Zitat von fitzgerald71:Mit welchem Recht meint er denn den Papa spielen zu müssen? Das geht ihn gar nichts an, egal wer da Recht haben mag.
Zitat von fitzgerald71:Er hat auf überhaupt nichts Wert zu legen, was Deine Tochter betrifft. Wenn sie ihm wichtig ist, wäre es sinnvoller zu fördern, statt zu fordern.
Es geht hier um die Regelfindung für das Zusammenleben. Offenbar haben die beiden sich da vor dem Umzug nicht genug drüber ausgetauscht, also kommt es nun auf die konfrontale Tour daher - tough luck. Was konkret jeweils Anlaß der Streitereien war, hat die TE uns bislang nicht eröffnet, spielt aber letztlich auch keine Rolle.
Der Mann
lebt in dieser Wohnung und finanziert sie vermutlich mit. Es ist also
auch sein Zuhause. Kein Wunder, daß er sich da zu Wort meldet, wenn ihn Dinge
stören. Dafür muß er kein "Papa" sein, sondern einfach nur ein Mensch, der sich in seinem eigenen Zuhause
wohlfühlen will und deshalb offen ausspricht, wenn ihn etwas stört.
Die TE
kann darauf eingehen, sofern ihr das möglich erscheint; das hat sie aber bis zum ersten Bruch konsequent unterlassen. Oder sie
kann ihm sagen, daß es so nicht passt und er bitte wieder ausziehen soll.
Was sie
nicht kann ist, ihm in den eigenen vier Wänden aufnötigen, was er zu akzeptieren hat, egal wie sehr er sich daran stört (ob der Anlaß nun lächerlich ist oder nicht, liegt im Auge des Betrachters, deshalb interessiert mich das auch nicht). Kein erwachsener Mann mit einem Funken Selbstachtung wird auf Dauer in einer Gruppe verharren, die ihm - ausgerechnet dort - täglich zeigt, daß er nichts zu melden hat.
Daran wird weder die sogenannte Emanzipation etwas ändern, noch das Gebettel der TE. Und wenn sie sich außerstande sehen sollte, auf seine Wünsche einzugehen, dann sollte sie das offen aussprechen und ein Ende machen mit der Beziehung, oder sie in eine Living-apart-together-Geschichte umwandeln, falls er sich darauf einläßt.
Niemand sollte sich in den eigenen vier Wänden ständig
verbiegen müssen.
Das funktioniert in
keine Richtung.