beziehung nicht gerade zuträglich war. Nach dem Tod meiner Mutter blockte meine Frau jedwelche Annäherung völlig ab, behandelte mich wie einen Fremden (zu denen Sie meist sogar noch freundlicher war), bis ich schliesslch den Schmerz dieser Zurückweisung nicht mehr ertragen habe und zunächst als Trennung auf Zeit, auch ein bisschen im Zorn ausgezogen bin. Kontakt zu den Kindern habe ich natürlich weiter gehalten, und wir haben auch versucht möglichdt offen mit dem Thema umzugehen, und dass natürlich nicht sie der Grund für die Trennung sind. Allerdings war meine Frau, bei meinen Besuchen weiterhin sehr abweisend oder ging mir sogar völlig aus dem Weg. Für mich war und ist das furchtbar weil ich Sie weiterhin liebe, und auch Sie mir nicht sagen kann oder will, was ich falsch gemacht habe. Kurzum, hatte ich jetzt an heilig Abend die Kinder, weil meine Frau arbeiten musste. An einem solchen Tag wird einem natürlich noch sehr viel bewusster, was man eigentlich vermisst, oder verloren hat. Ich habe daraufhin eine mail an meine Frau geschrieben mit all dem was ich meine noch sagen zu müssen. Ihre Reaktion, war kurz zusammengefasst, das sie keine Zukunft mehr sieht, Sie sich verändert hat, in ihr altes Leben nicht mehr zurück will und frei sein will und ich mich neu orientieren solle und loslassen müsse. Und das wo ich mich gerade von der Orientierung wie ein Schiffsbrüchiger auf hoher See fühle, der sich verzweifelt an ein Stück Treibholz klammert.....
Ich fühle mich natürlich heute ziemlich besch...... bin mal traurig, mal verzweifelt, mal ratlos, weil ich nicht weiss wie ich einfach so loslassen kann, wie es weitergeht, mit Haus, Kindern, Zukunft. Verdrängen hat in der Trennung bisher wohl gut geklappt, aber jetzt, wo es garkeine Hoffnung mehr gibt, bleibt mir wohl blos loslassen. Tipps dafür habe ich ja schon einige im Forum gefunden und werde das ausprobieren.
Und was jetzt schon seltsam ist (positiv),nachdem ich mir das jetzt alles von der Seele geschrieben habe, geht es mir schon etwas besser.
Lg Hans